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Oltman: de la Maza-Training

Diskutiere Oltman: de la Maza-Training im Training Bereich; hi zusammen, ich habe ja schon einiges über dieses Training von Herrn de la Maza gehört. Seine "1000 Aufgaben 7 mal lösen-Methode" ist ja in ...





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Alt 21.08.2007, 15:12   #1
schachfreund85
Oltman: de la Maza-Training

hi zusammen,

ich habe ja schon einiges über dieses Training von Herrn de la Maza gehört.
Seine "1000 Aufgaben 7 mal lösen-Methode" ist ja in aller Munde.
Nun soll ja sein Buch über diese Methode nicht so dolle sein.
Im Grunde, heißt es, stünde ja das Wesentliche im berüchtigten Chess-Caffee-Artikel drin.

Nun bin ich aber auf folgendes Buch im Internet gestoßen:
Frank Oltmann: de la Maza-Training

hier noch der Link:
ChessWare Schachversand - Frank Oltmann: - de la Maza-Training - Bernhard Jehle, Online Schach Shop, Schachshop, Schachfiguren, Schachzubehör, Schachbücher, Ulm, Illertissen (chessware.de)

darin soll es 1000 Taktikaufgaben geben, welche man nach oben erwähntem Prinzip lösen kann.

Meine Frage ist nun, ob schon jemand Erfahrungen mit diesem Buch gemacht hat und ob er es evt. empfehlen kann.

Gruß
Schachfreund85
 
Alt 27.08.2007, 21:22   #2
Gefolgsmyr
Oltman: de la Maza-Training

Ich hab mir das Heft gekauft und es sind einfach viele nützliche taktische motive in den Aufgaben. Die man durch diese Methode auch wirklich lernt.
Es sind leider ein paar Fehler in den Aufgaben (ca.8) und es sind nicht alle Varianten immer angegeben.
In dem Heft wird gesagt das es schon reicht wenn man die Aufgaben drei mal durcharbeitet. Allerdings sind manche aufgaben bis zu fünf mal enthalten.
(Ich schätze es sind nur 750 verschiedene Aufgaben)
Trozdem hab ich das heft bis jetzt schon zweieinhalb mal durch und die Spielstärke steigert sich bei mir sehr(besonders im Blitz)

Am Anfang des Heftes wird nochmal die Maza Variante erklärt und dann kommen 1008 Taktikaufgaben die sich für meinen Geschmack ein wenig zu schnell schwierig werden.
Am Anfang sind es nur Ein- oder Zweizüger am ende dann bis zu achtzügigen langen Varianten.

Pro:
-Alle wichtigen Motive
-gutes Format
-Ich kenne nicht viele Alternativen die man ohne den Computer lösen kann
-Zwei Hefte man muss nicht hin und her blättern.
Contra:
-Ein paar Fehler
-viele Afgaben doppelt

Fazit: Wenn du das Training wirklich machen willst kann ich dir das heft empfehlen.
Ist halt echt aufwendig
Wenn du noch Fragen hast schreib einfach
 
Alt 28.08.2011, 19:36   #3
RedCloud
AW: Oltman: de la Maza-Training

Auf Basis der interessanten Beiträge zum aktuellen Thema "Trainieren mithilfe von Büchern" möchte ich diesen Thread noch einmal ans Licht zerren.

Nach herrschender Meinung ist wohl Taktiktraining der wichtigste Schritt zu einer ersten signifikanten Spielstärkesteigerung.

Kombiniert mit dem Erfolgsrezept "Übung macht den Meister" sollte doch das "de la Maza-Training" nach Oltmann empfehlenswerte Literatur sein (rein bibliophile Ansprüche mal ausgeklammert).

RC
 
Alt 28.08.2011, 20:03   #4
Tobiwahn
AW: Oltman: de la Maza-Training

Ich habe vom de la Maza - Training noch nie gehört, um was geht es dabei? Kann mir jemand das Konzept in wenigen Worten zusammenfassen oder gar mir den Link zu dem oben genannten ChessCafé-Artikel geben?

Danke Euch!
 
