Schach: Schachfeld.de Schach: Schachfeld.de

Anerkennung

Diskutiere Anerkennung im Schachpsychologie Bereich; Zitat: Hallo, Ich möchte mal ganz ehrlich sein und sagen - da man im Schach außer im Spitzenbereich wohl nicht wirklich Geld verdienen kann - ...

Zurück   Schach: Schachfeld.de > Rund ums Thema Schach > Schachgeflüster > Schachpsychologie


Anerkennung


 

Alt 17.01.2010, 13:15   #21
AW: Anerkennung

Zitat:
Hallo,

Ich möchte mal ganz ehrlich sein und sagen - da man im Schach außer im Spitzenbereich wohl nicht wirklich Geld verdienen kann - dass ich Schach nicht unbedingt darum spiele, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich vor den anderen angeben will.

Geht das euch auch so?
Ich denke du solltest aufhören Schach zu spielen, das dürfte für dich eher Zeitverschwendung sein.

mfg, Casco
 
Alt 17.01.2010, 13:22   #22
AW: Anerkennung

p.s.: sorry für das etwas überdirekte vorige Posting...

ich denke einfach man sollte in seiner Freizeit etwas machen, was einem Spaß macht und wovon man auch für sich persönlich etwas mitnehmen kann. Wenn man etwas nur wegen etwas Anerkennung tut sollte man sich überlegen warum man sie so dringend braucht. Von deinem Gegner oder Mitspielern bekommst du sicherlich nicht die Art Anerkennung die dich der Lösung deines Problems näher bringt. Außerdem bringt diese Art ein Hobby zu verfolgen immer viel Streß mit sich und eigentlich sollte man sich da ja entspannen...

mfg, Casco
 
Alt 17.01.2010, 14:41   #23
AW: Anerkennung

Zitat:
Zitat von French Magician Beitrag anzeigen
Zum einen eröffnete es mir im sozialen Bereich eine eskapistische Alternative zu meinem damaligen sozialen Umfeld im schulischen Bereich (damit meine ich meine damaligen Altersgenossen), wo ich eine Außenseiterrolle inne hatte.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor!
Weil du in der Schule nicht so recht Freunde finden konntest, hast du dir ein weiteres soziales Umfeld gesucht, um es dort zu versuchen.
Bei mir war es fast genauso, mit dem Zusatz, dass ich in der Schach-AG (Wahlfach in der Schule) immer der Beste war und gedacht hab, vielleicht könnte ich in einem Verein was reißen und so Anerkennung und Freunde finden. In diesem Wahlfach hab ich ursprünglich mitgemacht, weil ein paar Typen, die ich mit 12 Jahren eben cool fand, auch dort waren und so hat sich eines nach dem anderen ergeben.
Jetzt bin ich seit 6 Jahren in einem Verein und meine Motivation, Schach zu spielen, hat sich mittlerweile dahingehend geändert, dass ich einfach nur Freude am Wettkampf und kontinuierlichen "An-Sich-Arbeiten" hab.
 
Alt 17.01.2010, 15:28   #24
AW: Anerkennung

Zitat:
Zitat von Doelfkin Beitrag anzeigen
Das kommt mir irgendwie bekannt vor!
Weil du in der Schule nicht so recht Freunde finden konntest, hast du dir ein weiteres soziales Umfeld gesucht, um es dort zu versuchen.
Nicht exakt. Auf das schachliche Umfeld bin ich eher durch Zufall gestossen. Meine Eltern waren damals im Duisburger Freidenker-Verband tätig und parallel zu deren Sitzungen hatte Duisburg-Hochheide damals im selben Gebäude Vereinsabend. Meine Eltern sind drauf aufmerksam gemacht worden und so habe ich dann dort meine ersten Schritte gemacht und bin dort (fast) groß geworden.
 
Alt 17.01.2010, 18:14   #25
Gast7418
AW: Anerkennung

Zitat:
Zitat von torhüter Beitrag anzeigen
Hallo,

Ich möchte mal ganz ehrlich sein und sagen - da man im Schach außer im Spitzenbereich wohl nicht wirklich Geld verdienen kann - dass ich Schach nicht unbedingt darum spiele, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich vor den anderen angeben will.

Geht das euch auch so?
Nein,
Wem gegenüber soll man den angeben? Doch nur innerhalb eines kleinen Kreises der Schachspieler. Als Angeber müsste man sich schon einen möglichst spielschwachen Verein suchen, um der absolute King zu sein. Hab schon Vereine mit einem 1900er und dann nur 1600ern gesehen. Der 1900er muss sich toll fühlen, wenn er zu seinen Verein kommt. Bei einem großen, spielstarken Verein würde er zeimlich unbedeutend sein.
 
Alt 06.06.2010, 01:56   #26
AW: Anerkennung

Zitat:
Und dann ist da noch irgendein dir absolut fremder Mensch, von dem du nicht mal weißt, dass er überhaupt existiert.

Nun hast du die Wahl, wenn einer von beiden sterben müsste, der Hund oder dieser Mensch, wen wählst du?
Wenn man nicht weiß, dass dieser Mensch existiert, kann man ihn nicht wählen.
 
Alt 09.06.2010, 15:21   #27
Ruy
AW: Anerkennung

Schach macht Spaß und ist gut für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Natürlich spielt auch der Wettkampf eine Rolle und der damit verbundene Ruhm. Es macht auch irgendwie high einen harten Gegner zerlegt zu haben. Das Adrenalin das sich beim Spielen freisetzt macht einfach süchtig, was man vorallem beim Blitzen feststellen kann.
 
Alt 09.06.2010, 22:14   #28
AW: Anerkennung

Zitat:
Zitat von torhüter Beitrag anzeigen
Hallo,

Ich möchte mal ganz ehrlich sein und sagen - da man im Schach außer im Spitzenbereich wohl nicht wirklich Geld verdienen kann - dass ich Schach nicht unbedingt darum spiele, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich vor den anderen angeben will.

Geht das euch auch so?
Vor anderen Schachspielern kann ich nicht angeben. Schließlich haben diese das gleiche Hobby wie ich. Außerdem kann ich mit meiner DZW bzw. Spielstärke in einem schachlichen Umfeld ohnehin nicht angeben.

Und vor Nicht-Schachspielern angeben zu wollen, würde für mich voraussetzen, dass ich der Überzeugung bin, dass mich Nicht-Schachspieler nicht für einen verschrobenen, introvertieren Nerd, sondern im Gegenteil für einen aufgeschlossenen, sozial aktiven Intelligenzbolzen halten, wenn ich ihnen von meinem Hobby berichte.

Dieser Überzeugung bin ich allerdings nicht.
 

Copyright © 2009 Schachfeld.de, Alle Rechte vorbehalten. SEO by vBSEO ©2009, Crawlability, Inc.