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Diskutiere Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben im Eröffnung Bereich; Aloha, liebe Freunde des königlichen Spiels Nachdem ich 'in jungen Jahren' (Ich war jung und brauchte die Eröffnungen...?) bereits den ein oder anderen Thread zum ...
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| | #1 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Aloha, liebe Freunde des königlichen Spiels Nachdem ich 'in jungen Jahren' (Ich war jung und brauchte die Eröffnungen...?) bereits den ein oder anderen Thread zum Thema Eröffnungen erstellt habe... Suche Eröffnungsrepertoire...^^ Eröffnungen, die man mit beiden Seiten spielen kann? In Sachen Eröffnungen total am Ende... T_T Abneigung gegenüber einer Eröffnung... Frage zu KIA gegen sizilianisch Damenindisch für weiß? Fehler suchen in der Eröffnung gegen 1.d4 das Spiel öffnen? Eröffnungen mit beiden Seiten spielen Repertoire für den Punk! Igeln Eröffnungen lernen - wie? .... ![]() Bin ich nun mal wieder auf der Suche nach einem Repertoire für die neue Saison. Mit nun 1550 DWZ-Punkten und dem Wissen, dass ich diese Saison zum Großteil mit deutlich stärkeren Gegnern zu rechnen habe (DWZ 1600 aufwärts) will ich mir nun ein neues Repertoire zusammenstellen (lassen? Ich würde mich als taktisch-orientierten, engagierten Spieler sehen, der auch bereit ist etwas Zeit ins Studium zu investieren (Ferien kommen ja auch ). Jedoch nicht durch stures variantenbüffeln, sondern durch das Erlernen von typischen Motiven um ein interessantes, zufriedenstellendes Mittelspiel zu erreichen, in welchem ich dann meine Chancen suchen - und hoffentlich nutzen - kann Tiefergehende Kenntnisse habe ich vor allem in den Eröffnungen: - Königsindische Verteidigung (Ausnahme: sämisch) - Pirc - Skandinavisch - Wiener Partie - Philidor Es ist also mehr ein Sammelsorium an Eröffnungen als wirklich ein Repertoire. Hab halt irgendwann mal was zusammengesucht und das dann gespielt... Und hoffe, dass man das ganze jetzt vielleicht etwas ordnen kann. Mit Schwarz wollte ich mal 1.-d6 gegen alles spielen und bin dem nach wie vor nicht abgeneigt. Würde etwas um das Skandinavischbuch trauern, dass ich hier liegen habe aber nunja, als Taktiker muss man bereit sein zu opfern Wichtig ist vor allem, dass ich nicht schon in der Eröffnung auf Verlust stehe ohne wirklich etwas gelernt, verstanden oder gespielt zu haben. Ich will mich in ein Mittelspiel retten in dem ich mich auskenne und in dem ich eine Chance habe meinen Gegner zu überspielen. Zwar gibt es diese Chancen in jeder Eröffnung, doch im Najdorfsizilianer eher als im Vierspringerspiel, ihr versteht schon Für Eröffnungen, Tipps und allgemeine Ratschläge bin ich dankbar. Es grüßt - Schatten | |
| | #2 | |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Zitat:
Wenn ich es richtig herauslese, dann geht es Dir überwiegend um Dein Schwarzrepertoire?! Ein Freund von mir stellt auf 1. beliebig g6 um, was ja durchaus in 1. beliebig d6 übergehen kann... Er vertritt folgende selbstbewußte Auffassung: Das spiele ich erst mal und die Feinheiten schaue ich mir später an. Er verfügt allerdings auch über eine langjährige Wettkampferfahrung und eine umfassende schachliche Orientierung. Ich selbst hatte mir mal überlegt, in vielen Eröffnungen eine ähnliche Struktur zu schaffen. Das heißt am Beispiel Weiß: alles mit g2-g3 und Fianchetto des Weißfeldrigen, was ja gegen viele Verteidigungen geht und geläufig ist. Mit Schwarz habe ich teilweise auch eine Neigung zum Fianchetto und baue diese derzeit aus. Die Stellungstypen sind zwar schon deutlich unterschiedlich, doch gibt es auch Gemeinsamkeiten, die übergreifend helfen können (z. B. Methoden, wie man seinen Königsbau verteidigt!). Auch finde ich es überlegenswert mit Weiß und Schwarz, dieselbe Eröffnung zuzulassen bzw. anzustreben. Spart Arbeitszeit und man dringt mehr in die Tiefe ein. Unbequeme Varianten werden vermieden bzw. umgekehrt angestrebt. Das waren die allgemeinen Hinweise. Mit einzelheiten wird dir bestimmt die Community aushelfen. Achso, und fleißig das neue "Programm" im Schnellschach und meinetwegen auch Blitz (10 min ist besser!) austesten. Gutes Gelingen! | ||
