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Diskutiere Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten im Eigene Partien Bereich; Hallo! Seit kurzem spiele ich wieder Internet-Fernschach auf der Site WebChess (Nick: Sargon 1969 , es gibt auch einen Spieler mit Nick "Sargon" dort; das ...
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| | #1 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Hallo! Seit kurzem spiele ich wieder Internet-Fernschach auf der Site WebChess (Nick: Sargon1969, es gibt auch einen Spieler mit Nick "Sargon" dort; das bin aber nicht ich!) Da, wie in meiner Selbstvorstellung beschrieben, ich eine recht lange Schachpause hinter mir habe, betrachte ich dies als Training fuer kommende Nahschach-Turniere; insbesondere will ich dort wieder Praxis in der Najdorf-Variante und in den Nebenvarianten auf dem Weg dorthin (2.c3,2.f4,3.Bb5+ u.s.w.) sammeln Partien mit diesen Eröffnungsthemen werde ich hier gelegentlich veroeffentlichen wenn sie mir hinreichend interessant erscheinen. Zum Technischen: Ich verwende Scid als Datenbank und kann daraus nur englischsprachige pgn exportieren; Deshalb verwende ich auch im Text die angelsaechsischen Figurenkuerzel (K,Q,R,B,N,P). Mit Scid kann man imo nur Anmerkungen nach dem Zug eingeben; da mir manuelles Nach-Editieren zu aufwaendig waere, verwende ich aus- und anlautende "..." um Gedankengaenge zuguebergreifend darzustellen. Ich empfehle deshalb ein PGN-Fenster beim Nachspielen geöffnet zu haben. Ferner versuche ich immer noch noch "7 Bit konform" zu kodieren, d.h. ich verwende oe,ae usw. Immer noch treffe ich gelegentlich auf Editoren die Deutsche Umlaute nicht richtig darstellen; da ich als Programmierer gewohnt bin, stets das chlimmste von Fremdsoftware (und meiner eigenen) zu erwarten, erscheint mir dies angeraten. Nun aber viel Spass mit meinen Partien! | |
| | #2 |
| mogoria ./. Sargon1969 Mogoria ist imho ein sehr starker Spieler; sein WebChess-Rating von ca. 1880 ist für seine Spielstärke überhaupt kein Anhaltspunkt. Die beigefuegte Partie, eine Verlustpartie in der "ruhigen Hauptvariante" 6.Be2 e5 des Najdorf-Systems, ist die dritte von uns gespielte; in der ersten fuehrte ich die weissen Steine, geriet gegen die Owen-Verteidigung etwas gegen meinen Willen in einen Damenindischen Stellungstyp mit Vollzentrum c4/d5/e4 und erreichte ein Remis nachdem Schwarz,also mein Gegner erheblich mehr vom Spiel hatte. Die zweite Partie war ein Alapin-Sizillianer mit mir als Schwarzem. Es kam zu frühem Damentausch nach Oeffnung der-Linie. Schwarz hatte etwas mehr vom Spiel, aber es endete ebenfalls Remis. Somit wusste ich in etwa welche Strategie mogoria liegt und bemuehte mich die Stellung fruehzeitig dynamisch zu gestalten;was mittels Bauernopfer fuer Laeuferpaar und Stellungsoeffnung auch gelang. Fritz bewertet meine Idee dies als zum Ausgleich genuegend, worauf ich nicht wenig stolz bin... Allerdings wollte ich dann zuviel und mogorias exzellente Defensivtechnik setzte sich letztlich durch - so ist halt das Spiel; den vollen Punkt kann man nicht immer anstreben ohne auch eine Niederlage zu riskieren. Insgesamt erinnert mich mogorias Spielweise an Vassily