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Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

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Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz


 

Umfrageergebnis anzeigen: Wie steht ihr zu einem Minarettverbot?

Pro Minarettverbot 16 29,63%
Kontra Minarettverbot 34 62,96%
Enthaltung 4 7,41%
Teilnehmer: 54. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Alt 04.12.2009, 20:58   #101
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Wenn meine Behauptungen doch so unhaltbar sind, dann fällt es Dir sicher nicht schwer, sie begründet zu widerlegen. Und ich habe nicht die Schweizer beleidigt, sondern ich habe Stellung bezogen zu dem Schweizer Votum für das Minarettverbot sowie zur gesamten Kampagne. Gleichzeitig habe ich ein Plakat von der SVP, der Hauptorganisatorin dieser Kampagne, gepostet, um zu belegen, daß diese Kampagne im Kern fremdenfeindlich war. Nur waren diesmal eben nicht die Juden das Feindbild, sondern Menschen mit muslimischen Hintergrund. Wenn Du Dich durch diese Kritik beleidigt fühlst, gut, kannst Du machen. Ich selbst komme nur aus einem Land, das schon schlimme Erfahrungen mit dem Ausspielen fremdenfeindlicher Gefühle hatte. Und in der Schweiz sehe ich hierfür ein beängstigendes Potential. Das zeigt ja auch die Tatsache, daß die Rechtspopulisten bei euch so stark sind. In Deutschland dagegen gibt es praktisch keine rechtspopulistische Partei. Wenn ich mir eure Kampagne ansehe, dann ist das sicher auch besser so.
 
Alt 04.12.2009, 21:07   #102
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Ein Grund ist sicherlich das wir einen Ausländeranteil über 20% haben.
Deutschland hingegen nur um die 8%
Da kann man sicherlich die Angst vor Überfremdung verstehen.

Meine Frage: Wieviel Ausländer verträgt ein Land?
 
Alt 04.12.2009, 21:18   #103
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

100%
 
Alt 04.12.2009, 21:41   #104
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Auf Uservorschlag Thread jetzt mit Umfrage!
 
Alt 04.12.2009, 22:07   #105
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

@Hitsch: Nur ein Bruchteil der Ausländer in der Schweiz ist muslimischen Glaubens - in Deutschland sind das prozentual mehr. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass die Zustimmung für den Anti-Minarett-Unfug (sorry, aber wie soll ichs denn sonst nennen... auf meiner persönlichen Hitliste unnötiger und kontraproduktiver Aktionen in letzter Zeit steht das recht weit oben) gerade da am höchsten war, wo die wenigsten Ausländer leben, aufm platten Land also. Ach nein, wir reden von der Schweiz - streich das Wort "platt".

In Deutschland sind die Nazis komischerweise auch da am stärksten, wo die wenigsten Ausländer leben. Um auf deine Frage einzugehen: Städte wie Köln vertragen einen Migrantenanteil um die 50% ganz gut, der Osten Vorpommerns ist mit vielleicht 1% überfordert.

(Raoul hat, wie immer bei diesen Themen, völlig Recht. Die USA haben nen Migrantenanteil um die 99,9% und sind ne Weltmacht.)
 
Alt 04.12.2009, 23:07   #106
Exclamation AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Die Umfrage wurde leider manipuliert. Die Accounts Pfefferprinz und SchlauerBauer, die für das Minarettverbot gestimmt haben, sind allesamt Accounts eines hier schon seit Urzeiten gesperrten Benutzers der rechtsradikalen Partei Republikaner, der immer wieder versucht hier reinzukommen und Ärger zu machen. Im Mittelpunkt seines Kampfes stehe ich wegen "linksradikaler Umtriebe" u. ä. Es steht also nicht 4:3 zugunsten der Partei gegen das Minarettverbot, sondern 4:1.
 
Alt 04.12.2009, 23:47   #107
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

@Kiffing Du beschimpfst andere aber wenn ich dich mal kritisiere verpasst du mir einen Maulkorb. Das finde ich nicht ganz fair!

