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| | #1 |
| Nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.c4 c5 4.d5 b5!? entsteht das Blumenfeld-Gambit. Nach z.B 5.dxe6 fxe6 6.cxb5 d5 finde ich das schwarze Bauernzentrum sehr imposant. Doch leider hörte ich, dass das B-Gambit widerlegt sei. Ist das was dran? Gibt´s Varianten, die klar besser für Weiß sind und ist 5.dxe6 überhaupt erzwungen? Würde mich über Antworten rund um das Blumenfeld-Gambit freuen. Die Schlange | |
| | #2 |
| Das Blumenfeld-Gambit Die Ablehnung 5.Lg5 gilt als beste Erwiderung. | |
| | #3 |
| Das Blumenfeld-Gambit Ich hatte ja im Schwesterthread über Benoni geschrieben, dass es aus schwarzer Sicht schon keine Garantie für 4.d5 gibt und war mit klötzchenschieber einer Meinung. Ich persönlich lasse den d-Bauern nach 3....c5 einfach auf d4 stehen. Es wird aber sicher auch Weiße geben, die sich auf Blumenfeld gern einlassen. Ich denke, wer d5 spielt nimmt danach auch auf e6 raus. | |
| | #4 |
| Das Blumenfeld-Gambit Ich kenne mich im Blumenfeld-Gambit zwar nicht so gut aus, aber ich hab auch mal gehört, dass 5.Lg5 sehr unangenehm für Schwarz sei. | |
| | #5 |
| Das Blumenfeld-Gambit Nicht wirklich... Kein Mensch spielt bspw. 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d6 e6 4.dxe6? sondern brav 4.Sc3... Zumindest auf einem annehmbaren Niveau (>1500) | |
| | #6 |
| Das Blumenfeld-Gambit Nach den ersten Blick in das Benoni-Kapitel im Kallai nicht mehr!Jeder, der sich mal angeschaut hat, worum es in diesem System eigentlich geht, wird diesen Fehler nicht begehen, auch unter 1500 DWZ. @topic: Blumenfeld kommt bei mir nicht aufs Brett. | |
| | #7 |
| Ob Schwarz nach c5 nicht d5 spielt, ist mir egal. Da kenne ich mich gut drin aus und darum geht es in diesem Thread nicht. Ich übe auch Varianten in der Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung, obwohl mein Gegner 2.c3 spielen könnte! 5.Lg5 sieht wirklich sehr ungemütlich aus. Nach z.B 5...bxc4 6.e4! Die Stellung gefällt mir gar nicht, weil ich die Initiative will und diese eher bei Weiß liegt. Was tun? | |
| | #8 |
| Das Blumenfeld-Gambit | |
| | #9 |
| Das Blumenfeld-Gambit Blumenfeld ist m.E. sogar besser als Wolga-Gambit. Im letzten Monat wurden damit zwei Partien auf >2600-Niveau gespielt, wo Schwarz 1,5 Punkte holte. In der einen Partie bekam GM Jan Ehlvest mit Weiß einen auf die Nase. Das Problem bei Blumenfeld ist, dass es kaum auf's Brett kommt, weil Weiß meistens direkt 2.c4 spielt und nicht 2.Sf3 (somit fehlen die großen Tests). | |
| | #10 |
| Das Blumenfeld-Gambit Es kann aber auch nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 c5 4.d5 b5 entstehen... | |
| | #11 |