Smyslov, der bekanntermassen ein Defensivkuenstler und Endspielexperte war. Letztlich ist dies eine Niederlage die zwar nicht angenehm, aber teilweise lehrreich ist. Den Punkt hat sich mein Gegner redlich erarbeitet; offensichtliche Patzer von mir, abgesehen von einer substanzlosen, aber gewollten Finte im Endspiel, kamen ihm bei seiner Aufgabe nicht zur Hilfe. Viel Spass! EDIT Ooops; ich stell grad fest dass das pgn nach Download nicht von ChessBase Light verstanden wird(?!??!?) Deshalb hier einmal im Fliesstext zum "cut'n'paste" [Event "Fernschach Najdorf Themapartie "] [Site "CompWebChess 1.3-dev"] [Date "2007.09.15"] [Round "-"] [White "mogoria"] [Black "Sargon1969"] [Result "1-0"] [ECO "B92g"] [EventDate "2007.09.15"] [WhiteWebChessRating "1880"] [BlackWebChessRating "1878"] [Annotatot "Sargon@freenet.de"] [AnalysisEngine "Fritz 6 (from ChessBase Light)"] 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 Themastellung 6.Be2 e5 7.Nb3 Be7 8.Be3 Be6 Hier kommt es auf die Zugreihenfolge an: ( 8...O-O kann hier aggressive Reaktionen herbeiführen 9.g4 Be6 10.g5 Nfd7 11.Qd2 a5 12.a4 Nc6 13.f4 f5 14.exf5 Bxf5 15.fxe5 dxe5 16.O-O-O Nb4 17.Rhf1 Be6 18.Rxf8+ Qxf8 19.Rf1 Qc8 20.Bb5 Qc7 21.Bxd7 1/2-1/2 Khalifman, A (2628) - Gelfand, B (2713) / FIDE WCh KO (4.1), Las Vegas USA 1999 ) 9.Qd2 O-O nach Dd2 geht g4 nicht mehr ohne Vorbereitung 10.Rd1 Der bei weitem solideste Weg für Weiss - Ueberdeckung von d5, später e4 nebst kurzer Rochade. 10...Nbd7 11.f3 b5 12.O-O Qc7 ( 12...Nb6 mit schnellem Spiel gegen d5 ist natürlich die Alternative. Allerdings hat Weiss auch alle Truppen gegen gerade diesen Aufbau gerichtet, so dass man die Energie der Überdecker auf diese Art freisetzt. Man sehe: 13.Na5 Qc7 14.a3 Hemmt zwar b5-b4, ist aber in solchen Stellungen, in denen Schwarz konsequent auf das Feld d5 spielt oft ein Zeichen dass etwas im weissen Aufbau nicht stimmt. 14...Rac8 15.Qe1 d5 16.exd5 Nfxd5 17.Nxd5 Jetzt muss sich der Springer der nicht nach d5 gezwungen werden wollte nämlich doch dort abtauschen lassen... 17...Nxd5 18.Bc1 Qxc2 -/+ ...aber Schwarz hat sich schon seine Druckstellung in der c-Linie weit genug entwickelt 19.Bd3 Qc5+ 20.Kh1 Qc7 21.Bd2 Bd6 22.Qh4 g6 23.Be4 Be7 24.Qe1 Rfd8 25.Nb3 Nb6 26.Na5 Nc4 27.Nc6 Rxd2 28.Rxd2 Nxd2 29.Qxd2 f5 30.Bd5 Qd6 31.Nxe7+ Qxe7 32.Rd1 Kf7 33.h3 h5 34.Qh6 Bxd5 35.Rxd5 Ke6 36.Rd1 Qf6 37.Qe3 Rc6 38.Qd3 Kf7 39.Qd7+ Kf8 40.Qb7 Re6 41.Rd7 Re7 42.Rxe7 Qxe7 43.Qxa6 Qe8 1/2-1/2 Joklik P - Jonas O / ? (?), Ch Moravia open 1994 ) 13.Bd3 Nb6 14.Qf2 Nc4!? N Mit dem Plan schnell am Damenfluegel aktiv zu werden und erst d6-d5 durchzusetzen wenn es in der weissen Stellung Schwaechen struktureller oder taktischer Natur gibt deren Freilegung sich auch lohnt. ( 14...Nfd7 15.Nd5 Bxd5 Da nach Nxd5 exd5 der Läufer auf e6 eineklemmt wird und verloren geht muss Schwarz das Läuferpaar aufgeben. 16.exd5 Nc4 17.Bc1 f5 18.Nd2 Rae8 19.c3 Bd8 20.Nxc4 bxc4 21.Bc2 Qa5 22.a3 Rf7 23.Kh1 Hier sieht man wie die weisse Auffangstellung wirkt; das weisse Läuferpaar schaut aus dem Hintergrund zum schwarzen Koenigsfluegel. 23...f4 24.Qe2 Qb5 25.a4 Qc5 26.Rd4 Nb6 27.Rxf4 Rxf4 28.Bxf4 Nxd5 29.Bc1 1/2-1/2 Robitsch, H - Froeschl, F / ? (?), ? 