| | #3 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Nunja, mir geht es sowohl um mein Schwarz-, als auch um mein Weißrepertoire. Ich kenne viele (alle?!) Eröffnungen grob, ihre Zugumstellungen (im groben natürlich, einzelne Nebenvarianten sind mir teils sicher ganz unbekannt) und groben Pläne (und damit meine ich grob, bsp; Drache: Schwarz greift am Damenflügel an und bringt oft das Qualitätsopfer auf c3, Weiß am Königsflügel mit Bauernsturm). Das brachte mich dazu quer durch zu spielen. In meinen wenigen Turnierpartien spielte ich Königsindisch, Pirc, Wiener Partie, Schottisch und Skandinavisch. Auf 6 Spiele 4 unterschiedliche Eröffnungen (ich fasse KI, pirc mal zusammen) sprechen eine deutliche Sprache: Ich bin unentschlossen und mein Repertoire ist keins, sondern eine Ansammlung von Eröffnungen, in die ich nicht allzutief eingegangen bin und auch nicht eingehen werde, wenn ich es nicht bald etwas planmäßiger angehe. Mit Weiß ist das ganze etwas ausgeprägter: 1.e4! 1.-c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Dxd4!? Sc6 5.Lb5 1.-c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 1.-e6 2.d4 d5 3.e5 1.-c6 2.Sf3 d5 3.exd5 cxd5 4.Se5!? oder 1.-c6 2.d4 d5 3.e5 1.-Sf6 2.e5 Sd5 3.d4 d6 4.c4 Sb6 5.f4 Gegen Skandinavisch, Fianchetto und anderes versuche ich mich gesund zu entwickeln. Den Komplex 1.e4 e5 verstehe ich jedoch nich wirklich und ich komme nicht in Stellungen, in denen ich den Plan verstehe und/oder die mir gefallen, was, bei 1.e4, schon ein recht großes Problem ist. Danke schonmal, Schatten | |
| | #4 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben | |
| | #5 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Hallo Schatten, irgendwie erinnert mich Dein Post an meine Situation vor ungefähr 2 Jahren. Ich war ein "Schwimmer" zwischen den Eröffnungen und beschäftigte mich immer mal wieder mit unterschiedlichen Systemen. Wenn Du tatsächlich engagiert an Deinem Schach arbeiten möchtest, musst Du systematisch an Deinen Eröffnungen aber auch an allen anderen Bereichen arbeiten. Eröffnungstraining: Ich bin davon überzeugt, dass Du Dich lieber an anerkannten Hauptvarianten orientieren solltest und nicht auf alles mit obskuren Nebenvarianten oder Ein-System-Gegen-Alles spielen. Das bedeutet ja nicht, dass Du kein abgestimmtes Repertoire haben sollst. Wenn Du z.B. e4e5-Spieler bist, kannst Du verschiedene sich ähnelnde Systeme anwenden. Hierzu gibt es viele gute Gedanken von Tracke (hier einfach mal die Suchfunktion benutzen). Hierzu gibt es auch viele Bücher von Meisterspielern, wie zum Beispiel Marin oder Palliser oder viele andere. Sehr wichtig ist, dass Du die Ideen hinter den Eröffnungen verstehst. Deshalb benötigst Du unbedingt gut kommentierte Partien. Dazu einfach die einschlägigen Datenbanken durchforsten. "sonstiges" Training: Ein Blick auf Deine DWZ lässt mich vermuten, dass sich Dein Training unbedingt auf andere Bereiche ausdehnen sollte. So kannst Du Dich zum Beispiel auf typische Endspiele, die aus Deinen Eröffnungen entstehen konzentrieren. Ein super Beispiel ist die Spanisch-Abtauschvariante, in der Weiß nachdem er "einfach" alle Offiziere abtauscht