| Das Blumenfeld-Gambit | |
| | #12 |
| Das Blumenfeld-Gambit Nein hattest du nicht.... Du hattest die zugfolge mit 2.Sf3 geschrieben... Daraufhin die Bemerkung mit 2.c4, was ich erklärte | |
| | #13 |
| Das Blumenfeld-Gambit Stimmt, hast Recht. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 spiele ich aber gar nicht ...e6, sondern c5 und vorzugsweise das Benkö-Gambit ergo 2...e6 müssen wir nicht thematisieren... | |
| | #14 |
| Das Blumenfeld-Gambit Zumindest die erste hab ich auftreiben können. Here you go: [Event "Aeroflot Open 2007"] [Site "Moscow"] [Date "2007/2/18"] [Round "05"] [White "Ehlvest, Jaan"] [Black "Alekseev, Evgeny"] [Result "0-1"] [Board "04"] [Input "DGT3744"] [Owner "Association of chess federations, Moscow"] 1. d4 Nf6 2. c4 e6 3. Nf3 c5 4. d5 b5 5. dxe6 fxe6 6. cxb5 d5 7. Nc3 Nbd7 8. e4 d4 9. e5 Ng4 10. Ne4 Bb7 11. Qe2 Bd5 12. Nxd4 cxd4 13. Qxg4 Nxe5 14. Qh5+ Ng6 15. Bd3 Bb4+ 16. Ke2 Qc7 17. a3 Be7 18. Bd2 O-O 19. Rhc1 Qb7 20. f3 Rf5 21. Qh3 Ne5 22. a4 Nxd3 23. Kxd3 a6 24. Qg3 e5 25. Ba5 Bxe4+ 26. fxe4 Rf4 27. Qe1 axb5 28. Bd2 Rff8 29. a5 b4 30. b3 Qb5+ 31. Rc4 Rxa5 32. Rxa5 Qxa5 33. Qc1 Qa6 34. Qd1 h6 35. Qg4 Kh7 36. Qd7 Qa2 0-1 Interessanterweise spielt Ehlvest hier nicht 5.Lg5 sondern dxe6. Ein Zeichen, dass Top-GMs von Lg5 nicht viel halten | |
| | #15 |
| Das Blumenfeld-Gambit Der folgende Artikel stammt von Fabian Döttling: (1) Krasenkow,M (2651) - Schebler,G (2534) [E10] Bundesliga 2006-7 Muelheim Nord GER (10), 24.02.2007 [Doettling, Fabian] Eigentlich wollte ich diesmal die Partie Volokitin-Bacrot vom darauffolgenden Tag kommentieren. Da Etienne mich allerdings gebeten hat, nicht schon wieder eine seiner Verlustpartien zu kommentieren (nach der gegen Loek van Wely), habe mich entschieden Michal Krasenkows Partie gegen Gerhard Schebler vom Vortag zu analysieren. Zumindest aus theoretischer Sicht ist diese Partie nicht minder interessant, da sie einen einfachen und zugleich sehr erfolgsversprechenden Aufbau für Weiß gegen das Blumenfeld-Gambit gut illustriert. 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 c5 4.d5 b5!? Das Blumenfeld Gambit kommt hin und wieder in der Großmeisterpraxis vor und wird vor allem von unternehmungslustigen Spielern verwendet. 5.dxe6 die Annahme des Gambits ist auch hier die direkteste Widerlegungsversuch für Weiß. In den letzten Jahren verdrängte der Textzug die andere Hauptfortsetzung 5.Lg5 immer mehr. [5.Lg5 ist die Hauptalternative in welcher die Schwarzen wie es scheint indes ausreichende Gegenmittel gefunden haben: 5...exd5 6.cxd5 d6 7.e4 a6 8.a4 Le7 9.Sbd2 (9.Lxf6 verspricht Weiß ebenfalls keinen Vorteil 9...Lxf6 10.axb5 Lxb2 11.Ta2 Lf6 12.Sbd2 0-0 13.Ld3 Lb7 14.0-0 axb5 15.Txa8 Lxa8 16.Lxb5 Sd7= ) 9...Sxd5! Schwarz beseitigt auf taktischem Wege einen wichtigen Weißen Zentralbauern und schafft seinem Läufer damit auf b7 ein sehr schönes Plätzchen 10.Lxe7 Dxe7 11.axb5 0-0 12.Lc4 Sf4!? 