1996 ) 15.Bc1 b4 Mit dem Plan nach dem Springerhopser nach d5 den weissfeldrigen Läufer via b5 schnell zu aktivieren. 16.Nd5 Ein haeufiges Motiv in positionell angelegten Najdorf-Partien. Nach dem notwendigen Abtausch ergeben sich Zentrumsthemen ähnlich Indischen Blockadevarianten oder geschlossenem Spanisch. 16...Nxd5 Mit der Idee ein Bauernopfer für Stellungsoeffnung anzubringen erhält sich Schwarz das Laeuferpaar. 17.exd5 Bd7 ( 17...Bxd5 waere hier alles andere als ein Patzerzug; allerdings positionell zumindest kritisch 18.Bxh7+ Kxh7 19.Rxd5 Wenn es Weiss gelaenge den Bc1 gegen den schwarzen Springer zu tauschen, f4(-f5) durchzusetzen und eine Figur auf d5 zu etablieren haette er eine positionelle Gewinnstellung. Also muss Schwarz d5 kontrollieren und sollte auch um seinen Laeufer zu aktivieren am besten selbst d6-d5 duchsetzen. z.B. 19...Nb6 20.Rd3 d5 21.c3 bxc3 22.Rxc3 Nc4 23.f4 e4 24.Nd4 (+0.12) Die weisse Blockade haelt und es droht Raumgewinn am KF samt Turm- und Damenschwenk dorthin ) 18.Qe2 Bb5 19.f4 Genau zum richtigen Zeitpunkt gespielt. Würde Schwarz zuerst zu f5 kommen und in der Folge das Bauernpaar e5/f5 oder e4/f5 etablieren hätte er eine langanhaltende Initiative. In Abwesenheit des weissen Springers vom Königsflügel müsste sich Weiss mit typischen Sprengungsplänen via g4 nach etwa f7-f5,f3-f4,e5-e4 zunächst zurückhalten 19...f5 20.fxe5 dxe5 ( 20...Nxe5 21.Bxb5 axb5 22.Nd4 +/- (+0.66) ) 21.Bxf5 Nxb2?! Fritz bewertet die alternative Abwicklung nach einem Zwischenschach, das zunaechst die Kontrolle ueber a7-g1 sichert, als staerker. Ist es wohl auch; allerdings stimme ich hinsichtlich der Deutlichkeit der Bewertung nicht mit ihm ueberein. ( 21...Qa7+ haelt die Option eines spaeteren Damenschwenks nach f7 offen 22.Kh1 Rxf5 23.Rxf5 Nxb2 24.Rd3 Nxd3 25.cxd3 Bf6 =+ Fritz (-0.41) Aber: was hat Schwarz eigentlich wenn Weiss mit g4 seine weissfeldrige Blockade verstärkt und mit Bb2 gegen e5 drueckt? Zur idealen Umgruppierung Bb5-e8-g6 -/+ kommt Schwarz naemlich nicht so einfach wegen seiner eigenen Schwaeche auf e5; Weiss versucht dann den Turm auf f5 zu behaupten ) ( 21...Qb6+ mit Wahrung des Kontaktes zum Blockadefeld d6 soll sogar noch viel staerker sein 22.Kh1 Rxf5 23.Rxf5 Nxb2 24.Rd3 Nxd3 25.cxd3 -/+ (Fritz -1.00) ) 22.Bxh7+ Kxh7 23.Qe4+ Kh8 vermeidet evtl. Schachs auf a2-g8 nachg Eroberung/Vorziehen des Pd5; laesst aber evtl (Damen-)Schachs auf der h-Linie zu. Letztere sind aber immer dezentral somit erschien mir dies als weniger gefaehrlich. Als "zwischen Skylla und Charyptis festsitzen" haetten altvordere Schachmeister die schwarze Wahl hier wohl betitelt. Natuerlich in gotischen Lettern... ;-) ( 23...g6 24.Rxf8 Nxd1 25.Rf7+ ( 25.Rxa8? Qb6+ 26.Nd4 Nc3 27.Qe3 Qxd4 28.Qxd4 exd4 -/+ ) 25...Kh8 26.Qxg6 Qa7+ ( 26...Bc5+ 27.Kh1 Qxf7! 28.Qxf7 Nf2+ 29.Kg1 Nh3+ 30.Kh1 Nf2+ mit Dauerschach ) 27.Kh1 Nf2+ 28.Rxf2 Qxf2 29.Qh6+ wieder mit Dauerschach; diesmal durch Weiss ) 24.Rxf8+ Rxf8 25.Bxb2 Bd6 = D (Fritz : 0.00/+0.03) Also: "Laeuferpaar+Linienspiel kompensiert Minusbauern" und die Schwaechen und dynamischen Staerken der zentralen Bauern und des Scherbenhaufens am DF heben sich jeweils auf. Aber Schwarz wollte mehr... 26.h3 Rf4 Die Stellung erinnert ein wenig an Stellungen aus Koenigsindisch oder Sveshnikov. 