in ein gewonnenes Bauernendspiel geht oder Abtauschvariante im Damengambit, in der Weiß mittels Minoritätsangriff versucht Schwarz schwache Bauern zu verpassen, um diese ggf. zu erobern. Ich empfehle Dir das von mir skizzierte Vorgehen. Baue Dir anhand eines realistischen Zeitmanagments ein systematisches Training zusammen. Am besten mit einen stärkeren Spieler in Deinem Verein (über 2200 DWZ). Das geht im Zweifel aber auch ohne (schau Dir das hier mal an). Darin gehören nicht nur Eröffnungstraining sondern auch Endspiel, Taktik, technische Verwertung von Vorteilen, Positionsspiel. Ziemlich begeistert bin ich von der Jugendschach, die ein gutes Rundumtraining bietet. Du solltest aber kein Trainingsweltmeister werden, sondern auch spielen. Ohne Praxis wirst Du auch Deine besseren Fertigkeiten nicht in DWZ umwandeln können. So, ich glaube das reicht erstmal, bei Fragen gerne mehr, Kalchas | |
| | #6 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Deine Posts hier sind schon mal sehr ordentlich strukturiert. Du weißt, was Du spielst (das weiß nicht jeder immer so genau) und was Du gespielt hast. 1. e4 e5 hat ja schon ganz andere Koryphäen ins Trudeln gebracht - armer G.K. Als Taktiker solltest Du Schottisch anbieten, da gibt es bestimmt ein paar Abspiele mit und ohne Gambits, die Dir lebhaftes Spiel versprechen. Deine Vorlieben gegen Französisch und auch CK zeigen aber auch, daß Du ganz gerne mit geschlossenem, festgelegtem Zentrum spielst, so daß auch Spanisch nicht auszuschließen ist (die Taktik entwickelt sich da etwas später). Es gibt da auch im Hauptsystem ein paar Varianten, mit denen du nicht gleich gegen die Theoriekenntnisse Deines Gegners und seiner 100 GM-Sekundanten antreten mußt (vielleicht Worrall-Angriff - frühzeitiges De2 - von Aljechin und auch Short gespielt). Ein offener Spanier sollte Dir liegen (Raumvorteil, Zentrumsfrage geklärt). Marshall vermeidest Du unbedingt. Taktiker mögen es gar nicht, wenn sie selbst angegriffen werden und sich verteidigen müssen. Da sehen sie häufiger Gespenster... Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß viele e7-e5-Spieler im Amateurbereich gar nicht so gut präpariert sind gegen das Königsgambit. Ich selbst habe es mangels Ahnung/Angst abgelehnt oder schnell den Bauern zurückgegeben ... und verloren. Aber ein Abspiel gegen die Annahme und das Falkbeer-Gegengambit müsssen natürlich sitzen. Du sparst Dir dann Russisch ein. Die Wiener Partie wurde früher von Larsen und Nunn gespielt und ist vielleicht ein Geheimtip. Da gibt es scharfe und positionelle Spielweisen je nach Gegner. Mit Schwarz mußt Du mal sehen, wie Du mit 1... d6 klarkommst. Es wird ja wohl doch auf Fianchettostellungen hinauslaufen oder willst Du heimlich im Philidor landen. Zur Not hast Du ja noch Dein altes Programm. | |
| | #7 | |||||||||||
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Etwas anspruchsvoller als "f7 ist voll schwach ey" darfs sein =) (nicht falsch verstehen - viele GMs haben schon italienisch gespielt, doch mir gefällt es nicht) Zitat:
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Für Endspiele fehlt mir nach wie vor die Motivation, werd mir da wohl bei Gelegenheit nochmal die DVD von Karsten Müller bei meinem Trainer ausleihen... Fit im Endspiel liegt hier seit fast 2 Jahren rum - bisher 3 Kapitel sehr oberflächlich durchgearbeitet.... Bei der Jugendschach hast mich aber etwas hellhörig gemacht - Unser Verein hat sicher 50 Ausgaben davon. Lohnt es sich wirklich da mal 4-5 auszuleihen und in nem Monat durchzuarbeiten? Hab da erst n paar mal bissl drin rumgeblättert als mir langweilig war. Und ja, spielen... Nen Turnier werd ich dieses Jahr wohl nicht spielen und wohl auch in den nächsten Jahren eher nicht. Ich kann nicht verlieren. Das zieht mich unglaublcih runter. Daher wohl noch 2-3 Jahre nur inner Liga, da kan nich auch mal ... 6 Monate Auszeit nehmen (obwohl mein Trainer mir letztens beim bier gesagt hat: "Durchspieln musst aber!" Schonmal vielen Dank für die geopferte Zeit. Wie hast du die für dich richtigen Eröffnungen gefunden? "Alles anschauen" wird mir ncih helfen, da ich mich mit allen bereits oberflächlich bekannt gemacht habe... Es grüßt - Schatten Edit: Zitat:
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| | #8 | ||||
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Hallo Schatten, Zitat:
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Drum rum kommst Du sowieso nicht. Zitat:
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Kalchas | |||||
| | #9 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Jugendschach lohnt sich mit Sicherheit. Die bieten, wenn sich nichts geändert hat, für jeden Leistungslevel etwas an und dabei tatsächlich jugendbezogen und eben nicht nur aus Patiebeispielen älterer Herren und Damen und überfliegender Wunderkinder. Häufig lernt man aus den Partien von Spielern nicht ganz so ""elotopischer Schachspieler mehr, weil man die Situation (nicht so abgehoben und praxisnäher) besser versteht. Ebenso macht der Normalspieler bis vielleicht DWZ 1800 (Ausnahme engagierte Jugendspieler, die Schachfeld und anderes "durchpflügen") eben nicht unbedingt den schärfsten oder interessantesten Zug, sondern einen ordentlichen und dann kommt es auf das Stellungsverständnis an, weil das Variantengedächtnis dann weniger hilft (Spitzenspieler haben weniger Züge als eben Stellungsbilder mit Motiven und Schlüsselzügen gespeichert). Die Beiträge von Kalchas sprechen für viel Erfahrung und Du solltest ihm dringend folgen. Wenn du einiges davon umsetzst, möchte ich Dir nicht unbedingt als Gegner gegenübersitzen (obwohl :gibt vieleicht ne spannende Partie, wenn ich auch mal zum Trainieren komme!) Die Schachpartie ist ein Ganzes von der Eröffnung bis zum Endspiel. Man kann einzelne Phasen zwar speziell trainieren, doch ist es sinnvoller ganzheitlich vorzugehen. Mein Trainingsvorschlag, sofern Du ein brauchbares Datenbankprogramm besitzt (ich arbeite mit dem Marktführer, aber es gibt auch Alternativen): Suche Dir eine Eröffnung aus (ich habe einen Bereich A00...E99 eingerichtet mit den jeweiligen Partien) und suche nach taktischen Motiven in den Partien. Kopiere sie in z. B. c38_tactics und bearbeite sie weiter (kritische Stellung markieren, Varianten selbst (mit engine-Hilfe) überprüfen und festhalten, Verbesserungen oder offene Frage markieren (Texteingabe), ggf. Trainingsaufgaben erstellen.... So gewinnst Du schon einmal einen kleinen Einblick, was in dieser Eröffnung passiert. Dann suchst Du nach Endspielen und speicherst die Partien vieleicht in c38_pawn, c38_rook, c38_knightvsbishop usw. ab (auf Damenendspiele darfst Du gerne erstmal verzichten Damit bekommst gleich einen Eindruck, welche Endspieltypen entstehen können. Du solltest dir schon mal anschauen, was bei den Endspielen so passiert... Geht ja heute am PC schneller als früher auf dem Taschenschach, und die engines geben auch in Endspielen schon einmal Denkanstöße... Die Hauptdatenbank solltest Du nach kommentierten Partien durchsuchen - möglichst die mit Erläuterungen, eigenen Varianten des Kommentators (und nicht nur mit Vergleichspartien). Bei guten Kommentaren werden Dir Strategien erläutert, Pläne vorgestellt, Bauernstrukturen erläutert usw. Wähle Dir eine Anzahl von Referenzpartien aus und bearbeite sie mit anderen verfügbaren Quellen nach. Und weiter geht es: Versuche wirklich den Sinn, die Absicht jedes Zugs zu verstehen. Ein Zug ohne Sinn oder Absicht ist ein Zufallszug und wahrscheinlich schlecht. Die Antwort gibt Dir häufig der Partieverlauf. Halte sie fest (Text) und fliege nicht drüber, weil dann weniger hängenbleibt. Markiere Züge, die Dir merkwürdig usw. vorkommen. Man kann auch unkommentierte Partien nehmen und selbst und danach mit engine-Hilfe nach dem Wende-, Knackpunkt in der Partie suchen. Das ist gar nicht leicht und man muß sich manchmal zwingen ein ? oder wenigstens ?! zu vergeben und diese auch textlich und mit Varianten zu belegen. Diese Fehlersuche ist sicher für Fortgeschrittene ... Ergänzung Du hast bisher vieles richtig gemacht. 1. schachliche Allgemeinbildung = quer durch den Eröffnungsgarten, aber bitte mit vollständigen Partien, damit weiß wie die Eröffnung zu Ende gespielt wird... 2. Fehleranalyse und Gedanken für eine Strukturierung Falsch ist aber: Nicht zu spielen, weil man Angst vor dem Verlieren hat und dieses schwer verkraften kann. Du spielst also um zu gewinnen (habe ich früher auch gemacht). Alternative: Spiele, weil es dir Spaß macht (Kalchas!!), auch mal zu gewinnen. Du kannst nicht verlieren! (Wer verliert schon gerne und dann noch beim Schach? Ich nicht!) Wichtig: Verlieren gehört dazu, ist wichtig für die Entwicklung! Gehe damit wie ein Gentleman um, auch wenn die Enttäuschung groß ist - anschließend kannst du ja draußen mal eine 100m-Spurt hinlegen zum Abreagieren) Und danach mach es wie Karpov: Der hat nach Niederlagen seine Gegner bei nächster Gelegenheit immer fürchterlich Maß genommen und war besonders motiviert (hat auch ein Buch mit Beispielspartien darüber geschrieben) . Für Gary gilt bestimmt das Gleiche ... Nur wer nicht wieder aufsteht, hat tatsächlich verloren! Manchmal brauchts allerdings mehrere Versuche und Ausdauer. Besorge Dir mal Simon Webb "Schach für Tiger"! Und bis dahin: Spielen und trainieren und spielen! | |
| | #10 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Dem muss ich zustimmen, die Jugendschach ist schon was tolles. Lehrreiche und nicht wenige Taktikaufgaben, jedesmal 'ne neue Eröffnung(svariante), Endspielkartei und und und. Kann ich jedem empfehlen der noch nicht die 2000 geknackt hat(und selbst wenn, Taktiktraining ist immer gut :P). | |
| | #11 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben wie wärs mit Königsgambit? als Buchtip hierzu: Thomas Johansson The King’s Gambit / Das Königsgambit for the creative agressor KatalogRezensionenInhaltKatalog Was spricht dafür, das Konigsgambit zu spielen? Man lernt, ,,dynamisches" Schach zu verstehen: die feine Wechselbeziehung zwischen Zeit, Struktur und Material. Man muß nur eine Eröffnung gegen 1 ...e5 lernen. Das Konigsgambit garantiert Spaß und Abwechslung. Der Gegner wird überrascht sein, besonders wenn Sie sich der Empfehlungen aus diesem Buch bedienen! Was ist nötig, um mit dem Konigsgambit Erfolg zu haben? Nun, vor allem Erfindungsreichtum und Entschlossenheit zum Angriff. Und naturlich dieses Buch. Johansson, ein junger Autor aus Schweden, bringt Ihnen als Frucht seiner Forschungen ein ausgewähltes und erfolgversprechendes Repertoire nahe. der Autor erklärt einleuchtent die verschiedenen Pläne, das Buch ist gut aufgebaut und übersichtlich gruß Randspringer | |
| | #12 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Bei Sizilianisch kannst Du als Weißer mit der Alapin-Variante (1.e4 c5 2.c3) eine schöne offene Stellung erzwingen. Auf Dauer vielleicht etwas langweilig, aber Du ersparst Dir eine Menge Theorie (und davon hast Du als 1.e4-Spieler ja sowieso mehr als genug). | |