Alt 28.08.2011, 20:30   #5
Gast8266
AW: Oltman: de la Maza-Training

Ich habe das Heft ebenfalls.

Kurz zusammengefasst: Zuerst arbeitet man mit sogenannten "Visual Drills". Man beginnt z.B. mit einem Springer von Feld a1 nach a2 zu kommen, dann von a1 nach a3, von a1 nach a4 usw. . Ähnliche Aufgaben werden auch mit den anderen Figuren durchgeführt. Täglich versteht sich. Dadurch trainiert man den "Blick" für Figurenmanöver.

Dann hat man noch das Heft mit ca. 1000 Taktikaufgaben, die man in immer kürzeren Zeiträumen abarbeitet. De La Maza hat mit 64 Tagen begonnen und hat diesen Zeitraum dann auf 32 Tage reduziert. Dann alle Aufgaben in 16 Tagen, dann in 8, dann in 4, in 2 und zur Krönung 1000 Aufgaben an einem Tag. Kein Wunder, dass man dabei zum Taktikmonster wird.

Oltman hat diese Aufgabe etwas "entschärft" und meint, man solle alle Aufgaben nur 3 mal durcharbeiten und sich dafür einige Wochen Zeit nehmen.
 
Alt 28.08.2011, 23:57   #6
schoentalegg
AW: Oltman: de la Maza-Training

Das de-la-Maza-Thema wurde im Schachfeld-Forum auch schon mehrfach diskutiert. Zum Beispiel hier: Was macht Michael de la Maza

Bevor du deine wertvolle Zeit in Taktiktraining bis zum Zusammenbruch investierst, lohnt es ich folgendes zu beachten:
  • Autor Michael de la Maza war während der Zeit, in der er intensiv diese ca. 1000 Stellungen 7x durchgearbeitet hat (in 127 Tagen) arbeitslos und hatte somit jede Menge Zeit.
  • Lies mal erste die folgende Kritik von Sihlmann, der ja schon einiges Verständnis hat für die Traingsbedürfnisse der Amateurspieler (wie an seinen Büchern zu sehen ist) Rapid Chess Improvement: A Study Plan for Adult Players
  • Dann gibt es da noch diese Blog-Communitiy, wo sich Schachspieler über die (doch sehr bescheiden erfolgreichen) Erfahrungen mit der von Michael de la Maza vorgeschlagenen Methode auseinandersetzen. Die Knight Errants (zu deutsch etwa "fahrende Ritter" - wie etwa Don Quichote einer war). Man findet diese hier: Confessions of a chess novice: Knights Errant FAQ. Keiner hat die ELO-Steigerung von de la Maza erreicht, manche sogar praktisch gar keine.
  • Falls Du dir das immer noch antun willst: Bevor du das Buch kaufst, kannst Du die wesentlichen Aussagen desselben hier: http://www.chesscafe.com/text/skittles148.pdf
    und hier: http://www.chesscafe.com/text/skittles150.pdf nachlesen.
 
Alt 29.08.2011, 00:14   #7
*Freddy*
AW: Oltman: de la Maza-Training

Na dann werde ich mal eine einfache Frage zu dem Thema stellen.

Hat jemand im Forum schon dieses Heft durchgearbeitet und kann sagen das er dadurch stärker spielt?!
Wenn dies niemand sagen kann, kann man sich das Heft sicherlich sparen, außer man hat Spaß an Taktikaufgaben


Grüße Freddy
 
Alt 29.08.2011, 07:43   #8
black_is_ok
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von Tornupto Beitrag anzeigen
... und zur Krönung 1000 Aufgaben an einem Tag. Kein Wunder, dass man dabei zum Taktikmonster wird.
entweder Taktikmonster oder verrückt !!! Tztztztz...
 
Alt 29.08.2011, 07:51   #9
black_is_ok
AW: Oltman: de la Maza-Training

Bevor man sich das Heftchen kauft, kann man auch dies hier ganz kostenlos mal probieren: Taktikaufgaben V02.5, Stand 19.08.2011, Aufgaben 001 bis 1300, die Lösungen dazu und einschließlich CBV- und PGN-Datei sind downzuloaden hier (unter "SCHACH" - "Taktikaufgaben 01")

Ich stelle hier mit unregelmäßigen Updates Tatkikaufgaben kostenlos zur Verfügung, getrennt nach Aufgaben und Lösung.
 
