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| | #1 | |||||||||||||
| Wer ist der Dalai Lama? Der Besuch des Dalai Lamas in Deutschland, dessen Gespräch mit Angela Merkel im Bundeskanzleramt und seine damit verbundene Aufwertung hat hohe Wellen geschlagen und China - immerhin bereits jetzt eine der mächtigsten Volkswirtschaften der Welt mit exzellenten Wachstumsdaten - brüskiert. Denn der Dalai Lama ist ein erklärter Feind Chinas, der für die Unabhängigkeit Tibets und dessen Abspaltung vom chinesischen Mutterland kämpft. Pekings Erklärung ließ von daher auch nicht lange auf sich warten. In einer offiziellen Erklärung am Dienstag verurteilte die Volksrepublik das bilaterale Gespräch Merkels mit dem Dalai Lama als "schwere Einmischung in [Chinas] innere Angelegenheiten", welche die Beziehungen der beiden Länder "untergraben" habe. Aus Angst vor einem schwerwiegenden Schaden in den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China versuchen deutsche Politiker und führende Wirtschaftsleute zu beschwichtigen und verlassen sich offiziell darauf, daß die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und China ja auch nicht gelitten hätten. Denn sowohl mit Clinton als auch mit Bush durfte der Dalai Lama bereits in einem offiziellen Rahmen sprechen. Doch diese Beschwichtigungen erinnern an das Pfeifen im Walde. Denn die USA haben durch ihre globale Führungsrolle gewisse Privilegien, die andere Nationen nicht haben. Daß Macht Privilegien verschafft, ist in unzähligen Exempla nachgewiesen. Um nur ein Beispiel zu nennen, so wurde einst die Hallstein-Doktrin später explizit nicht mehr auf die Sowjetunion angewandt, weil die BRD nicht an vernünftigen Beziehungen mit dem Koloß im Osten vorbeikam. Deutschland ist aber nicht die USA. Seine Druckmittel sind nicht die gleichen. Tatsächlich ist Deutschland nach den USA das erste Land, das es gewagt hat, das Reich der Mitte mit einem offiziellen Empfang für den Dalai Lama zu brüskieren. Wenn die chinesische Regierung verhindern will, daß nun die gesamte EU nachzieht und die Diskussion über Tibet und Chinas nationale Souveranität internationalisiert wird, ist China um seiner selbst willen geradezu dazu genötigt, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Rainer Rupp: "Das wäre ohne größere Schäden für China machbar, denn nur wenige deutsche Produkte sind konkurrenzlos. Folge: ´Made in Germany´ könnte in China schon bald zum negativen Verkaufsargument werden." (Junge Welt, 26.9.2007, S. 8) Nun stellt sich für einen kritischen Zeitgenossen natürlich die Frage, ob dieses offensichtlich wenig pragmatische und folgenschwere deutsche Verhalten einen derart großen ideellen Wert besitzt, wie von deutscher Seite behauptet, der diese Folgen aus moralisch-ethischen Gründen rechtfertigen würde. Es soll nun versucht werden, dieser Frage nachzugehen. Dazu unerläßlich ist es, die Person des Dalai Lamas näher zu untersuchen. Was für ein Mensch verbirgt sich also hinter der Fassade dieses dauergrinsenden Heilsbringers? Tatsächlich herrschten in Tibet unter den Dalai-Lama-Dynastien absolut theokratische, willkürliche, brutale, feudalistische und absolutistische Zustände, die selbst das europäische Mittelalter stark in den Schatten stellten. Ein ungeheures Lächeln - "Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs" von Colin Goldner merkt an: Zitat:
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Nachdem klargemacht wurde, daß der derzeitige Dalai Lama in keiner Weise für die vom Westen propagandistisch hochgelobten Menschenrechte steht, sollte deutlich gemacht, warum der Westen in diesem Dalai Lama in dieser konsequent verlogenen Manier eine Gallionsfigur sieht, und das, obwohl Tibet schon seit 700 Jahren offiziell zu China gehört und der Dalai Lama folglich keinerlei Ansprüche hat auf seine Inthronisierung und dem damit verbundenen eklatanten Rückschritt der tibetanischen Bevölkerung ins finsterste Mittelalter. Rainer Rupp bemerkt dazu Zitat:
Angela Merkel bzw. der deutschen Regierung geht es nicht darum, ein Zeichen für die Menschenrechte zu setzen. Menschenrechte werden stattdessen in verlogener und für Kenner durchsichtigen Manier als Machtinstrument eingesetzt. China hat dieses Spiel durchschaut und macht deshalb nicht mit. Während Gerhard Schröder noch mit seiner zumindest direkten Verweigerungshaltung im Irakkrieg den Unbill der USA auf sich zog und stattdessen auf gute Beziehungen mit Rußland setzte, bemüht sich Angela Merkel offensichtlich darum, diesen Schröderschen Kurswechsel, der durchaus einzigartig in der Geschichte der bundesrepublikanischen Bundeskanzler gewesen ist, mit Verve wieder rückgängig zu machen. Es soll wieder nachhaltig die globale US-Politik unterstützt werden, was mit der Internalisierung der opulenten Feindbilder der USA einhergeht, die sich wieder zueigen gemacht werden. Deutschland will wieder im Windschatten der USA auf der Welt mitfahren. Dies alles hat was mit globaler Machtpolitik zu tun, aber alles andere als mit Menschenrechten. Die Operationalisierung der Menschenrechte auch von deutscher Seite aus sollte durchschaut werden. Ob diese kritiklose Parteinahme der imperialistischen US-Politik für die deutsche Außenpolitik klug ist, sollte zurecht bezweifelt werden. Denn die USA behandeln ihre Verbündete niemals als Verbündete, sondern eher als Vasallen. Stets sind die USA die Macht, die das Gros der Beute für sich selbst einstreicht. Ein Bruch mit dieser imperialistischen Logik tut Not. Aber dazu ist die Zeit noch nicht reif, sondern muß erst energetisch vorbereitet werden. | ||||||||||||||
| | #2 |
| Völkermord ist und bleibt Völkermord Unterstützung für indigene Völker und ethnische Minderheiten sollte eigentlich nicht länger todgeredet werden. In Tibet leben inzwischen 7 Millionen Menschen chinesischer Herkunft (zwangsangesiedelt) und 6 Millionen Tibeter. Viele Tibeter leben bzw. hausen außerhalb Tibets. Die Wälder werden abgeholzt. Die Berghänge werden früher oder später rutschen. Dies nur als wenige einige Beispiele. Unter anderem hat eben der jetzige Dalai Lama auch Vorschläge zu Demokratisierung gemacht. Das sollte man vielleicht auch einmal lesen. Und nicht nur die Auslassung von PDS und anden Linken (bzw. Leute, die sich für links halten). einen freundlichen Gruß narssner | |
| | #3 | ||
| Wer ist der Dalai Lama? Der Dalai Lama kann sich sehr gut verkaufen. Der weiß, wie er sich international zu geben hat, damit ihm diese breite Unterstützung zuteil wird. Aber meine Kritik ist ja die, daß der Dalai Lama ganz andere Interessen verfolgt als die, die er offiziell propagiert. Seine Weltanschauung und seine Verbindungen zu dubiosen Organisationen habe ich nachgewiesen. Ein Demokrat ist er ganz bestimmt nicht, sondern das Gegenteil. In diesem Kontext ist es auch nicht verwunderlich, daß der Dalai Lama außer seinem Dauergrinsen niemals etwas aussagekräftiges hervorzubringen hat, wenn er mit kritischen Fragen konfrontiert wird, was ja bislang nicht nur einmal geschehen ist. Warum ist er nie in der Lage, auf diese Fragen die passenden Antworten zu geben? Die chinesische Politik in Tibet ist natürlich ein sehr heikles Thema. Zuvorderst muß ich erwähnen, daß China die Hoheit über Tibet hat, weil Tibet seit mehr als 700 Jahren integraler Bestandteil Chinas ist. Zitat:
Schon alleine deshalb kann man nicht von "Besatzung" sprechen. Die Tatsache, warum der Westen, allen voran die USA, seit der kommunistischen Revolution von 1949 in unzulässiger und völkerrechtswidriger Art und Weise auf einmal daherging, die tibetische Reaktion mit Waffen u. ä. auszustatten und deren Unabhängigkeitskampf zu unterstützen, hat machtpolitische, aber keinerlei staatsrechtlicher Gründe. Die USA sahen in Asien neben der Sowjetunion einen neuen kommunistischen Koloß anwachsen und bekämpften diesen daher mit allen Mitteln (wie es ihre Art ist mit ihnen unliebsamen Regimes). Zitat:
Ich möchte es nicht in Abrede stellen, daß die chinesischen Kommunisten unter Mao Tse Tung in ihrem notwendigen Kampf gegen den brutalen theokratischen und absolutistischen Feudalismus in Tibet das notwendige Fingerspitzengefühl vermissen ließen und das tibetische Volk durch Verhaftung und Folterung ihrer Würdenträger und die Zerstörung ihrer Kulturgüter schwer brüskierten und damit natürlich unnötig Widerstand evozierten. Aber das ändert nichts daran, daß dieser Kampf gegen diese völlig rückständige Barbarei an sich notwendig war. Nur so konnte das tibetische Volk endlich eine Lebensperspektive gewinnen. In vorrevolutionären Tibet fehlte es ja an allem, was ein Mensch zu seiner Selbstentfaltung braucht. Die Fehler, Verbrechen und Irrtümer Mao Tse Tungs sind heute in China korrigiert worden. Die alten tibetischen Kulturgüter werden von China wieder aufgebaut, das tibetische Volk kann frei seine Religion ausüben und das tibetische Volk genießt eine weitreichende Autonomie. | |||
| | #4 |
| nicht blindlings der PDS alles glauben Bei Veranstaltungen bzw. Treffen von Vertretern ethnischer Minderheiten haben sowohl der Dailai Lama als auch andere Tibeter durchaus deutliche Worte gesprochen. Nur, die angeblichen Linken haben das noch nicht einmal gelesen. Oder sie sind gegenüber jedem Beleg schlicht immun, wie zum praktischen Beispiel Jutta Dithfurt. Für die sogar traditionelle Indianer Faschisten und Rassisten sind. Und die Esoteriker nehmen das zweimal nicht zur Kenntnis. Die sind nur da, wenn sie mit Tibetern ihre "alles wird immer besser" Veranstaltungen abziehen können. Für die Zerstörung und Vergiftung irgend eines Landes gibt es keine irgendwelche Rechtfertigung. So haben zum Biespiel die USA mit ihren Uranhülsengranaten und Bomben den Kosowo im Grunde unbewohnbar gemacht. Jede Ernte dort müßte eigentlich vernichtet werden. Das Tibet immer ein "integraler Bestandteil" von China gewesen sein soll, halte ich für eine von vielen Suggestivbehauptungen. So ähnlich, wie die Rechte der Indianer in den USA "eine innere Angelegenheit der USA" ist. Ist eine Standardausrede, um wieder einmal nichts tun zu müssen. einen freundlichen Gruß narssner | |
| | #5 |
| Wer ist der Dalai Lama? Seit wann hat China über die Gästeliste der Bundesrepublik zu bestimmen ?? | |
| | #6 |
| Wer ist der Dalai Lama? Vor allem darf man den Kampf um ein "freies Tibet" (also um nationale Eigenständigkeit) nicht so einfach mit dem Kampf um Menschenrechte gleichsetzen. Dazu müsste man erst einmal wissen, wie dieses freie Tibet denn aussehen soll (Stichworte: Demokratie, Schutz der ethnischen Minderheiten) und mit welchen Mitteln die Nationalisten denn zu kämpfen gedenken. In der Regel ist es ja eher umgekehrt, ist nämlich der Nationalismus das Motiv für die Verletzung elementarster Menschenrechte. Daher sind mir die tibetischen Unabhängigkeitsbestrebungen ziemlich suspekt. Was China braucht ist Demokratisierung und nicht Balkanisierung. Im übrigen stört mich an der ganzen Tibet-Schwärmerei, dass alles so unglaublich seicht ist. Und der Dalai-Lama ist auch nur eine Pop-Ikone. Der Che Guevara der nicht ganz so Linken. | |
| | #7 |
| Wer ist der Dalai Lama? Ich stelle hier Folgendes fest: Das chinesische Regime verfolgt seit Mao eine menschenverachtende kommunistische Politik mit all ihren typischen Pervertierungen und fügt sich ein in die Geschichte der Massenmörderstaaten. Der Dalai Lama ist ein friedfertiger Mensch. Wo steht geschrieben, daß Tibet ein Teil Chinas ist? Kommunistische Regime neigen dazu, andere Nationen und Völker anzugreifen, zu besetzen und deren Politik aufzuzwingen. Die "JUNGE WELT" ist eine kommunistische Zeitung. Über den Autor Rainer Rupp ist zu sagen, daß er für die DDR spionierte und im Westen wegen Spionagetätigkeiten verhaftet wurde. Siehe auch : Rainer Rupp – Wikipedia [...]gelöscht. Persönliche Angriffe sind hier unerwünscht Kiffing | |
