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Schach und Frauen

Diskutiere Schach und Frauen im Quasselecke Bereich; Ich hatte nie Angst mich unbeliebt zu machen ein Anpasser ist nix in meinen Augen. Was meint ihr, wie Frauen zu unserem Sport stehen? Damit ...

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Schach und Frauen


 

Alt 04.08.2007, 08:15   #1
Schach und Frauen

Ich hatte nie Angst mich unbeliebt zu machen ein Anpasser ist nix in meinen Augen.

Was meint ihr, wie Frauen zu unserem Sport stehen? Damit meine ich nur solche, die den Sport nicht selbst betreiben, die paar anderen hingegen kennen sich etwas aus --

Ich meine i.a. totale Ahnungslosigkeit, dat it sowas überhaupt gibt, das is auch noch Sport? Das man sich damit zig-Jahre lang beschäftigen muss, um Klasse zu erreichen, dass es int.Turniere gibt ??

Meine "schönste" Erinnerung(neben vielen sehr vergleichbaren) liegt schon Jahrzehnte zurück, als ich im Berufsleben seicht andeutete, dass ich am Wochenende ausnahmsweise auch mal Stress hab- Schachbundesliga(Spassky,Hübner,Hort) --. Die Reaktion von Frauenseite kam 'schnell' und 'präzise': "Müssen Sie das selbst bezahlen?" Ich musste das mal loswerden, da ich seitdem nix Dümmeres mehr gehört hab. Ich meine diese Aussage gibt zumindest teilweise wieder, wie nichtschachspielende Frauen Schach i.a. sehen ... Es ist wohl auch ein Spiegelbild unserer verkommenen Gesellschaft.
 
Alt 04.08.2007, 09:08   #2
Schach und Frauen

"Schon wieder verloren ?!? Warum spielst Du dann überhaupt Schach?"

 
Alt 04.08.2007, 09:21   #3
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von GeDa Beitrag anzeigen
"Schon wieder verloren ?!? Warum spielst Du dann überhaupt Schach?"


? vs. Spassky und Hübner erzielte ich ein Remis, gegen Hort verlor ich nur, weil die Mannschaft von Lasker-Steglitz Berlin am Abend zuvor zu viel feierte.. oder wat soll deine Frage überhaupt?
 
Alt 04.08.2007, 09:23   #4
Schach und Frauen

Mein typischer Frauenausspruch
 
Alt 04.08.2007, 12:30   #5
Schach und Frauen

Abschnitt gelöscht. Keine Gehässigkeiten! Kiffing

@Topic: Ich deute Frauen sowieso NIEmals mein Habby an, da man dafür meiner Erfahrung nach als oft als Nerd abgestempelt wird mit Kommentaren a la: "Schach, sit das nicht für alte komische Männer ?"

Wenn sie dann irgendwann mal draufkommen, sind sie meist begeistert, dass man so ein geistreicher Mann ist.

So long,
Mero
 
Alt 04.08.2007, 14:24   #6
Schach und Frauen

Wenn man in jungen Jahren mit den Mädels über seine Hobbies gesprochen hat und dabei Schach erwähnte,dann lief man schnell Gefahr als Stubenhocker und Langweiler abgestempelt zu werden.

Doch mittlerweile sind sowohl die Frauen als auch ich älter geworden und da hat Schach schon einen wesentlich interessanteren Klang...........
 
Alt 04.08.2007, 14:55   #7
Schach und Frauen

Frauen, die (so) komisch auf Schach reagieren, nehme ich sowieso nicht weiter ernst. Man muß sich ja nicht mit ihnen abgeben. Darüber hinaus muß ich allerdings sagen, daß ich komische Reaktionen selbst zu meiner Schulzeit nie erlebt habe. Im Gegenteil, später durfte ich erfahren daß ich wegen meiner (erfolgreichen) Schachtätigkeit sogar eine kleine Berühmtheit an unserer Schule gewesen bin - erfahren hab ich das von einer ehemaligen Klassenkameradin.
 
Alt 04.08.2007, 16:44   #8
Tarrasch
Schach und Frauen

Meine Frau habe ich im Schachclub kennengelernt.
Wir sind aber das einzige mir bekannte Paar, dem das so geht.

Allerdings war meine Frau nie eine sonderlich starke Schachspielerin. Heute interessiert sie sich auch gar nicht mehr für Schach.