Alt 29.08.2011, 09:19   #10
Gast8816
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von *Freddy* Beitrag anzeigen
Na dann werde ich mal eine einfache Frage zu dem Thema stellen.

Hat jemand im Forum schon dieses Heft durchgearbeitet und kann sagen das er dadurch stärker spielt?!...
Ich habe zwar nicht dieses besagte Heft durchgearbeitet aber ein Buch mit 1000 Schachaufgaben und noch einmal etwa 500 Aufgaben aus dem Internet (innerhalb eines halben Jahres). Das hat mir einen DWZ-Zuwachs von ca. 150 Punkten gebracht.
Ist natürlich schwer zu sagen, wie viel davon durch die Taktik erreicht wurde und wie viel einfach dadurch, daß ich mich auch mal auf ein paar größere Turniere getraut habe.
 
Alt 29.08.2011, 09:38   #11
*Freddy*
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von Mr.Smith Beitrag anzeigen
Ich habe zwar nicht dieses besagte Heft durchgearbeitet aber ein Buch mit 1000 Schachaufgaben und noch einmal etwa 500 Aufgaben aus dem Internet (innerhalb eines halben Jahres). Das hat mir einen DWZ-Zuwachs von ca. 150 Punkten gebracht.
Ist natürlich schwer zu sagen, wie viel davon durch die Taktik erreicht wurde und wie viel einfach dadurch, daß ich mich auch mal auf ein paar größere Turniere getraut habe.

Aber auf deinen größeren Turnieren musstest du auch Schach spielen und wer weiß wie viele taktische Mittel du unbewusst benutzt hast



Grüße Freddy
 
Alt 29.08.2011, 10:21   #12
Tobiwahn
AW: Oltman: de la Maza-Training

Für mich, der ich nur über wenig Zeit verfüge, käme das de la Maza-Training von vornherein nicht in Betracht. Schon gar nicht, nachdem ich die vernichtende Kritik von Silman gelesen habe...
 
Alt 29.08.2011, 10:38   #13
G.W. Pabst
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von Tobiwahn Beitrag anzeigen
Für mich, der ich nur über wenig Zeit verfüge, käme das de la Maza-Training von vornherein nicht in Betracht. Schon gar nicht, nachdem ich die vernichtende Kritik von Silman gelesen habe...
Ich kenne das Buch nicht, denke aber schon, dass es einem Spieler um 1500 was bringen kann. Vielleicht sogar mehr, als Silman glaubt.
Über ein Level von 1800 DWZ dürfte es aber nicht hinausgehen. Um darüber erfolgreich zu spielen, braucht man mehr als Taktik. Man muss nämlich selbst dafür sorgen, dass man in Stellungen gerät, die Taktik zulassen. Dazu muss man erstmal eine vernünftige Eröffnung spielen.
 
Alt 29.08.2011, 11:57   #14
Gast8816
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von *Freddy* Beitrag anzeigen
Aber auf deinen größeren Turnieren musstest du auch Schach spielen und wer weiß wie viele taktische Mittel du unbewusst benutzt hast



Grüße Freddy
Stimmt schon.
Ich sehe zwar immer noch relativ selten eine richtig schöne Kombination aus einer Partie heraus (ist halt etwas anderes, wenn man bei einer Buchstellung ganz genau weiß, daß da etwas taktisches geht) aber die Anzahl meiner taktischen Fehlgriffe hat sich merklich verringert.
Und das ist bei meiner Spielstärke schon einiges Wert.
 
Alt 29.08.2011, 12:02   #15
*Freddy*
AW: Oltman: de la Maza-Training

Zitat:
Zitat von Mr.Smith Beitrag anzeigen
Stimmt schon.
Ich sehe zwar immer noch relativ selten eine richtig schöne Kombination aus einer Partie heraus (ist halt etwas anderes, wenn man bei einer Buchstellung ganz genau weiß, daß da etwas taktisches geht) aber die Anzahl meiner taktischen Fehlgriffe hat sich merklich verringert.
Und das ist bei meiner Spielstärke schon einiges Wert.