27.Qg6 Rf6 28.Qe4 Ein subtiles Gleichgewicht hat sich eingestellt... 28...Be8?! ...das hier aber strapaziert wird, da Weiss Zeit erhaelt das Material in fuer guenstiger Weise zu reduzieren. Der Laeufer soll nach g6 oder f7 und zentraler wirken. Genau das war aber mein Denkfehler; vor Fluegelaktionen wollte ich brav Zentrumsdominanz herstellen ohne zu beruecksichtigen dass es spater keinen Fluegel mehr geben wuerde an dem Schwarz wuerde spielen koennen. Eigentlich lehrreich. ( 28...a5 29.Re1 a4 30.Bxe5 Bxe5 31.Qxe5 Qxe5 32.Rxe5 axb3 = (Fritz +0.00/0.12) gibt ein dynamisches Endspiel ) ( 28...Qc4 29.Qxc4 Bxc4 30.Re1 Bxd5 31.Bxe5 Bxe5 32.Rxe5 = (Fritz +0.22) wird remislich wegen des starken Laeufers und der weissen Schwaechen am DF ) 29.Rc1 Rf4 30.Qe2?! Weiss kann taktisches Spiel auf a7-g1 endgueltig unterbinden aber unterlaesst es einfach zwecks Ueberdeckung von c2. Nach... ( 30.Qe3 ...braucht sich Weiiss aber um c2 keineswegs Sorgen zu machen: 30...Bg6 ( 30...Rc4 31.Re1 Bg6 32.Qg3 Be4 33.Nd2 Rxc2 34.Nxe4 Rxb2 35.Nxd6 Qxd6 36.Rxe5 +- ) 31.c4 bxc3 32.Bxc3 Rc4 33.Qd2 += ) 30...Qa7+ 31.Kh1 Bg6 32.c4!? kaempft um Vorteil; stellt ihn aberr nicht sicher, da das Schlagen en-passant ... ( 32.Rf1 Rxf1+ 33.Qxf1 Bf7 34.Qe1 = sieht allerdings sehr farblos aus ) 32...bxc3? ...nicht erzwungen ist: ( 32...Qf2! Frechheit siegt! (Oder remisiert zumindest...) 33.Qxf2 Rxf2 34.Ba1 Rxa2 35.c5 Bf8! damit der Pc5 nicht mit Schach einzieht! 36.c6 Be4 37.c7 Rxg2 38.c8=Q Rg3+ 39.Kh2 Rg2+ = mit Dauerschach ) 33.Bxc3 ab hier ist das weisse Spiel nahezu perfekt. 33...Qf7 34.Qxa6 += Qxd5 35.Kg1 Rc4 36.Qa5 Qc6 37.Bb2 Bc7? Damit Weiss die Dame selbst auf das aktive Feld c4 befoerdern muss. Schwarz traeumt noch immer von Spiel am KF. ( 37...Rxc1+ waere staerker gewesen. 38.Bxc1 Bc7 39.Qd2 Bf7 = ) 38.Rxc4 Qxc4 39.Nd2! +/- Dieser praezise Verteidigungszug, an dem die Ex-WM Petrosian und Smyslow vielleicht ihre Freude gehabt haetten, nimmt endgueltig die Luft aus dem schwarzen Spiel . 39...Qc2 40.Qc3 Qd1+ 41.Kh2 Bd6 42.Nc4 Bc5 43.Ne3! ( 43.Nxe5? Qg1+ 44.Kg3 Qf2+ 45.Kh2 = mit Dauerschach ( 45.Kg4?? Qxg2+ ) ) ( 43.Qxe5?? Bg1+ 44.Kg3 Qd3+ 45.Kh4 Qxc4+ -/+ ) 43...Qd4 ( 43...Bxe3? 44.Qxe3 e4?? 45.Qh6+ Kg8 46.Qxg7# ) 44.Qxd4 exd4 45.Ng4 Bf5? ! Das Fragezeichen fuer die objektive Schwaeche; das Rufzeichen fuer die Idee eine kleine Falle zu stellen. Zu halten gewesen waere das Endspiel sowieso nicht - nicht gegen einen Endspielkoenner wie mogoria. Weiss holt sich den Pd4 ab; bildet mit Springer und Laeuferdruck einen zweiten Freibauer am KF oder erobert g7. Die Freibauern kosten nacheinander die Laeufer und Springer und Laeufer setzen Matt. Das tiefere Problem ist dass Schwarz ohne den Pd4 keine effiziente Zentralisierung seines Koenigs erreichen wuerde. Das waeren 50 weitere Zuege fuer nichts gewesen. 46.Kg3 d3 jetzt kommt ein kleiner Stolperstein... 47.Bc3 ( 47.Kf3?? um scheinbar natuerlich den Koenig ins Quadrat zu fuehren geht nach... 47...Be4+!! 48.Kxe4 d2 -+ ...nach hinten los. Der Trick liegt darin dass Pd3 und Be4 die weissen Felder zur Annaeherung im entscheidenden Moment gemeinsam sperren ) 47...Bxg4 48.Kxg4 Be3 49.Kf3 d2 50.Ke2 1-0 /EDIT | |