Es steht 4:3 und nicht 4:1 Alle dürfen hier ihre Meinung abgeben auch wenn es manchen nicht passt. Beide wurden aus welchen Gründen auch immer Gesperrt.
Ich möchte Kiffing nichts unterstellen aber ich finde es bedenklich wenn
ein Moderator allein hier das Sagen hat. Diese Macht kann leider schnell mal missbraucht werden.

Die Minarettabstimmung war sicherlich auch stellvertretend für gewisse Ängste in der Bevölkerung. z.b der radikale Islam,Parallelgesellschaften, Zwangsverheiratungen u.s.w
 
Alt 04.12.2009, 23:56   #108
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von Hitsch90 Beitrag anzeigen
@Kiffing Du beschimpfst andere aber wenn ich dich mal kritisiere verpasst du mir einen Maulkorb. Das finde ich nicht ganz fair!

Du bist etwas unsachlich. So wie ich das sehe hat er dich kritisiert und di ihn beschimpft.

Aber lassen wir das. Zum beschimpfen gibts PNs - bitte zurück zum Thema!

Zitat:
Es steht 4:3 und nicht 4:1 Alle dürfen hier ihre Meinung abgeben auch wenn es manchen nicht passt.
Liesst du eigentlich was er schreibt? Jeder hat nur EINE Stimme - Multiaccounts sind nicht wahlberechtigt.
 
Alt 04.12.2009, 23:58   #109
Gast7418
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Das Plakat hätte das Propaganda-Ministerium des Herrn Goebbels nicht besser gestalten können.
 
Alt 04.12.2009, 23:59   #110
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Ich habe ihn überhaupt nicht beschimft. Die Aussage hat ihm einfach nicht gepasst und hat sie gelöscht. Ich habe ihn sicherlich nicht beschimpft. Wie gesagt ich möchte eine anständige sachliche Diskussion führen.
 
Alt 05.12.2009, 01:17   #111
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

@Literaturfreak: Also, besser im Sinne von "nicht so billig" hätten die Nazis das schon hingekriegt.

@Hitsch:
Zitat:
Die Minarettabstimmung war sicherlich auch stellvertretend für gewisse Ängste in der Bevölkerung. z.b der radikale Islam,Parallelgesellschaften, Zwangsverheiratungen u.s.w
Jaja. Ein Minarettverbot tut sicher nichts gegen Parallelgesellschaften. Ausgrenzung von Muslimen, wie die SVP sie will, fördert deren Radikalisierung, was ist daran so schwer zu verstehen? Mit andern Worten, das Minarettverbot ist kontraproduktiver Quatsch, oder die SVP ist ne Islamistenorganisation im altschweizerischen Gewand.
 
Alt 05.12.2009, 09:25   #112
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von SommerPower Beitrag anzeigen
Keine Angst, die EU Diktatur wird diesen demokratischen Ausrutscher schon wieder zurechtbügeln.
Vielleicht mal ein paar Worte zum Thema Menschenrechte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kam vor ein paar Wochen zu dem Entschluss, dass Kruzifixe in den Klassenzimmern gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen würden. Ebenso abenteurlich ist es aus der Religionsfreiheit ein Anrecht auf ein bestimmtes Gebäude, in diesem Fall das Minarett, abzuleiten.

Absolut sensationell ist aber, dass ausgerechnet islami(sti)sche Länder, in denen insbesondere Christen verfolgt werden und der Bau von Kirchen unmöglich ist, mal wieder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit wittern. Hier erhalten wir einen weiteren kleinen Vorgeschmack, wie der Islam tickt und was uns mit wachsendem islami(sti)schen Einfluss noch blüht.

Mit dem Schweizer Votum wurde ein erfreuliches Zeichen gegen die Islamisierung Europas gesetzt. Desweiteren wurde ein weiteres Mal das hochinteressante Demokratieverständnis unserer europäischen Politikelite entlarvt. Mazyek, seines Zeichens Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, forderte in der letzten "Hart aber fair" Sendung eine Wiederholung der Wahl. Damit spricht er wohl vielen unserer "Volksvertretern" aus der Seele. Das Stimmvieh soll solange zur Urne gerufen werden, bis es endlich "richtig" abgestimmt hat. Die Iren hat man durch diese Taktik schließlich auch erfolgreich mürbe gemacht.
 