Na das ist doch ein Fortschritt
Welche Spielstärke hast du denn?


Grüße Freddy
 
Alt 29.08.2011, 12:44   #16
BRUZ_LEE
de la Maza war ein Betrueger....

...bevor hier noch weitere ahnungslose Schachspieler 'verfuehrt' werden muss ich mal anmerken, dass die ganze Geschichte um de-la-Maza 'zum Himmel stinkt' ...

wenn man sich alleine in seinem Buch/Heft 'Rapid Chess Imrovement' die angegebene Literatur betrachtet, dann sieht man bereits, dass sich der Herr de-la-Maza ja durchaus auch mit ernsthafter Schach-Literatur beschaeftigt hat (Kotow, Silman...) und seine Spielstaerke also nicht alleine nur vom Loesen taktischer Aufgaben herruehren kann.

seine angeblichen Partien zu Beginn seines Trainings sind dann ja wohl auch voellig 'konstruiert'; angeblich hat er mehrere Partien in wenigen Zuegen durch Matt verloren....na wer's glaubt....

....dazu muss man eben auch wissen, dass in den USA die Turniere nach Ratingzahlen in verschiedenen Kategorien/sections gespielt werden, also z.B. Open-section/unter 2200-section/unter2000-section/unter1800/unter1600/unter1400.

in jeder Kategorie werden dabei Geldpreise ausgespielt; wenn man also eine niedrige Wertungszahl hat, dann ist das von Vorteil, weil man dann in einer niedrigen Kategorie den Geldpreis 'abstauben' kann; um dem entgegenzuwirken, dass Spieler durch absichtliches schlechtspielen ihre wertungszahl nach unten druecken gibt es in den USA den sog. 'rating-floor', d.h. wenn man beispielsweise eine gewisse zeitlang oberhalb einer wertungszahl war, dann kann man NIE mehr unter eine bestimmte Wertungszahl kommen; z.B. hat ein spieler bereits seit 5 jahren eine wertungszahl von 1750 dann duerfte sein rating-floor 1600 sein, d.h. er kann so schlecht spielen wie er will, er wird NIE mehr schlechter als 1600 gewertet werden.....

so, und hier kommt de-la-Maza ins Spiel: er war ganz eindeutig bereits ein ernsthafter und guter spieler,BEVOR er ins wertungssystem aufgenommen wurde; sein ziel war dabei eindeutig, das World-Open in Philadelphia zu gewinnen, bei dem es horrende Geldsummen 'abzustauben' gibt; lukrativ wird es beim world-open dabei ab der 'unter 1800-section', und die wollte er gewinnen (ich schaetze ihn auf ein rating von ca. 2100); dazu hat er genau ein jahr vorher begonnen, ins turniergeschehen einzugreifen; man kann das dann sehr schoen verfolgen, wie er sich bei einem nach dem anderen turnier den geldpreis abgeholt hat; beim world-open ging dann aber leider etwas schief; nachdem er alle partien der ersten runden gewonnen hatte hatte er ueberraschenderweise 2 niederlagen; die haben ihm dann die chance auf den sieg genommen; nachdem er zwischenzeitlich mit seinem rating bereits oberhalb der 1800 angekommen war, blieb ihm nichts anderes uebrig, als im naechsten jahr in der 'unter 2000 section' anzutreten; diese section hat er dann ein jahr spaeter gewonnen und damit seinen 'ruhm' begruendet; seither hat er nie wieder oeffentliche turniere gespielt;

jetzt muss man zusaetzlich wissen, dass er dann mit seinem buch ja schliesslich auch wieder gutes geld verdient hat! - und von wegen arbeitslos? - der gute herr de-la-maza hat sein buch naemlich auch noch als eine art 'diplomarbeit' eingereicht; d.h. er hat nicht nur gut kohle verdient, sondern hat zusaetzlich neben diesem schachbetrug auch noch einen wissenschaftlichen betrug hingelegt, indem er sein luegengebaeude von den 'tactical circles' auch noch als lernpsychologisches pseudo-konzept verkauft hat....