| | #8 |
| Wer ist der Dalai Lama? Wenn es um Tibet und China geht, so kann man ehrlich gesagt keiner der beiden Seiten volle Sympathie zusprechen. Colin Goldner scheint mit kommunistischen Kreisen nichts zu tun zu haben, insofern scheint mir seine Kritik glaubwürdig. Nur lässt sich damit noch lange kein chinesisches Eroberungsgebaren rechtfertigen. Denn wenn es um Menschenrechte geht, hat China noch eine Menge Nachholbedarf. | |
| | #9 | |
| Wer ist der Dalai Lama? @LeicheVonGestern: Schön die Position der etablierten Medien und Politiker zusammengefaßt, wenn auch weniger moderat. Aber vom Inhalt her ist das das Gleiche. Dann wollen wir doch einmal sehen, was sich derzeit so wirklich in Tibet zuträgt. Vielleicht bringen einige Augenzeugenberichte, die von der alles andere als verdächtigen Washington Post am 27. März zusammengetragen wurden, Klarheit: Zitat:
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| | #10 | |
| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
Bist du schon mal auf die Idee gekommen, daß die Chinesen Tibet tatsächlich unterdrücken? Das würde die Aggressionen nämlich erklären, wenn auch nicht rechtfertigen. | ||
| | #11 |
| Wer ist der Dalai Lama? Ich würde da immer trennen zwischen einem berechtigten Volksaufstand und ungerechten Pogromen. Hier scheint mir das letztere der Fall zu sein. Es deckt sich auch mit den Bestrebungen der Lama-Clique, ein ethnisch homogenes Tibet zu schaffen. Offenbar soll die Olympiade in Peking dieses Jahres ausgenutzt werden, um China unter Druck zu setzen. Die Aufstände wurden gezielt in diesen Zeiten organisiert. | |
| | #12 | |
| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
Was mich mal interessieren würde: Wie war es eigentlich gesellschaftspolitisch um Tibet bestellt, bevor es sich von China isoliert hat? Vielleicht kann das hier (als erster Einstieg in die Materie) weiterhelfen: Tibet – Wikipedia | ||
| | #13 | |
| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
-Sicher, Sport ist eigentlich eine unpolitische Angelegenheit, aber hätte man ein Land wie China, in dem vieleicht 1% der Bevölkerung überhaupt etwas von den Protesten weiss, weil die Medien einer strengen Zensur unterliegen, ein Land das grundlos andere Länder besetzt, überhaupt zum Gastgebeland ernennen dürfen. Da kann ich schon verstehen wieso viele Leute etwas dagegen haben, dass die olympischen Spiele dort stattfinden. Mal abgesehen von den Sportlern, die es vieleicht nicht gerade als Vergnügen empfinden in einem solchen Land zu verweilen. -Diese Proteste sind einfach notwendig. Man darf nicht zusehen, wie irgendwelche imperialistischen Regierungen anfangen, andere Länder zu okkupieren. Da die Bevölkerung Chinas aber wegen der oben erwähnten nicht-Pressefreiheit einfach nichts von den Problemen weiss, es in China selbst also nicht zu Protesten kommen kann, und der durchschnittliche europäische (oder auch amerikanische, australische,...) Bürger kein anderes Druckmittel hat als die olympischen Spiele, muss man wohl moralische Prinzipien wie "Sport ist unpolitisch" , die eigentlich ja durchaus gerechtfertigt sind, beiseite lassen und die Spiele eben zu solchen Zwecken missbrauchen. Zu der Diskussion über den Dalai Lama: Da Frage ich mich schon was das soll. Der Dalai Lama hat die Welt höchstpersönlich dazu aufgerufen, bei den Protesten auf Gewalt zu verzichten. Wie kann man ihm da die gewaltsamen Aufstände anhängen. Nein, ich beahupte der Dalai Lama ist in dieser Sache einer der Menschen denen absolut recht zu geben ist. | ||
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| Wer ist der Dalai Lama? Der Dalai Lama ist in meinen Augen kein Heiliger, die Regierung in China allerdings verurteilenswert. Ach ja, folgendes ist interessant: Zitat:
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| Wer ist der Dalai Lama? @Fritz7: Zunächst einmal hat China in seiner ganzen Geschichte so gut wie nie anderen Ländern aus imperialistischen Motiven den Krieg erklärt. Behandele Deine Nachbarn als Freunde, ist die Devise chinesischer Außenpolitik. Imperialistisch sind die USA, nicht aber China. Oder kannst Du mir ein Beispiel nennen, wo China in den letzten Dekaden einen Waffengang durchgeführt hatte. Mir fällt da nur die "Strafaktion" gegen Vietnam 1979 ein, der kurz nach den Verirrungen der Mao Tse Tung-Epoche gestartet wurde. Von China geht keine Gefahr für die Welt aus. Außerdem gehört Tibet schon seit sieben Jahrhunderten zu China. Da von "Besatzung" zu sprechen, erscheint mir etwas gewagt. Tibet ist reguläres Territorium von China, was auch offiziell von keinem Staat der Erde in Frage gestellt wird. Überdies sehe ich nicht, wie die Tibeter großartig unterdrückt werden. In meinem Eingangsbeitrag habe ich ja bereits geschildert, wie infernalisch die Lebensbedingungen unter dem heute vielgerühmten tibetanischen Buddhismus waren. Seither hat sich viel getan in Tibet. So ist das Bruttosozialprodukt in Tibet in den letzten sieben Jahren um jährlich 12 % gestiegen. In den letzten fünf Jahren wurde Tibet mit 94 Milliarden Renminbi subventioniert, die Infratstruktur wurde mit einem Aufwand von 60 Milliarden Renminbi ausgebaut. Und was die demokratischen Rechte angeht: 80 Prozent der Abgeordneten des tibetischen Volkskongresses sind Tibeter oder Mitglieder anderer (nicht chinesischer) Nationalitäten. Während es im früheren tibetischen Klerikalfeudalismus keinerlei medizinische Versorgung gab, war diese seit 1959 in Tibet selbstverständlich. Die Erfolge sprechen für sich. So sank die Kindersterblichkeitsrate von 43 Prozent auf 3,1 Prozent, während die Lebenserwartung der Tibeter von 35 auf 67 Jahre stieg. Außerdem wurde das Analphabetentum, von dem früher nahezu 98 Prozent aller Menschen betroffen waren, bei den jungen Menschen, die heute alle zur Schule gehen, vollständig ausgerottet. Du siehst also, die Chinesen tun sehr viel gutes für die Tibeter. Von einem kulturellen Völkermord, von dem der Dalai Lama schwafelt, kann also keine Rede sein. Die Proteste, wie beim olympischen Fackellauf, werden von den Exiltibetern und westlichen Organsiationen, die ein Interesse daran haben, China zu schwächen, organisiert. In Tibet selbst gestaltet sich der Protest als nationalistischer und fremdenfeindlicher Pogrom, dem bislang 18 Chinesen zum Opfer gefallen sind, die von einem entfesselten Mob gelyncht worden sind. Siehe dazu den oben stehenden Bericht der Washington Post. Von diesen Protesten also irgendetwas positives für Tibet zu erwarten, halte ich daher für grundfalsch. | |
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| Wer ist der Dalai Lama? | |
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| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
Und zu den 18 toten Chinesen: Jetzt rate mal wie viele Tote es damals beim Angriff auf Tibet gegeben hat. Wer seine Nachbarn als Freunde behandelt überfällt sie nicht! Und selbst wenn die Chinesen viel Gutes täten: Was würdest du sagen, wenn jetzt deine Heimat von einem Regime besetzt wird, das jegliche Demokratie oder Pressefreiheit unterdrückt und die Selbstbestimmung des Landes untergräbt, auch wenn die ärztliche Versorgung und das Schulwesen sich verbessern. | ||
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| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
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| Wer ist der Dalai Lama? Tibet gehört NICHT seit 7 Jhd zu China sondern erst seit es während dem kalten Krieg überfallen wurde und das ist NICHT wie das Baskenland das nämlich wirklich schon ewig zu Spanien gehört | |
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| Wer ist der Dalai Lama? Zitat:
Diese Quelle beweist, daß Tibet seit sieben Jahrhunderten zu China gehört: http://www.kominform.at/article.php?...80314142241985 | ||