Ansonsten kann ich mich nicht an abfällige Reaktionen erinnern, wenn ich einer Frau von meinem Hobby Schach erzählt habe.
 
Alt 04.08.2007, 17:09   #9
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Tarrasch Beitrag anzeigen
Meine Frau habe ich im Schachclub kennengelernt.
Wir sind aber das einzige mir bekannte Paar, dem das so geht.

Allerdings war meine Frau nie eine sonderlich starke Schachspielerin. Heute interessiert sie sich auch gar nicht mehr für Schach.

Ansonsten kann ich mich nicht an abfällige Reaktionen erinnern, wenn ich einer Frau von meinem Hobby Schach erzählt habe.
Hallo Tarrasch, welch ein Glück für Dich!. Wann kommt schon mal eine Frau in den Schachklub.
Hingegen machen Frauen nach meiner eigenen Erfahrung meist nur abfällige (oder keine)Bemerkungen gegenüber Schachspielern, mir scheint da muß ein tiefer Komplex profilaktisch (a la Nimzowitsch) verarbeitet werden-- wen wundert es

Zitat:
Zitat von Dave Beitrag anzeigen
Warum ist unsere Gesellschaft verkommen, wenn Leute halt nichts mit Schach anfangen können?
Ich kann nichts mit Curling anfangen? Bin ich deswegen verkommen?
Ich verstehe das nicht.
Diese heutige deutsche Welt ist "dekadent", ganz früher gab es mal Leute die fleißig, stolz, aufstiegswillig, bildungsbeflissen .. waren. Heute zählt vor allem Freizeit, Spaß, Unterhaltung, und v.a. Ablenkung.. Schach ist da natürlich eine Sache die sehr "stört", da diese Leute anfangen nachzudenken --
 
Alt 04.08.2007, 17:36   #10
Tarrasch
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Dave Beitrag anzeigen
Meine Freundin z.B findet es gut, dass ich mit dem Schach meine intelektuelle Seite pflege und hat rein nichts gegen Schach.
Alter Frauentrick! Wer Schach spielt, guckt nicht nach fremden Röcken.
 
Alt 04.08.2007, 17:52   #11
Schach und Frauen

Und ich werd wegen Gehässigkeiten zur Ordnung moderiert !
 
Alt 04.08.2007, 17:55   #12
Schach und Frauen

dass schach gerade in der heutigen zeit in deutschland boomt wie noch nie ... hat der ein oder andere irgendwie noch nicht mitbekommen. (soviel zu "da müsste man ja denken")

ich gebe harry vollkommen recht, dass die "gesellschaft" größtenteils faul ist, und zur spassgesellschaft "verkommt", aber ich habe doch große probleme mit seiner immer wieder seltsamen argumentation.

glückwunsch übrigens zu deinem einzigen remis gegen hübner im jahre 1981, die anderen partien gegen ihn hast ja alle verloren. :93
PS: och, das remis gegen spassky war ja auch das einzige, neben ein paar niederlagen ... und gegen hort hast vielleicht nur deswegen verloren, weil du immer gegen ihn verloren hast
------------------------------------------------------------------------------------------------
Meine Argumente sind immer glasklar. Ich weiß nicht wat das soll. Gegen R.Hübner hab ich 2 Gewinnstellungen in Zeitnot versiebt, eine davon hat er in einem seiner Bücher ausführlich kommentiert. Wie soll ein Amateurspieler mit 40 Std.(Wo.) im Berufsleben da bestehen?
 
Alt 04.08.2007, 18:04   #13
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Harry N. Pillsbury Beitrag anzeigen
... Wie soll ein Amateurspieler mit 40 Std.(Wo.) im Berufsleben da bestehen?
Naja, ... einfach besser spielen

Der ganze Thread artet schon wieder in "Alle gegen Harry"-Thema aus, zwar verständlich, aber können wir uns drauf einigen, dass wir Harry alle seine Fastgewinnstellungen gegen Hübener und Co glauben, dafür erwähnt Harry nie wieder in einem Nicht-Off-Topic-Thread ebendiese Partien und verzichtet ebenfalls auf Kritiken an der heutigen Gesellschaft. Deal ?