13.0-0 Lb7 14.Te1 axb5 15.Txa8 Lxa8 16.Lxb5 Sc6= Sargissian-Nisipeanu, BL 2005/06 0-1(29). Die Stellung ist vermutlich noch ausgeglichen, wobei es leichter und angenehmer ist diese mit Schwarz zu spielen.] 5...fxe6 6.cxb5 d5 [6...Lb7 ist die Alternative für Schwarz, wobei Weiß sich ähnlich wie im Haupttext aufbauen wird. Die Partien des Exweltmeisters Anatoly Karpov in diesem Stellungstyp sind für Weißspieler besonders zur Lektüre zu empfehlen. 7.e3 Le7 8.Sbd2 0-0 9.Dc2 a6 10.b3 axb5 11.Lxb5 Sa6 12.0-0 Sb4 13.Db1 Ta5 14.Le2 Da8 15.a3 Se4 16.Lb2 Sxd2 17.Sxd2 Lxg2 18.axb4 Lxf1 19.Sxf1 Txa1 20.Lxa1 cxb4 21.Sg3 Lf6 22.Lxf6 Txf6 23.Dd3+/= Karpov-Rogers, Cap d'Agde 1998,1-0 (36)] 7.e3 Damit beginnt der Aufbau, den Karpov gegen Eric Lobron 1997 in die Praxis einführte. Meines Erachtens stellt diese einfache Spielweise mit den kritischten Test für die Spielbarkeit des Blumenfeld-Gambits dar. Weiß beendet zunächst mit bescheidenen Zügen seine Entwicklung ehe er dem schwarzen Angriffsstreben mit energischen Maßnahmen im Zentrum (meist der Bauernvorstoß e3-e4) Einhalt gebieten möchte. Erstaunlicherweise ist dies erst das dritte Mal, dass Weiß auf diese Weise gegen das Blumenfeld-Gambit vorgeht. Michal ist offenbar der einzige, der die Stärke des weißen Aufbaus bisher erkannt hat (neben Karpov natürlich) und wendet ihn, nach seinem Sieg gegen Dimo Werner in der letztjährigen Bundesligasaison) nun schon zum zweiten Mal an. [ein anderer Entwicklungsplan besteht in 7.g3 ] 7...Sbd7 8.Sbd2 Ld6 9.Le2 0-0 10.0-0 Lb7 11.b3 Dies ist die kritische Eröffnungsstellung. Schwarz muss nun sehr genau spielen um ausreichendes Gegenspiel zu bekommen. 11...De7?! Dieser Zug gefällt mir nicht, da die schwarze Dame hier nicht ideal platziert ist. [11...De8 wie in der Stammpartie dieser Variante geschehen, wäre der normale und angebrachte schwarze Zug. e8-h5(g6) ist die typische Route für die schwarze Dame im Blumenfeld. 12.Lb2 e5? (>=12...Dg6© einzig auf diese Weise kann Schwarz auf Gegenspiel hoffen) 13.e4!+/- die Standardreaktion auf schwarzes e6-e5 13...dxe4 14.Sh4 (14.Sg5!? ) 14...Lc7 15.Tc1 Td8 16.b4 Sd5?+- (>=16...Lb6 ) 17.bxc5 Sxc5 18.Txc5 Lb6 19.Sxe4 Sf4 (19...De7 ) 20.Lc4+ Kh8 21.Dg4 h5 22.Dg5 Lxc5 23.Lxe5 Td7 24.Dh6# Karpov-Lobron, Walldorf m 1997.] 12.Lb2 [Gegen Dimo Werner spielte Michal in der letzten Bundesligasaison den Zug 12.Dc2. Der Textzug erscheint mir indes besser, da Schwarz nach Dc2 zu gutem Spiel hätte kommen können. ‹12.Dc2 Tac8?! (>=12...Se5! 