| | #3 |
| mogoria ./. Sargon1969 | |
| | #4 | |
| mogoria ./. Sargon1969 Zitat:
Dazu hab ich etwa 200 Partien in der Datenbank. Schwarz kann - b6 decken mittels Nbd7 - mit dem Springer schlagen - mit dem Läufer schlagen Ich hab mal 3 halbwegs aktuelle Partien zusammengebaut (in der Nebenariante). Das ist sicherlich spielbar, aber Schwarz landet in einem Endsipel in dem seine zentrale Majoriät u.U. weniger wert ist als die am DF von Weiss. Das gibt die folgende Hauptpartie [Event "26th Asian Juniors"] [Site "Negombo SRI"] [Date "2003.07.19"] [Round "2"] [White "Nguyen Ngoc Truongson"] [Black "Arun Prasad, S"] [Result "1-0"] [WhiteElo "2435"] [BlackElo "2296"] [ECO "B92g"] [EventDate "2003.07.18"] 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be2 e5 7.Nb3 Be7 8.Be3 Be6 9.Qd2 ( 9.Nd5 Bxd5 ( 9...Nbd7 10.Qd3 Bxd5 11.exd5 Rc8 12.c4 O-O 13.O-O a5 14.Nd2 Nc5 15.Qc2 Nfd7 16.Bg4 g6 17.Bxd7 Nxd7 18.Qb3 f5 19.f3 Bg5 20.f4 exf4 21.Bxf4 Nc5 22.Qg3 Bxf4 23.Qxf4 Qf6 24.b3 g5 25.Qf2 Rce8 26.Rad1 g4 27.Nb1 f4 28.Qd4 Qg5 29.Kh1 Qh5 30.Nd2 Qe5 31.Qxe5 dxe5 32.Rfe1 e4 33.Re2 Kg7 34.Kg1 Kg6 35.g3 f3 36.Re3 Rf6 37.Nb1 h5 38.Nc3 h4 39.gxh4 Kh5 40.d6 Kxh4 41.Rd5 b6 42.d7 Rd8 43.Nxe4 Nxe4 44.Rxe4 Rf7 45.Re6 Rh7 46.Red6 Kh3 47.Rxb6 f2+ 48.Kxf2 Kxh2 49.Rg6 Rf7+ 50.Ke3 g3 51.Rd2+ Kh3 52.Rh6+ Kg4 53.Rd4+ Kg5 54.Rhd6 Rf1 55.c5 g2 56.R4d5+ 1-0 Anand, V (2794) - Shirov, A (2722) / Advanced Chess (2.3), Leon ESP 2001 ) ( 9...Nxd5 10.exd5 Bf5 11.O-O O-O 12.Qd2 a5 13.a4 Nd7 14.Bb5 Bf6 15.f3 h6 16.c3 Bg6 17.Rae1 Bh4 18.g3 Be7 19.f4 exf4 20.gxf4 Be4 21.Nd4 Bf6 1/2-1/2 Polgar, Ju (2656) - Svidler, P (2689) / 34th Olympiad (3), Istanbul TUR 2000 ) ( 9...Nxe4? 10.Bb6 Qc8 11.Nc7+ +- ) 10.exd5 O-O 11.Qd3 Nbd7 12.g4 b6 13.O-O-O Nc5 14.Nxc5 bxc5 15.g5 Nd7 16.h4 Qa5 17.Kb1 Rfb8 18.h5 Bd8 19.b3 Qb5 20.Qf5 Qb7 21.g6 Nf8 22.f4 e4 23.Qxe4 Bf6 24.gxf7+ Qxf7 25.Bc4 Re8 26.Qd3 Kh8 27.Bd2 h6 28.a4 a5 29.Qf5 Re7 30.Rde1 Kg8 31.Rhg1 Rxe1+ 32.Rxe1 Bh4 33.Qxf7+ Kxf7 34.Re2 Be7 35.Bb5 Nh7 36.Bc6 Ra7 37.c3 Nf6 38.Rh2 Ne4 39.Be1 Kf6 40.Rg2 Bf8 41.b4 cxb4 42.cxb4 axb4 43.Bxb4 Kf5 44.a5 Kxf4 45.Ra2 Be7 46.a6 Bd8 47.Bb7 Bb6 48.Rg2 Bc5 49.Ba5 Ng3 50.Rc2 Nxh5 51.Bc7 Kf5 52.Bb8 Rxa6 53.Bxa6 Nf6 54.Bb7 g5 55.Bc7 h5 56.Bd8 Ne4 57.Kc1 g4 58.Bh4 Be3+ 59.Kd1 Bg5 60.Bc8+ Kf4 61.Bxg5+ Nxg5 62.Ke2 Kg3 63.Kf1 Ne4 64.Bf5 Nf6 65.Be6 Ne4 66.Kg1 Kf4 67.Rh2 Kg5 68.Re2 Kf4 69.Kg2 Nc3 70.Rf2+ Kg5 71.Rf5+ Kg6 72.Kg3 Ne4+ 73.Kf4 Nf2 74.Bf7+ 1-0 Vovk, Y (2414) - Onischuk, V (2362) / ch-UKR b-20 (8), Lviv UKR 2006 ) 9...d5 10.exd5 Nxd5 11.Nxd5 Qxd5 12.Qxd5 Bxd5 13.f3 Nc6 14.O-O-O O-O-O 15.Bb6 Rd7 16.Bd3 g6 17.Rhe1 f6 18.Nc5 Bxc5 19.Bxc5 Kc7 20.a3 Rhd8 21.h4 Bf7 22.Be4 Nd4 23.Bxd4 Rxd4 24.Rxd4 Rxd4 25.Rd1 f5 26.Rxd4 exd4 27.Bd3 Kd6 28.f4 h5 29.Kd2 a5 30.Bb5 Kc5 31.a4 Kb4 32.Kd3 Kc5 33.g3 b6 34.b3 Bd5 35.Be8 Bf3 36.Bxg6 Bg4 37.Bf7 Bf3 38.Kd2 Kb4 39.Be6 Bg4 40.Bd5 Kc5 41.Bg2 Kd6 42.Bb7 Kc5 43.Bh1 Kd6 44.Bg2 Ke6 45.Kd3 Bd1 46.Bc6 Kd6 47.Bg2 Ke6 48.Kxd4 Bxc2 49.Kc4 Bd1 50.Kb5 Bxb3 51.Bf3 Kd6 52.Kxb6 Bxa4 53.Bxh5 Ke7 54.Kxa5 Bc2 55.Kb4 Kf6 56.Be8 Bd1 57.Kc5 1-0 | ||