| | #13 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Hier mal das, was ich jetzt vorerst zusammengestellt habe und mit welchem LowSi und ich uns vllt zukünftig gemeinsam durchs Schach schlagen werden: 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.Lxc6 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sd4 4.Sxd4 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sf6 3.0-0 Sxe4 4.d4 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.d4 d5 6.Ld3 1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.d4 exd4 4.Dxd4!? 1.e4 Sf6 2.e5 Sd5 3.d4 d6 4.c4 Sb6 5.f4 1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Lf5 5.Sg3 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.e5 c5 5.a3 Lxc3 6.bxc3 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Sf6 4.e5 Sd7 5.f4 c5 6.Sf3 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Dxd4!? Auf anderes Erwiedern spielen wir Schach ![]() Man sieht, dass es maximal bis zum 6. Zug geht und wir einfach nur in spielbare Mittelspielstellungen kommen wollen um da den Gegner zu smash0ren 8) CTS-skillzZzz und so. Außerdem, so denke ich, alles gute und korrekte Hauptvarianten und daher Strukturen, die uns hoffentlich weiter bringen. Für Tipps und Ergänzungen bin ich dankbar. Schattän | |
| | #14 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben | |
| | #15 | |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Zitat:
![]() Der 4-Bauernangriff ist jedoch sicher auch gut spielbar... Und Lows is so n Zentrumsfetischist Außerdem: 1.e4 Sf6 2.e5 Sd5 3.d4 d6 4.c4 Sb6 5.exd6 exd6 mit gleichen Bauerninseln gefällt mir nicht sooo :/ | ||
| | #16 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Dir fehlt noch etwas gegen meinen Standardaufbau: 1.e4 c5 2.Sf3 e6 oder a6 | |
| | #17 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben 1.e4 c5 2.Sf3 a6 3.c3! und Weiß lenkt in Alapin ein, wo a6 zunächst sinnlos ist. Dieses Tempo sollte Weiß versuchen auszunutzen! Gegen 3...e6 muss in der Tat was noch gefunden werden. 4.b3!? ist eine Modevariante. | |
| | #18 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Gegegn e6-sizi hab ich mir überlegt den Königsindischen Angriff zu spielen, was dann zu meinem möglichen Schwarzrepertoire mit 1.-d6 passen würde... Wobei ich mir da noch recht unsicher bin Zu den ganzen "Ich vermeide Sizi-Theorie"-Offbeat-Sizilianern gibts ja mittlerweile auch einiges an Theorie wenn ich mich nicht irre...? die b3-Variante gefällt mir jedoch ganz gut denke ich =) | |
| | #19 | |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben Zitat:
Wie Du sicherlich weißt, gibt es perfide CK-Spieler, die absolut nicht gerne den etwas hausbackenen klassischen Aufbau spielen. Einer davon heißt Karpfen und manövriert lieber mit dem einen Springer und ein paar andere wie die seligen Miles, Bronstein mit dem anderen. Sie wurden, glaube ich, auch von Larsen unterstützt. Und dann wäre da noch der "CK-Pirc-Aufbau" mit g7-g6 zu erwähnen. Wenn Du als junger Spieler wirklich einen interessanten, aber nicht gleich mehrere Systeme abdeckenden Aufbau spielen willst, da solltest Du doch zu Panov. Du magst doch Angriffstellungen und gleichzeitig lernt man viel über den isolierten Damenbauern fürs Leben. Viele Partien gehen dabei nach D42 über. Aber es ist häufig offenes taktisches Angriffsschach. In Jugendjahren wirklich zu empfehlen. | ||
| | #20 |
| Schatten sieht Schwarz - mit beiden Farben @Schatten: Also ich bin auch für Panov...gleich den Bauern auf d5 abtauschen und dann selber den d5 angreifen. ![]() Die 1.e4 e5 Spanier und die 1.e4 c5 - Variante muß ich dann wohl neu lernen, ansonsten passt der Rest einigermaßen zu meinem bisherigen "Rumpfwissen". | |
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