Alt 05.12.2009, 10:10   #113
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Dank der Abstimmung werden die Ängste der Bevölkerung endlich ernstgenommen und nicht mehr weggeschaut. Man wollte auch ein Zeichen gegen die schleichende Islamisierung setzten.
 
Alt 05.12.2009, 11:25   #114
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
Dann schauen wir uns das Plakat, mit dem die SVP um das Minarett-Verbot geworben hat, doch einmal an:



Was soll man denn als aufgeklärter Bürger davon halten? Mit ähnlichen Methoden haben bei uns in Deutschland früher die Nazis gegen die Juden ihre Propaganda betrieben. Hier wurde mit dem Islam ein Feindbild aufgebaut, der eine Bedrohung darstelle (die Minarette werden als Raketen dargestellt). Das ist fremdenfeindliche Propaganda und geistige Brandstiftung, die man auch klar benennen muß.
Dieses Plakat ist eklig, das kann man ganz klar so sagen. Und es spricht gegen die SVP auf diese Art Wahlkampf zu machen. Und ja, es ist rechtspopulistisch.

Zitat:
Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
Es geht nicht nur um die Minarette, sondern es ging um den Islam als solches.
Es ging genau genommen nur um den Islam und keinesfalls um die Minarette.

Und egal wie eklig man das Plakat findet - der Islam ist wie jede Form von Ideologie diskussionswürdig.

Zitat:
Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
Und für die Bevölkerung ist es tatsächlich ein Armutszeugnis, daß sie diesen Rattenfängern mehrheitlich auf den Leim gegangen ist.
Erstens stimmt das nicht, weil nicht 100% der Schweizer sich an der Abstimmung beteiligt haben. Es gab da so eine Rechnung hier im Thread, daß von den am Abstimmungsergebnis ernsthaft Interessierten (= sämtliche Leute, die zur Wahlurne gegangen sind) der Anteil der Befürworter des Minarettverbots (57%) gleichsam 31% aller Schweizer entsprechen würde. Das ist zwar hoch, aber eben keine Bevölkerungsmehrheit.

Zweitens wissen wir nichts über die wahren Beweggründe der Befürworter. Sicherlich dürfte es einen harten Kern von Fremdenfeindlichen geben (den ich so bei ca. 7-10% schätzen würde), der aus rassistischen Beweggründen gehandelt hat. Doch was ist dann mit den restlichen 21-24% der Schweizer los gewesen? Was waren deren Gründe? Rechtsradikale Einstellungen werden es wohl nicht gewesen sein.


Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
@FM

1) Das Üble an dem Artikel ist die dreiste Lüge in der Überschrift ("Deutschtürken: Sarrazin hat zu 70 Prozent Recht"). "Die Deutschtürken" schrumpfen im Text nämlich zu drei(!) Migranten, von denen einer(!) die Meinung von Sarrazin mehr oder weniger teilt. Wäre es der WELT wirklich um eine seriöse Aufarbeitung des Interviews mit Sarrazin gegangen, hätte sie nur die entsprechenden Textstellen kommentieren müssen (zur Erinnerung: Sarrazin hatte die türkischen und arabischen Immigranten als genetisch minderwertig abgestempelt und entsprechende eugenische Maßnahmen empfohlen), statt dessen benutzt man Einzelmeinungen, um Sarrazins rechtsextremistische Ansichten mit Hilfe einer Mogelei diskussionwürdig erscheinen zu lassen. Nee, nicht mit mir!
Die Überschrift ist wahrscheinlich bewusst so gewählt worden, um die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zu ziehen. Wenn es wirklich darum gegangen wäre, Sarrazin zu lobhudeln, dann wäre der Artikel unterhalb der Überschrift deutlich anders ausgefallen.

Im Übrigen habe ich das Interview mit Herrn Sarrazin gelesen und er hat nirgends von einer generellen genetischen Minderwertigkeit von Arabern oder Türken gesprochen oder irgendwo eugenische Maßnahmen befürwortet.


Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
2) Zu Frau Onken: Auch wenn die Dame sich verbal von der SVP distanziert, ändert das nichts an der Tatsache, dass sie durch ihre Positionierung mitgeholfen hat, dass diese Partei einen überraschenden Erfolg verbuchen konnte.
Und eben das lässt doch hoffen. Vielleicht sind die Mehrheit der Befürworter des Verbotes gar nicht wegen der SVP zur Urne gegangen, sondern wegen Frau Onken? Das würde für eine andere Motivationlage als eine rechtsradikale sprechen.

Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
Und wer glaubt denn daran, dass die SVP jetzt Ruhe geben wird, nachdem sie ihre politische Kraft so spektakulär unter Beweis stellen konnte? Nein, die werden ganz sicher draufsatteln und weitere Volksbefragungen starten, um islamophobe Einstellungen auch in Zukunft für sich nutzen zu können.
Die SVP hätte so oder so keine Ruhe gegeben. Überzeugungstäter, insbesondere dieser Coleur, geben nie Ruhe.

Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
Und auch wenn du es in diesem Thread heruntergespielt hast: Die Referenden können zu Entscheidungen führen, welche die Rechte von Migranten und Migrantinnen schwerwiegender einschränken, als es bei dieser Befragung der Fall gewesen ist.
Können, müssen aber nicht. Es ist eben nicht gesagt, daß Referenden heftigerer Art den gleichen Erfolg erzielen wie besagtes Minarettverbot.

Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
Interessant außerdem wie Frau Onken (und du ja auch) den Zusammenhang zwischen Minarett und patriarchaler Unterdrückung sieht. Also ein direkter Zusammenhang, wird eingeräumt, existiert nicht (wie auch), aber man könne jetzt nicht mehr so tun, als ob es keine Probleme gebe". Dieser Spruch ist mir aus Deutschland sehr wohl bekannt, und, ehrlich, ich kann ihn nicht mehr hören. Tatsächlich sind "Ausländer" (in welcher Form auch immer) ein Dauerthema des öffentlichen Diskurses (Asylmissbrauch, Einwanderung in die Sozialsysteme, Ausländerkriminalität, deutsche Leitkultur, Parallelgesellschaft, Islamismus, Rüttli-Schule und, und, und), doch trotzdem kommt immer wieder ein Schlauberger und tut so, als würde er ein riesengroßes Tabu brechen.
Als Tabubruch würde ich es auch nicht bezeichnen. Allerdings ist es eben schon so, daß die Debatten über Integrationsproblematik zumindest auf gefühlter Ebene meistens ziemlich klein gehalten wurden. Die Schweizer Abstimmung ist zumindest ein Signal dafür, daß das Thema dringlicher ist als zuvor angenommen und es eben kein Randproblem ist.

Zitat:
Zitat von Raoul Beitrag anzeigen
Zum Schluss noch folgendes: Es reicht nicht, dass eine Diskussion in Gang kommt, die Frage ist auch welche Diskussion in Gang kommt. Aus der Prämisse, die da lautet, dass migrantische Minderheiten als etwas völlig Fremdes und Bedrohliches seien, folgen zwei Möglichkeiten: Assimilation oder Abwehr. Auf die erste werden sich die Muslime nicht einlassen, die zweite ist Gott sei dank wohl nur ansatzweise durchsetzbar. Probleme kann man auf diese Art jedenfalls nicht lösen - ich meine wirkliche Probleme, nicht Minarett h8+.
Der SVP ging es nicht um Diskussion, so viel ist klar. Aber durch die Abstimmung sind wohl auch Leute aufgeschreckt worden, welche die nun aufflammenden Diskussion in die richtigen Bahnen lenken können, so daß das Thema nicht mehrheitlich in den Händen der Rechtspopulisten liegt.
 
Alt 05.12.2009, 12:12   #115
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von Hitsch90 Beitrag anzeigen
@Kiffing Du beschimpfst andere aber wenn ich dich mal kritisiere verpasst du mir einen Maulkorb. Das finde ich nicht ganz fair!
Es ist nicht ratsam, hier weiter Ärger zu machen. Eine Verwarnung hast Du schon. Du bist geradewegs dabei, Dir den endgültigen Ausschluß aus dem Forum zu erspielen.

