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Diskutiere 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 im Slawische Verteidigung Bereich; 6. Qxb6?! Hab vor kurzem angefangen Slav mit frühem Bf5 zu spielen. Dabei kommt es dann logischerweise häufiger durch Qb3 zu nem Angriff auf den ...
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| | #1 |
| 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 6. Qxb6?! Hab vor kurzem angefangen Slav mit frühem Bf5 zu spielen. Dabei kommt es dann logischerweise häufiger durch Qb3 zu nem Angriff auf den schwachen b2 Bauern. Inder Hauptvariante spielt Schwarz hier nun 5. ...Qb6 und Weiß 6. c5 Womit ich allerdings so meine Problem habe ist 6. Qxb6 da ich keine Ahnung hab wie man mit den isolierten Doppelbauern nach 6. ... axb6 7. cxd5 Sx5 8. Sxd5 9. cx5 ordentlich spielt. Das ganze ist nach Theorie wohl ausgeglichen. Irgendwer n paar gute Tipps zur Hand? Gruß | |
| | #2 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 4. ... Lf5 ist nicht sonderlich gut. 5.cxd5! cxd5 6.Db3 b6 7.e4! +- oder 5.cxd5! cxd5 6.Db3 Db6 7.Sxd5 gewinnt weiss einen Bauern. | |
| | #3 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Laut Megabase 2009 punktet die Hauptvariante mit 6. c5 mit 72 % (+69, =39, - 26) Für den Abtausch mit 6. Dxb6 und 7. cxd5 werden 56 % angegeben. Der bekannteste Schwarzsieg ist wohl die Partie Janowski - Capablanca, New York 1916, die in vielen Strategiebüchern zu finden ist. | |
| | #4 | |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Zitat:
Capablanca hat nach dieser Partie nie wieder so gespielt, er wird gewusst haben wieso | ||
| | #5 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Die Zahlen sind natürlich schon hart, war mir nicht bewußt. Aber wieso spielen so Leute wie Gelfand und Shirov sowas dann auch hin und wieder? Z.b. Tata Steel 2012 Carlsen vs Gelfand 1. d4 d5 2. c4 c6 3. Nf3 Nf6 4. e3 Bf5 5. Nc3 e6 Magnus Carlsen vs Boris Gelfand (2012) Holt man den Läufer also nur raus wenn Weiss e3 spielt statt direkt den zweiten Springer zu entwickeln? | |
| | #6 | |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Zitat:
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| | #7 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Anscheinend. d4 d5 c4 c6 Sf3 Sf6 e3 Lf5 cxd5 cxd5 Db3 Dc7! ist der Trick, der die ganze Variante (Db3+dxc5) theoretisch uninteressant macht. Gespielt wird stattdessen Sc3 e6 Sh4 mit Läuferpaar und leichtem Vorteil. | |
| | #8 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Faustregel: Wenn Weiß schnell Sc3 spielt, ist ...Lf5 normalerweise schlecht. Z. B. 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sc3 Sf6 4.Sf3 Lf5? 5.cxd5! oder 4.e3 Lf5?! 5.cxd5!, wobei die zweite Variante etwas besser als die erste ist. 3.e3 Lf5 oder 3.Sf3 Sf6 4.e3 Lf5/g4 sind dagegen OK für Schwarz. | |