| | #5 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Hiersind zwei Schwarzpartien von mir; gespielt auf genialschach.de. Mein Gegner, ein oesterreichischer Spieler der sich "Der Wuerger" nennt, hat einen aggressiven, taktischen Stil; spielt Eroeffnungen und Varianten des Mainstream aber bringt mich dann mit sehr interessanten Neuerungen ins Gruebeln. Kurzum, ein starker Spieler und perfekter Sparringspartner, gerade fuer das Najdorf-System. Die erste Partie, ein abgelehnter Bauernraub, somit mit Spiel aehnlich der Hauptvariante nach 6.Bg5 aber mit Nb3 statt Nd4, was einen erheblichen Unterschied ausmacht. Weiss rochiert lang und Schwarz erstmal gar nicht und das Schwarze Spiel am Damenfluegel gewinnt Momento. Nach beidseitigen Fehlern gab's dann ein gerechtes Remis; recht lustig wirkt das doppelte Turmopfer auf a1, das beide Male zu Recht abgelehnt wurde. Die zweite Partie entstammt der "ruhigen Hauptvariante" mit 6.Be2 e5. Weiss spielt fruehes f4-f5 Schwarz Bc8-e6, Qc7, Be6-c4 und muss sich dann gegen g4 zur Wehr setzen. Das gelingt auch - und zwar im Zentrum. Schwarz erhaelt eine dominante Stellung, vergibt den Vortiel aber fast nach findigem weissem Gegenspiel und kann schliesslich mit einem recht attraktiven Vierzueger mattsetzen. Beide Partien sind imo positionell recht sauber, enthalten aber einige taktische Fehler. Dazu sei gesagt das "genialschach" zwar ein Internet-Fernschach-Server ist, viele Spieler aber ihre Begegnungen mehr als Schnellpartie denn Fernpartie austragen. "Der Wuerger" und ich machen da keine Ausnahme. Man schwaetzt ein wenig, man witzelt, man hat Spass. Ein bisschen erinnert mich dies an Wiener Kaffehaeuser - im positiven Sinne. Man will vor allem Spass haben. Den hatten wir - aber ich denke unser Schach kann sich auch sehen lassen. | |
| | #6 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Da Schwarz für späteres a5-a4 ein Tempo gewonnen hat, könnte Weiß auf die 0-0-0 verzichten. 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Bg5 e6 7.f4 Qb6 8.Nb3 Be7 9.Qf3 (9.De2!? soll e4-e5 vorbereiten; 9.e5? De3+ 10.De2 DxD 11.Lxe2 de5 12.fe5 Sfd7) 9. ... Qc7 10.a4 oder 10.Ld3 Nach 9. .... Sbd7 10.Ld3 Dc7 11.a4 oder 11.0-0 | |
| | #7 | |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Zitat:
Da zeichnet sich ketztlich ein Tempokampf ab; Weiss sollte sich vielleicht so aufbauen dass sich Das Paar Qb6/Nb3 als unguenstig fuer Schwarz herausstellt. Das ist imo beim Uebergang zu Methoden der "ruhigen Hauptvariante" am leichtesten zu bewerkstelligen; z.B. wo wie Du es aufzeigst. In den aggressiven Varianten ist Qb6-c7 einfach kein ernsthafter Tempoverlust, da dort sonst der Springer bis zum Nimmerleinstag auf d4 steht und drueckt. Da brauch ich mal 'was Substantielles fuer Weiss; der Bauernraub macht mir soviel Sorgen (fuer Weiss) dass ich schon seit langem ueberlegen muss 6.Bg5 nur deshalb zu den Akten zu legen. Mein weisses Score mit 6.Lg5 ist allgemein lausig. | ||
| | #8 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Tüfteln wir also weiter. Nach 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Bg5 e6 7.f4 Qb6 8.Nb3 ist womöglich erst Sbd7 besser, um statt Be7 9.De2!? e4-e5 zu entschärfen. | |
| | #9 | |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Zitat:
Gut, aber nach 8.- Nbd7 9.Qe2 verhindert Qc7 dann endgueltig e4-e5 und die Tante steht da eh besser wenn sie auf a7-g1 nichts mehr zu melden hat, da b5 jetzt nicht mehr verstellt wird. Schauen wir mal wie "Der Zauberer aus Riga" das zu spielen wusste: [Event "?"] [Site "Lublin"] [Date "1974.??.??"] [Round "?"] [White "Grabczewski, Romuald"] [Black "Tal, Mikhail"] [Result "0-1"] [ECO "B97e"] 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Bg5 e6 7.f4 Qb6 8.Nb3 Nbd7 9.Qe2 Qc7 10.O-O-O b5 11.a3 Bb7 12.g4 Rc8 13.Bh4 Nb6 14.g5 Nfd7 15.f5 e5 16.Bf2 Nc4 17.Rd3 Ndb6 18.Bh3 Na4 19.Nxa4 bxa4 20.Na1 Qc6 21.Rd5 Nxb2 22.f6 Qc3 23.Bxc8 Bxd5 24.Qxa6 Bxe4 25.Qb5+ Bc6 26.Qb8 Nd3+ 27.Kb1 Qb2+ 28.Qxb2 Nxb2 29.Rg1 Nc4 30.Rg4 d5 31.Ka2 gxf6 32.gxf6 Nd6 33.Ba6 Ne4 34.Bh4 h5 35.Rg1 0-1 "A chip and chair?" - forget it! "A Queen and a Knight!" | ||
| | #10 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Die folgende Partie ist nicht sehr dramatisch; es ist letztlich ein kompensationsloser weisser Bauernverlust auf e4 und die Entkräftung der weissen Majorität am DF samt etwas taktischem Geplänkel. Da sich zu der Partie nur schwer lohnenswerte Varianten angeben lassen, gebe ich diesmal nur eine strategischen Partiebericht - Schwarz gewinnt im 9.Zug den Bauern e4 - Prophylaktisches Spiel am Damenflügel erzwingt einige weisse Zugeständnisse bis Zug 16 - Umgruppierung des Königsspringers zum Damenflügel (xc6) und Aktivierung der schwarzen Läufer und Mobilisierung der Zentrumsmajorität mittels f7-f5,e5-e4 von Zug 16 - Zug 21 - Klärung der Lage am DF bis Zug 30 - Taktische Verwicklungen im Zusammenhang mit dem rückständigen Bauern d6 etwa von Zug 30-35 - Taktischer Abschluss am DF und technischer Gewinn mit zentralem Freibauern und Mehrqualität [Event "CompWebChess Game"] [Site "CompWebChess 1.3-dev"] [Date "2007.10.20"] [Round "-"] [White "N.N."] [Black "Sargon1969"] [Result "0-1"] 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be2 e5 7.Nf3 h6 8.O-O Be6 9.Nd5 Nxe4 10.Be3 Nd7 11.Re1 Nef6 12.Nxf6+ Nxf6 13.Qd2 Rc8 14.h3 Be7 15.a3 Qc7 16.c3 Nd5 17.Bf1 f5 18.Qc2 O-O 19.Bd2 Qd7 20.Rad1 Bf6 21.c4 e4 22.Nh2 Be5 23.Qb3 Ne7 24.Bb4 Nc6 25.Bc3 Bxc3 26.Qxc3 Ne5 27.b3 Qc6 28.Rd4 b5 29.Red1 Rfd8 30.Qb4 bxc4 31.bxc4 Bxc4 32.Rxd6 Rxd6 33.Rxd6 Qb5 34.Rb6 Qxb4 35.Rxb4 Nd3 36.Ra4 Bb5 37.Ra5 Rc1 38.a4 Ra1 39.Rxb5 axb5 40.axb5 Rb1 41.g3 Rxb5 42.Bxd3 exd3 43.Nf3 Rb1+ 44.Kg2 Rd1 45.g4 fxg4 46.hxg4 d2 0-1 --- ZUr Diskussion stellen möchte ich aber bei der Gelegenheit die verschiedenen Strategien einen zentralen schwarzen Mehrbauern zu verwerten; inbesondere in der Fischer-Sozin-Variante (i.F. "FS") muss und kann Weiss den Bauern e4 oft mit Kompensation hergeben und es lohnt sich vielleicht mal der Vergleich mit einem einfachen "Bauern einstellen" in der "ruhigen Hauptvariante mit e7-e5" (i.F. "HV") wie in der folgenden Partie: - Bei FS steht der weisse weissfeldrige Läufer aktiv auf g8-a2 (typischer b3); in der Hauptvariante steht er defensiv auf e2 - Bei FS hat Schwarz die Möglichkeit den Bauern e6 erstmal stehenzulassen damit der Lb3 auf Granit beisst; in der HV hat Schwarz das typische Loch auf d5 und muss immer weisses Le2-c4 mit Tempoverlust aber ggf. weissfeldriger Dominanz nach Abtausch