So long,
Mero
 
Alt 04.08.2007, 18:53   #14
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Merowinger Beitrag anzeigen
Naja, ... einfach besser spielen

Der ganze Thread artet schon wieder in "Alle gegen Harry"-Thema aus, zwar verständlich, aber können wir uns drauf einigen, dass wir Harry alle seine Fastgewinnstellungen gegen Hübener und Co glauben, dafür erwähnt Harry nie wieder in einem Nicht-Off-Topic-Thread ebendiese Partien und verzichtet ebenfalls auf Kritiken an der heutigen Gesellschaft. Deal ?

So long,
Mero
Danke! wat ich wohl vergessen hab: wie Dütschen sind natürlich auch noch die allergrößten Neidhammel inner Welt-- dat is alles unerträglich

Das bezieht sich auf das Leben allgemein und eigentlich nicht aufs Schach, 95% der Dütschen haben diesbezüglich halt einen sehr schlechten Charakter, ansonsten muss ich mich nun für 8 Tg. verabschieden --
 
Alt 04.08.2007, 19:44   #15
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Harry N. Pillsbury Beitrag anzeigen
Das bezieht sich auf das Leben allgemein und eigentlich nicht aufs Schach, 95% der Dütschen haben diesbezüglich halt einen sehr schlechten Charakter
Woher nimmst du diese These?
Kennst du alle Deutschen um sagen zu können, dass nur rund jeder 20ste Deutsche "diesbezüglich" keinen schlechten Character hat?
 
Alt 05.08.2007, 02:04   #16
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Harry N. Pillsbury Beitrag anzeigen
Heute zählt vor allem Freizeit, Spaß, Unterhaltung, und v.a. Ablenkung.. Schach ist da natürlich eine Sache die sehr "stört", da diese Leute anfangen nachzudenken --
Sehr schönes Zitat . Für mich ist Schach Freizeit, Spaß, Unterhaltung und Ablenkung. Achja, und ein interllektueller Sport ist es auch noch.

Gruss
Sören
 
Alt 05.08.2007, 11:38   #17
Schach und Frauen

Hallo

Hat jemand Lust, das Thema "Schach und Frauen"
mal seriös und dokumentarisch abzuhandeln - und dann
seine Recherchen als Essay bei uns zu publizieren?
Schach « Glarean Magazin

Über interessante entspr. Beiträge freute sich:
Walter Eigenmann
glarean.verlag(at)gmail.com
 
Alt 05.08.2007, 12:47   #18
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Harry N. Pillsbury Beitrag anzeigen
dass schach gerade in der heutigen zeit in deutschland boomt wie noch nie ... hat der ein oder andere irgendwie noch nicht mitbekommen. (soviel zu "da müsste man ja denken")
@Harry N. Pillsbury: kannst Du dafür ein paar Beispiele nennen oder Statistiken? Ich kann jedenfalls das nicht feststellen, daß wir uns in einem Schachboom befinden.

Gruß
Dostojewskij
 
Alt 05.08.2007, 13:36   #19
Schach und Frauen

Zitat:
Zitat von Dostojewskij Beitrag anzeigen
@Harry N. Pillsbury: kannst Du dafür ein paar Beispiele nennen oder Statistiken? Ich kann jedenfalls das nicht feststellen, daß wir uns in einem Schachboom befinden.

Gruß
Dostojewskij
Hi Dostojewskij,

also ich vermute mal, dass der Satz eher ironisch gemeint war.

Gruss
Sören
 
Alt 05.08.2007, 14:19   #20
Schach und Frauen

nein, die aussage stammte ursprünglich aus einem meiner gelöschten threads.
es ist in der tat so, dass schach am boomen ist wie nie zu vor in deutschland.
gerade bei den jugendlichen!
es wird immer mehr schach an schulen angeboten, und ein jugendanteil von 50% ist keine seltenheit mehr.

ich selber erlebe das bei den vereinen in unserer umgebung, wo sich in den letzten jahren ein enormes jugendpotenzial offenbart.
auch dass es immer mehr turniere gibt, ist durchaus ein indiz für einen schachboom.

der schachbund hat sogar probleme, qualifizierte ausbilder für die vielen jugendlichen bereitzustellen.
daher gibt es zB seit einiger zeit das kinderschachpatent, damit die vereine wenigstens "mal ganz fix" ihre jugendwarte wenigstens ansatzweise ausbilden lassen können.

DKopp
 
 

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