| | #9 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 In der Datenbank sehe ich allerdings den deutschen FIDE-Meister Frank Roeder, der mit diesem Minusbauern zwischen 1988 und 2009 ordentliche 3 aus 7 geholt hat. Man kann damit sogar einem IM ein Bein stellen: [Event "?"] [Site "Augsburg 9394"] [Date "1994.??.??"] [Round "?"] [White "Levitt, Jonathan"] [Black "Roeder, Frank"] [Result "0-1"] [WhiteElo "2455"] [BlackElo "2260"] [ECO "D13d"] 1.d4 d5 2.Nf3 Nf6 3.c4 c6 4.Nc3 Bf5 5.cxd5 cxd5 6.Qb3 Qb6 7.Nxd5 Nxd5 8.Qxd5 e6 9.Qb3 Nc6 10.Bd2 Qxb3 11.axb3 Nb4 12.Ra4 a5 13.e3 Bd6 14.Bc3 Ke7 15.Bb5 Rhc8 16.Nd2 Nd5 17.Bc4 Nc7 18.e4 b5 19.Rxa5 b4 20.Rxa8 Rxa8 21.Ke2 bxc3 22.bxc3 Bg6 23.f3 Bf4 24.b4 f5 25.exf5 Bxf5 26.g3 Bh6 27.g4 Bg6 28.h4 Bf4 29.h5 Be8 30.Rb1 Nb5 31.Ne4 Bc6 32.Kd3 Na3 33.Re1 Nxc4 34.Kxc4 Bd5+ 35.Kd3 Ra2 36.Rb1 Kd8 37.c4 Ra3+ 38.Nc3 Bb7 39.Kc2 Bd6 40.Nb5 Ra6 41.Rb3 Be7 42.f4 Ra2+ 43.Kc3 Be4 44.Ra3 Rxa3+ 45.Nxa3 Bf3 46.f5 exf5 47.gxf5 Bxh5 48.Nc2 Be2 49.c5 h5 50.Kd2 Bc4 51.Ke3 Bg5+ 52.Ke4 Be2 53.d5 Bf1 54.Kf3 h4 55.Kf2 Bc4 56.d6 Bf6 57.Ne3 Bd4 58.Kf3 Bxe3 59.Kxe3 Bd3 60.Kf4 Bxf5 61.b5 Bd7 62.c6 g5+ 63.Ke3 g4 64.Ke2 g3 65.Kf3 Be6 66.Kg2 Bc4 0-1 Damit will ich nicht sagen, dass der Bauer ungenießbar wäre, aber bisschen Spiel bekommt Schwarz eben schon dafür. Houdini verschmäht den Bauern und bevorzugt das positionelle 7.Dxb6. Man kann eben Lf5 leichter spielen, weil e3 im Ggs zu Sc3 den Bauern d5 (noch) nicht angreift. Aber er wird dann eben mit Sh4 abgetauscht. Deswegen spielen viele halt doch lieber e6. | |
| | #10 | |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Zitat:
Wenn Weiß noch nicht e2-e3 gezogen hat, muß Schwarz vorher d5xc4 spielen (1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 dxc4 5.a4 Lf5). | ||
| | #11 | |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Zitat:
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| | #12 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Und was willst du stattdessen spielen? e6 b3 wie bei Avrukh kann es doch wohl auch nicht sein. | |
| | #13 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 | |
| | #14 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 KiD ist aber insgesammt ne gute Ecke komplizierter als Slav oder? Ich werd mir aber dann bzgl. 4. Nf3 mal nach alternativen umschauen | |
| | #15 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Komplizierter nicht. Ist einfach zuviel Risiko und viele wechseln eben zu Slawisch weil es einfacher zu spielen ist. | |
| | #16 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Mir gefällt 4...Lg4 besser. Wenn Weiß da das Läuferpaar haben will muss er sich mit h3+g4 schwächen. Das Avrukh-Zeug mit Db3 und Sh4 überzeugt mich auch nicht wirklich... | |
| | #17 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 | |
| | #18 |
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| | #19 |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Kann man kaum so pauschal sagen. KID spielt sich in meinen Augen etwas intuitiver als slawisch. - Komplex sind beide Eröffnungen. - Gewinnen kann man mit beiden Eröffnungen. ![]() - Übel verhauen werden kann man auch mit beiden Eröffnungen. Im mittleren Amateurbereich (2000 DWZ +/-300) wird KID natürlich ungleich öfter gespielt als slawisch, weshalb sich die Führer der weißen Steine da potentiell besser auskennen. Auf der anderen Seite ist "slawisches" Strukturwissen meist besser auf Damenbauernspiele übertragbar. | |
| | #20 | |
| AW: 1.d4,d5 2. c4, c6 3. Nc3, Nf6 4. Nf3 Bf5 5. Qb3 Qb6 Zitat:
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