gegen den Le6 im Blick behalten - Bei FS steht der schwarze weissfeldrige Läufer meist auf b7; von dort zielt er durch das Zentrum hindurch auf den weisse KF; inder HV hilft er von e6 aus die weisse DF-Majorität zu hemmen oder zu bekämpfen - Bei FS steht der schwarze b-Bauer i.d.R. früh auf b5 und Weiss könnte ihn sich als Angriffsmarke für die Entwicklung einer Initiave am DF wählen. Meist passiert dies allerdings nicht da Weiss eher am KF und im Zentrum aktiv wird. InderHV kann Schwarz den Bauern - wie in der Partie passiert - sehr lange zurückhalten und später mittels des Vorstosses weisse kräfte am Df desorganisieren. - Wenn Schwarz sein Zentrum in Bewegung setzt sollten die Läufer die freiwerdenden Felder kontollieren helfen. In interessanterweise leistet dies ein Le6 in der HV besser als der Lb7 bei FS; zumindest wäre ich dort sehr zurückhaltend den f-Bauern schnell zur Verstärkung zu holen da eine temporär gehemmte Buernformation f5/e4 mit einem - dann "kurzen" Lb7 - schlechter harmoniert als mit dem Le6, der nach dem Vormarsch wie in der Partie "lang" wird. - den "Luxus" den Sf6 nach c6, also auf das optimale Feld zur Verteidigung des DF, zurückzudelegieren kann man sich bei FS kaum leisten da die weisse Dame und die meist halboffene f-Linie Druck auf die schwarze Königsstellung ausüben Als ganz grobe "Rule-of-Thumb" formuliere ich dass Schwarz offenbar bei FS die Stellung erheblich vereinfachen und insbesondere den Druck durch den Lb3 neutralisieren und die Schwerfiguren aktivieren muss bevor er sein Zentrum in Bewegung setzen kann; in der HV nach sporadischem Bauerngewinn oder zentralem Durchbruch ein schneller Vormarsch durchaus in Betracht kommt; man beachte bitte dass in der Partie die schwarzen Schwerfiguren fast bis zum Abtausch jeweils passiv geblieben sind und die Leichtfiguren die Hauptakteure waren! --- Diese Überlegungen würde ich gelegentlich dieser Partie gerne einmal diskutieren; wie seht Ihr das? | |
| | #11 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Hier eine Partie zu Fischer-Sozin mit dem typischen schwarzen e-Bauerngewinn und sehr langsamer Entkräftung des weissen Gegenspiels; insbesondere stellt der weisse Lb3 hier sogar nach einem weissen Qualitätsverlust eine ernstzunehmende Grösse dar. Schwarz war bemüht eine gute Zentralisierung zu erreichen, wobei der Bauer e6 eine grosse Rolle spielte da Schwarz sich auf die Felder der schwarzfeldrigen langen Diagonale (e5,d4) konzentrieren konnte. Die Zentralisierung half dann den weissen Damenflügel lange genug kurz zu halten um Freibauernbildung zu verhindern | |
| | #12 |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten [White "sepp"] [Black "Sargon1969"] [ECO "B87"] 1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. Bc4 Nf6 4. Nc3 e6 5. O-O a6 6. d4 cxd4 7. Nxd4 b5 8. Bb3 Be7 9. Bg5 {ist zwar ein aktiver Zug, bietet Schwarz aber die Moeglichkeit nach Springerabzügen das Material erheblich zu reduzieren} 9. ... Nxe4 sag ich bestätigend | |
| | #13 | |
| Eigene Partien zur Najdorf-Variante und vermeidenden Nebenvarianten Zitat:
10. Bxe7 Nxc3 11. Df3 Kxe7 12. Dxa8 Db6 13.Dxb8! += bis +/- | ||
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