13.Lb2 Sxf3+ 14.Sxf3 e5© ) 13.La3 Se4 14.Sxe4 dxe4 15.Sd2 Dh4 16.g3 Dh3 17.Sxe4 Sf6 18.Lf3 Lxe4 19.Lxe4 Sg4 20.f4 Sxe3 21.De2 Sxf1 22.Txf1+/- Krasenkow-Werner, Bundesliga 2005/06, 1-0(35).] 12...Tad8 13.Dc2 Kh8 14.Tae1! Dies ist erneut eine kritische Stellung in dieser Partie. Während Schwarz relativ wirkungslos seine Kräfte entwickelt hat (De7,Tad8,Kh8), steht Weiß nun für die Sprengung des schwarzen Zentrums mittels e3-e4 (nach vorbereitendem Le2-d3) bereit. Dabei ist es sehr wichtig, den Bauern f2 gedeckt zu halten. [wie wichtig das ist wird vor Allem in folgender Variante deutlich: 14.Tfe1? Se4 /\15.Sxe4? dxe4 16.Sd2 Txf2!!-+ (16...Lxh2+ 17.Kxh2 Dh4+ 18.Kg1 Dxf2+ 19.Kh1= ) 17.Kxf2 (17.Sf1 Tdf8-> ) 17...Dh4+ 18.Kf1 (18.Kg1 Dxh2+ 19.Kf1 Tf8+-+ ) 18...Tf8+ 19.Lf3 Dxh2 20.Sxe4 Txf3+ 21.gxf3 Dxc2-+ ] 14...Se4?! Schwarz bricht alle Brücken hinter sich ab und versucht sozusagen einen Königsangriff "aus dem Stand" einzuleiten. Dieser scheint indes bestenfalls praktische Chancen zu bieten. [14...e5?! 15.e4 dxe4 (15...Sxe4 16.Sxe4 dxe4 17.Sd2 Dh4 18.Sc4! (‹18.g3?! Dh3 19.Sxe4 c4! gäbe Schwarz unnötige Fuddelchancen, z.B.: 20.Lxc4? Sf6-/+ ) 18...Lc7 19.Td1+/- und die schwarze Stellung ist positionell schlichtweg hinüber) 16.Sg5+/- ; Die einzige Möglichkeit das weiße Spiel zu stören bestand in >=14...Lc7 15.Ld3 Dd6 was immerhin den Vorstoß e3-e4 erschweren würde 16.e4? dxe4 17.Lxe4 Lxe4! (17...Sxe4 18.Sxe4 Lxe4 19.Dc3 ) 18.Sxe4 (>=18.Txe4 Sxe4 19.Sxe4 De7~~ ) 18...Sxe4-+ ] 15.Sxe4 dxe4 16.Sd2+- Im höheren Sinne ist die Partie bereits im 16.Zug gelaufen. Die schwarze Bauernstellung ist ein einziger Trümmerhaufen und die einzige Chance des Schwarzen besteht im direkten Königsangriff, wobei dieser Aufgrund der Kompaktheit der weißen Stellung kaum erfolgsversprechend ist. 16...Tf5 17.g3 der Texttzug hält schlichtweg die schwarze Dame vom Königsflügel fern. 17...Le5[] ansonsten wäre auch noch der Bauer e4 verloren gegangen 18.Lxe5 Txe5 [18...Sxe5 19.Sxe4+- ] 19.Sc4 [19.f3!? oder; 19.f4!? würden jegliche Hoffnung des Schwarzen auf einen Königsangriff im Ansatz begraben und wäre aus rein praktischer Hinsicht vielleicht die bessere Entscheidung gewesen.Michal möchte indessen den Schwarzen nicht von seiner Schwäche e4 befreien.] 19...Tf5 20.Sa5 Se5 21.Sxb7 Dxb7 22.Td1 da Weiß materiell wie auch positionell im Vorteil ist, ist sein Bestreben möglichst viel Material abzutauschen durchaus nachvollziehbar. 22...Tdf8 23.Td6 De7 24.Td2 Db7 25.Tfd1! der Bauer f2 ist hier von ähnlich geringer Bedeutung wie der Bauer f7 in der zweiten Matchpartie zwischen Deep Fritz und Weltmeister Vladimir Kramnik. 