...und da dieses konzept auch nicht funktioniert, hat es auch noch kein einziger seiner 'juenger' geschafft, seinen erfolg auch nur annaehernd zu wiederholen...


HAENDE WEG VON DE-LA-MAZA !!! - ein schamloser Betrueger!!!
 
Alt 29.08.2011, 13:00   #17
*Freddy*
AW: de la Maza war ein Betrueger....

Zitat:
Zitat von BRUZ_LEE Beitrag anzeigen
...bevor hier noch weitere ahnungslose Schachspieler 'verfuehrt' werden muss ich mal anmerken, dass die ganze Geschichte um de-la-Maza 'zum Himmel stinkt' ...

wenn man sich alleine in seinem Buch/Heft 'Rapid Chess Imrovement' die angegebene Literatur betrachtet, dann sieht man bereits, dass sich der Herr de-la-Maza ja durchaus auch mit ernsthafter Schach-Literatur beschaeftigt hat (Kotow, Silman...) und seine Spielstaerke also nicht alleine nur vom Loesen taktischer Aufgaben herruehren kann.

seine angeblichen Partien zu Beginn seines Trainings sind dann ja wohl auch voellig 'konstruiert'; angeblich hat er mehrere Partien in wenigen Zuegen durch Matt verloren....na wer's glaubt....

....dazu muss man eben auch wissen, dass in den USA die Turniere nach Ratingzahlen in verschiedenen Kategorien/sections gespielt werden, also z.B. Open-section/unter 2200-section/unter2000-section/unter1800/unter1600/unter1400.

in jeder Kategorie werden dabei Geldpreise ausgespielt; wenn man also eine niedrige Wertungszahl hat, dann ist das von Vorteil, weil man dann in einer niedrigen Kategorie den Geldpreis 'abstauben' kann; um dem entgegenzuwirken, dass Spieler durch absichtliches schlechtspielen ihre wertungszahl nach unten druecken gibt es in den USA den sog. 'rating-floor', d.h. wenn man beispielsweise eine gewisse zeitlang oberhalb einer wertungszahl war, dann kann man NIE mehr unter eine bestimmte Wertungszahl kommen; z.B. hat ein spieler bereits seit 5 jahren eine wertungszahl von 1750 dann duerfte sein rating-floor 1600 sein, d.h. er kann so schlecht spielen wie er will, er wird NIE mehr schlechter als 1600 gewertet werden.....

so, und hier kommt de-la-Maza ins Spiel: er war ganz eindeutig bereits ein ernsthafter und guter spieler,BEVOR er ins wertungssystem aufgenommen wurde; sein ziel war dabei eindeutig, das World-Open in Philadelphia zu gewinnen, bei dem es horrende Geldsummen 'abzustauben' gibt; lukrativ wird es beim world-open dabei ab der 'unter 1800-section', und die wollte er gewinnen (ich schaetze ihn auf ein rating von ca. 2100); dazu hat er genau ein jahr vorher begonnen, ins turniergeschehen einzugreifen; man kann das dann sehr schoen verfolgen, wie er sich bei einem nach dem anderen turnier den geldpreis abgeholt hat; beim world-open ging dann aber leider etwas schief; nachdem er alle partien der ersten runden gewonnen hatte hatte er ueberraschenderweise 2 niederlagen; die haben ihm dann die chance auf den sieg genommen; nachdem er zwischenzeitlich mit seinem rating bereits oberhalb der 1800 angekommen war, blieb ihm nichts anderes uebrig, als im naechsten jahr in der 'unter 2000 section' anzutreten; diese section hat er dann ein jahr spaeter gewonnen und damit seinen 'ruhm' begruendet; seither hat er nie wieder oeffentliche turniere gespielt;

jetzt muss man zusaetzlich wissen, dass er dann mit seinem buch ja schliesslich auch wieder gutes geld verdient hat! - und von wegen arbeitslos? - der gute herr de-la-maza hat sein buch naemlich auch noch als eine art 'diplomarbeit' eingereicht; d.h. er hat nicht nur gut kohle verdient, sondern hat zusaetzlich neben diesem schachbetrug auch noch einen wissenschaftlichen betrug hingelegt, indem er sein luegengebaeude von den 'tactical circles' auch noch als lernpsychologisches pseudo-konzept verkauft hat....