Zitat:
Zitat von Hitsch90
Es steht 4:3 und nicht 4:1 Alle dürfen hier ihre Meinung abgeben auch wenn es manchen nicht passt. Beide wurden aus welchen Gründen auch immer Gesperrt.
Noch einmal: Pfefferprinz und Schlauer Bauer waren eine Person. Und sie sind hier schon dauerhaft gesperrt worden. Er versucht nur seit Jahren, mit immer neuen Fake-Accounts hier hereinzukommen und den Weitblick aufzumischen. Daß er jetzt Dein neuer Freund ist, ändert nichts daran, daß er rechtsradikal ist und daß er mit Methoden kämpfte, die wir nicht wünschen: Beschimpfung Andersdenkender, Versuch, Linke mundtot zu machen, Anzeigen beim Verfassungsschutz wegen kommunistischer Umtriebe und und und.

Es gibt zwei Gründe, warum er eben hier in der Abstimmung seine Meinung nicht abgeben darf:

1. ist ein gesperrter User, der deshalb nicht mehr zur Community von Schachfeld gehört

2. eine Person darf sowieso nicht mit zwei oder mehreren Accounts an einer Abstimmung teilnehmen. Das nenne ich Manipulation.

Zitat:
Zitat von Hitsch90
Ich möchte Kiffing nichts unterstellen aber ich finde es bedenklich wenn
ein Moderator allein hier das Sagen hat. Diese Macht kann leider schnell mal missbraucht werden.
Heul doch. Einmal davon abgesehen, daß das nicht der Fall ist, solltest Du die Machtverhältnisse hier akzeptieren. Tust Du das nicht und machst mir Ärger, dann geht es ganz schnell aus dem Forum. Und bedenke, daran ist dann nicht etwa der böse Moderator Schuld, sondern Du allein, weil Du Dich mit Deinem Verhalten selbst ins Abseits geschossen hast.

Zitat:
Zitat von Hitsch90
Die Minarettabstimmung war sicherlich auch stellvertretend für gewisse Ängste in der Bevölkerung. z.b der radikale Islam,Parallelgesellschaften, Zwangsverheiratungen u.s.w
Ich denke eher, daß die Rechten hier an die dumpfen Instinkte der Menschen appeliert und diese geschürt haben. Es sollte objektiv klar sein, daß ein Minarettverbot keine Probleme löst. Im Gegenteil, diese ganze Kampagne mit diesen unsäglichen Propaganda-Plakaten hat im Verhältnis Schweizer und Moslems viel Porzellan zerschlagen. Wie soll denn in der jetzigen Situation noch ein Dialog zustandekommen?
 
Alt 05.12.2009, 14:11   #116
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

@ Kiffing

Sind also Linksradikale erwünscht obwohl sie gemäßigte Konservative oder Liberale totreden, aber Rechte (die mit ihren Ideen knapp über der Grassnarbe liegen), die Linke mundtot machen, nicht?

Extremismus ist nie gut.
 
Alt 05.12.2009, 14:19   #117
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von French Magician Beitrag anzeigen
Dieses Plakat ist eklig, das kann man ganz klar so sagen.
Wenn du kein Problem mit vollverschleierten Frauen, Minaretten, Muezzinruf und anderen (im Übrigen weitaus dramatischeren) Begleiterscheinungen des Islams hast, freut mich das für dich.
57% der Schweizer, die an der Wahl teilgenommen haben, teilen deine Auffassung scheinbar nicht. Den Mehrheitswillen eines Volkes nicht zu akzeptieren - damit spreche ich in erster Linie nicht dich, sondern unsere etablierten Politiker und Mainstreammedien an - zeugt imho von einer weitaus größeren (und kritikwürdigeren) Intoleranz, als eine ablehnende Haltung gegenüber der Politreligion / Ideologie Islam.

PS: Den Aussagen von Hitsch90 zum Islam, die ich gelesen habe, kann ich uneingeschränkt zustimmen.
 