25...Da8 deckt immerhin vorsorglich das Feld d8 [25...Txf2 26.Dxc5+- ] 26.a4 Txf2 27.Dxc5 T2f5 28.De7 droht erneut mit Td2-d8, weswegen Schwarz mit e6 einen weiteren Bauern abgeben muss 28...Sd3 [nach 28...Sf3+ 29.Lxf3 exf3 30.Kf2! wäre Schwarz völlig hilflos, z.B. 30...Kg8 (30...De4 31.Td8 Kg8 32.Dc7 T5f7 33.Txf8+ Txf8 34.Td8 Txd8 35.Dxd8+ Kf7 36.Dc7+ Kg6 37.Dc4+- ) 31.Td7 T5f7 32.Dxe6 Dc8 33.Dxf7+ Txf7 34.Td8++- ] 29.Dxe6 T5f6 30.Dd7 T8f7 31.Dd4 De8 32.Lxd3 exd3 33.Txd3 Schwarz besitzt mittlerweile schon drei Minusbauern 33...Tf8 34.Dc5 h6 35.Td7 [über das mehr oder weniger forcierte Endspiel nach: 35.Td8 Dxd8 36.Txd8 Txd8 37.Dxa7 Td2 38.Da8+ Kh7 39.De4+ Kh8 40.a5 Tff2 41.b6 Tfe2 42.Df3 Td1+ 43.Df1 Txf1+ 44.Kxf1 Txe3 45.a6 Txb3 46.a7 Txb6 47.a8D+ Kh7 bin ich mir nicht vollständig sicher, obwohl Weiß vom Gefühl her gewinnen sollte.; >=35.T3d2!?+- um die zweite Reihe zu decken, wäre vermutlich aus praktischer Sicht die beste Wahl.] 35...De4 36.De7? bereits ein ernster Fehler, der dem Schwarzen unnötig Gegenspiel einräumt. [besser war >=36.Dc3+- wonach sich die weiße Dame über e1 oder d2 in die Verteidigung ihres Königs einschalten könnte] 36...Dg4 Natürlich! 37.a5?? und das verdirbt die gut gespielte Partie eigentlich ins Remis.Glücklicherweise für Michal befand sich Schebler hier in horrender Zeitnot, so dass er die ihm sich bietende Chance nicht wahr nahm. [37.Td8 Df5 38.Db7[] (38.Txf8+ Txf8 39.Db7 Df2+ 40.Kh1 De2 41.Tg1 Tf2= ) 38...Df2+ (38...Txd8 39.Txd8+ Kh7 40.Td1[] Df2+ 41.Kh1 Dc2 42.Te1 (‹42.Dd5? Td6! 43.Dxd6 De4+ 44.Kg1 Dxe3+ mit Dauerschach) 42...Tf2 43.Kg1[] Txh2 44.Df3 und auch hier sollte Weiß nach dieser Serie nicht ganz leicht zu findender einziger Züge letzlich noch Gewinnchancen behalten.) 39.Kh1 Dxe3 40.Dd5 hätte dem Weißen nach wie vor Siegchancen eingeräumt, wobei die Sache hier nicht mehr so klar ist] 37...T6f7! dies ist noch richtig [=37...T8f7= ] 38.Dd6 Tf6?? lässt die Chance ungenutzt [38...De2 hätte zum Remis geführt 39.Txf7 Dxe3+ 40.Kg2 De2+ 41.Kh1 (41.Kh3 Dh5+= ) 41...De4+= und der weiße König kann dem Dauerschach nicht entkommen] 39.Dd3 nun befindet sich Weiß wieder auf der Siegerstraße. 39...Dh3 40.Td8 Txd8(+) und Schebler überschritt in dieser ohnehin nun völlig verlorenen Stellung bei der Ausführung seines vierzigsten Zuges die Zeit. [40...Txd8 41.Dxd8+ Kh7 42.Dd3+ Kh8 43.Tf1+- Eine mit Ausnahme der krassen Fehler in der Zeitnotphase sehr schöne Leistung von Michal Krasenkow, die vor allem aus eröffnungstheoretischer Sicht sehr interessant ist, da Schwarz äußerst genau spielen muss, um nicht direkt aus der Eröffnung in eine verlorene Stellung zu kommen. ] 1- | |
| | #16 |
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