...und da dieses konzept auch nicht funktioniert, hat es auch noch kein einziger seiner 'juenger' geschafft, seinen erfolg auch nur annaehernd zu wiederholen...


HAENDE WEG VON DE-LA-MAZA !!! - ein schamloser Betrueger!!!


Danke für die Info

Aber mal eine andere Frage, wenn jetzt jemand wirklich nur ein Heft sucht, in dem er viele verschiedene Taktikaufgaben lösen kann, das ganze auch unterwegs, dem dürfte doch das Heft recht zu Gute kommen oder?! Ich mein 18€ oder was das Ding kostet hin oder her, für n Arbeitsheft könnte man das ja geben wenn man unbedingt will. Geht eben wirklich drum, ob man damit recht einfach Taktikaufgaben auf jedem Schwierigkeitsgrad lösen kann, oder ob man dann doch besser das Buch von Colditz zur Hand nehmen sollte und die darin enthaltenen Aufgaben lösen sollte.


Grüße Freddy
 
Alt 29.08.2011, 13:04   #18
BRUZ_LEE
AW: de la Maza war ein Betrueger....

Zitat:
Zitat von *Freddy* Beitrag anzeigen
Danke für die Info

Aber mal eine andere Frage, wenn jetzt jemand wirklich nur ein Heft sucht, in dem er viele verschiedene Taktikaufgaben lösen kann, das ganze auch unterwegs, dem dürfte doch das Heft recht zu Gute kommen oder?! Ich mein 18€ oder was das Ding kostet hin oder her, für n Arbeitsheft könnte man das ja geben wenn man unbedingt will. Geht eben wirklich drum, ob man damit recht einfach Taktikaufgaben auf jedem Schwierigkeitsgrad lösen kann, oder ob man dann doch besser das Buch von Colditz zur Hand nehmen sollte und die darin enthaltenen Aufgaben lösen sollte.


Grüße Freddy
NEIN NEIN NEIN.

In dem de-la-Maza Buch wirst du ueberhaupt keine aufgaben finden; dort erzaehlt er dir nur, WIE du es machen sollst, aber taktikaufgaben musst du dir dann selbst besorgen,

ich schlage dir fuer taktisches training ein buch wie pallisers 'Complete Chess-Workout' vor, das kriegst du bei amazon auch schon fuer 14 euro gebraucht....
 
Alt 29.08.2011, 13:08   #19
*Freddy*
AW: de la Maza war ein Betrueger....

Zitat:
Zitat von BRUZ_LEE Beitrag anzeigen
NEIN NEIN NEIN.

In dem de-la-Maza Buch wirst du ueberhaupt keine aufgaben finden; dort erzaehlt er dir nur, WIE du es machen sollst, aber taktikaufgaben musst du dir dann selbst besorgen,

ich schlage dir fuer taktisches training ein buch wie pallisers 'Complete Chess-Workout' vor, das kriegst du bei amazon auch schon fuer 14 euro gebraucht....

Dachte das Heft beinhaltet irgendwelche 1000 Taktikaufgaben
Nja dann bevorzuge ich auf jeden Fall den Colditz


Grüße Freddy
 
Alt 29.08.2011, 14:12   #20
RedCloud
AW: Oltman: de la Maza-Training

Bitte beachten: Es geht in diesem Thread um die Hefte von Oltmann, die sehr wohl zahlreiche Taktikaufgaben beinhalten und sich lediglich an de la Maza orientieren.

Gleichwohl kann für ein Taktiktraining sicher auch das Buch von Emms empfohlen werden, welches 1001 Schachaufgaben! bietet.

Dann kann ja jeder mit Oltmann oder Emms ein wenig "de La Maza-Training" praktizieren! Und somit eben "üben, üben, üben..."!!

RC
 
 

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