Alt 05.12.2009, 16:08   #118
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von IceMan Beitrag anzeigen
Wenn du kein Problem mit vollverschleierten Frauen, Minaretten, Muezzinruf und anderen (im Übrigen weitaus dramatischeren) Begleiterscheinungen des Islams hast, freut mich das für dich.
Du hast offensichtlich überlesen, daß ich den Islam als diskussionswürdig bezeichnet habe. Davon abgesehen habe ich auf Deutschlands Straßen noch keine vollverschleierte Frau erlebt. Und Minaretten und Muezzinrufe sind für sich nichts Dramatisches, an Kirchtürmen und Glockengeräuschen stört man sich ja auch nicht groß.

Was in den Ländern abgeht, wo der Islam staatstragend ist, ist für mich weniger islamisch sondern vielmehr islamistisch und dem Umstand einer fehlenden Säkularisierung geschuldet.

Zitat:
Zitat von IceMan Beitrag anzeigen
57% der Schweizer, die an der Wahl teilgenommen haben, teilen deine Auffassung scheinbar nicht. Den Mehrheitswillen eines Volkes nicht zu akzeptieren - damit spreche ich in erster Linie nicht dich, sondern unsere etablierten Politiker und Mainstreammedien an - zeugt imho von einer weitaus größeren (und kritikwürdigeren) Intoleranz, als eine ablehnende Haltung gegenüber der Politreligion / Ideologie Islam.
Über die Auffassung der Schweizer kann man in weiten Teilen nur spekulieren. Nebenbei bemerkt repräsentieren diese 57% der abgegebenen Stimmen ganz gewiss keinen Mehrheitswillen. Denn wie schon richtig angemerkt wurde, entsprechen diese 57% lediglich 31% der Gesamtbevölkerung der Schweiz. Also hat sich technisch gesehen nur eine Minderheit der Schweizer für das Minarettverbot entschieden, der Rest (immerhin 43% der Abstimmungsteilnehmer) war entweder dagegen oder am Ergebnis uninteressiert.

Was, nebenbei bemerkt, einer der Gründe ist warum ich hier die ganze Zeit für ein wenig mehr Gelassenheit bei der Bewertung des Minarettverbotes plädiere.
 
Alt 05.12.2009, 16:13   #119
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Zitat:
Zitat von Kiffing Beitrag anzeigen
Ich selbst komme nur aus einem Land, das schon schlimme Erfahrungen mit dem Ausspielen fremdenfeindlicher Gefühle hatte. Und in der Schweiz sehe ich hierfür ein beängstigendes Potential.
Alle EU Länder Begrenzen den Glaubensfreiheit. Die Schweiz hat das Recht bestimmte Religiöse Gesetze zu verbieten.
wenn sie das Recht nicht hätten dann dürfen schweizerische Muslime Erneut ******e und Andersdenkenden ermorden.

Religionsfreiheit ist wichtig aber man sollte sich mal klar machen was dieses Gesetz eigentlich bedeutet und was der Sinn dieses Gesetz ist.

es bedeutet jedenfalls nicht das wir jedes Religiöse Gesetz von jeder Religion akzeptieren müssen. Es gibt schliesslich Dutzende Religionen und fast alle haben Richtlinien wie man Frauen, Andersdenkende oder ******e/Gleichgeschlechtliche zu behandelen hat und fast alle Religionen mögen Mord uä.

EIn Turm ist kein Mord aber behaupten die Schweizer hätten nicht das Recht zu entscheiden über Minaretten ist falsch. Genauso haben die Franzosen das Recht Kopftücher in bestimmten Fällen zu verbieten.

und Godwin ist nun wirklich keine Argumentation.
 
Alt 05.12.2009, 16:27   #120
AW: Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

@French Magician

Die Stimmbeteiligung war bei dieser Abstimmung 10% höher als üblich!
Glaubst du wirklich wenn alle abgestimmt hätten, dass die Initiative nicht durchgekommen wäre?
Ich war für ein Ja aber habe nicht abgestimmt, da ich fälschlicherweise angenommen habe, die Iniatitive kommt sowieso nicht durch.
(Die Umfragen vor der Abstimmung haben ja eine klare Ablehnung gezeigt.)
Naja wieder mal was dazugelernt.

Bei dieser Abstimmung hat man klar gesehen, dass die öffentliche und die veröffentlichte Meinung nicht übereinstimmt.
 
 

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