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Diskutiere offenes Remisangebot und Zeit läuft ab im Regelkunde Bereich; Hallo an alle Regelspezialisten, wie ist denn ein Spiel zu werten bei folgender Situation: Mein Gegner bietet mir regulär Remis an. Meine vollkommen ausreichende Restzeit ...
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| | #1 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Hallo an alle Regelspezialisten, wie ist denn ein Spiel zu werten bei folgender Situation: Mein Gegner bietet mir regulär Remis an. Meine vollkommen ausreichende Restzeit verwende ich dazu, um ein riskantes Opfer gegen das Remisangebot abzuwägen. Mit noch 1 oder 2 Minuten Restzeit entscheide ich mich dazu das Remis anzunehmen, allerdings ist mein Gegner gerade nicht am Platz (Toilette, Rauchen ...). Wie ist hier das korrekte weitere Vorgehen? Sofern ich nichts unternehme läuft meine Zeit ab und ich verliere. Wenn ich einen Zug mache kann ich ja nur meinerseits Remis anbieten, welches der Gegner nun ablehnen kann und Uhr anhalten ist meines Wissens als Spieler nicht ohne Weiteres erlaubt. Thx Thorgrimm | |
| | #2 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab | |
| | #3 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Ein Remisangebot muss von beiden Seiten auf das Partieformular notiert werden. (mit (=) hinter dem Zug). Damit die Unfairness keinen Spielraum bekommt, darauf achten, dass Dein Gegner sein Angebot notiert hat. Gilt als Beweis, dass das Remis angeboten wurde! Die Regel kenne ich auch nicht 100%, aber wenn beide das Angebot notiert haben, kannst Du annehmen, Uhr anhalten, Ergebnis notieren und sogar die Figuren aufbauen. Wenn der Gegner zurückkommt, wird er schon merken, dass Du das Angebot angenommen hast und nicht aufgegeben hast Liebe Grüße Jenny | |
| | #4 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab | |
| | #5 | ||
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Zitat:
Nach Annahme des Remisangebotes ist die Partie beendet, und dann darf man selbstverständlich die Uhr anhalten, um zu verhindern, dass nachträglich Streit darüber entstehen kann, ob die Annahme des Remisangebots vor dem Blättchenfall erfolgt ist oder erst danach. Zitat:
Selbstverständlich kann man auch ein Remisangebot annehmen, das vom Remisbietenden nicht zuvor notiert worden ist. Falls der Remisbietende danach wider Erwarten bestreiten sollte, Remis angeboten zu haben - von einem solchen Vorkommnis habe ich allerdings noch nie gehört -, könnte allerdings der Notation des Remisbietenden Bedeutung zukommen. Insofern wäre es für den Gegner des Remisbietenden von Vorteil, darauf zu drängen, dass der Remisbietende der Verpflichtung zum Notieren des Remisangebotes nachkommt. | |||
| | #6 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Okay, dann weiss ich zukünftig was ich zu tun habe Leider wird ja nach wie vor oft gemurrt wenn man vom Gegner eine Unterschrift unter das Partieformular möchte. In Turnieren ist das absolut kein Problem, weil das fester Bestandteil ist, aber in der Liga werd ich da ständig ungläubig angestarrt . | |
| | #7 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Das mit den Unterschriften gibt es halt noch nicht so lange. Vor einigen Jahren war das noch völlig unbekannt, auch in Open. | |
| | #8 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Nach meiner Recherche gibt es die Regel jetzt seit 8 Jahren und war (offensichtlich ?!) schon vorher "usus". Ich beziehe mich hier auf folgenden Artikel: Regelneuerungen zur 2001 Version Gruß Daniel | |
| | #9 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Ja mit den 8 Jahren kann sein. Ich weiß noch wie ich Anfang der 0er von dieser Regel bei den Dortmunder Schachtagen überrascht wurde. Es wurde allerdings fairerweise vor dem Turnier von den Veranstaltern angesagt, so daß jeder Bescheid wußte. Ich spiele schon seit Anfang der 90er Jahre ernsthaftes Turnierschach. Vor diesem Turnier in Dortmund habe ich etwas derartiges niemals gesehen. | |
| | #10 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass 8 Jahre für eine Regel eigentlich kein Alter sind. Auch heute noch gibt es viele Nachfragen (besonders beliebt: Was passiert, wenn ich meine Verlustpartie nicht unterschreibe?) und fragende Gesichter. Ich war damals noch zu jung um mich für die Feinheiten der Regeln zu interessieren und spielte gerade meine zweite Saison. Von daher kann ich nicht sagen, wie weit das Unterschreiben schon vorher verbreitet war. Gruß Daniel | |
| | #11 |
| offenes Remisangebot und Zeit läuft ab Vor 2001 war das Unterschreiben auf dem Partieformular nicht üblich. Die Ergebnismeldung wurde beim Turnierleiter/Schiedsrichter gemacht, in mündlicher oder schriftlicher Form. Bei manchen Turnieren gibt es auch heute dafür eigene Zettel, die ausgefüllt und unterschrieben werden sollen. Nach der Partie unterschreibe ich normalerweise mein eigenes Formular und reiche es dann dem Gegner zur Unterschrift. Es gibt immer noch so manche Spieler, die damit nichts anzufangen wissen. | |
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