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| | #1 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Das Schach in Deutschland boomt derzeit. Die Opendichte ist die größte der Welt, immer mehr Kinder und Jugendliche melden sich in Schachvereinen an und die Bundesliga ist neben der russischen die stärkste der Welt. Die Popularität im neuen Schachland Deutschland erkennt man eben daran, daß immer mehr ausländische Spitzenspieler bei den deutschen Bundesligisten anheuern (vgl. http://www.hsk1830.de/pages/mannschaften/06-07/bundesligen/berichte/hsk01/vb.htm). Nun möchte ich euch fragen, wie ihr das findet, ob ihr diese Legionäre in dieser doch schon exorbitant zu nennenden Anzahl eher als Bereicherung oder als Problem sehen würdet, da sie doch einheimischen Talenten die Plätze wegnehmen könnten. Dieses Argument kennen wir ja auch aus der Arbeitswelt. Ich persönlich sehe die Legionäre in der Bundesliga nicht als Problem, sondern als Bereicherung an. Denn Deutschland, obwohl es an der Breite boomt, hat derzeit kaum imternationale Topstars. Aufgrunddessen sind gerade diese Legionäre in der Lage, der Bundesliga und damit dem Schachland Deutschland Glanz zu verschaffen. Internationale Starspieler sind ein Vorbild für andere aufstrebenden Schachspieler. An denen wird sich orientiert und von denen wird gelernt. Immer mehr Vereine beschäftigen bspw. ihre Stars damit, Trainingsstunden für ihre Vereinsmitglieder geben zu lassen, so daß sich dadurch das allgemeine Niveau hinsichtlich Schach deutlich erhöhen dürfte. Und es ist ja gerade diese Drucksituation, daß sich einheimische Talente mit diesen Spitzenkräften im Kampf um die Bundesligabretter messen lassen müssen, die ihren Ehrgeiz und damit ihr Trainingspensum steigen läßt. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft, und ist die Konkurrenz stark, natürlich umso mehr. Außerdem steigen durch ausländische Topstars in der Bundesliga das Prestige, das Medieninteresse und damit die Rückkopplungseffekte. Das Interesse an Schach bekommt durch diese Topstars im eigenen Land einen weiteren Schub und wird damit immer populärer. Wo zum Beispiel gibt sich sonst so schnell die Möglichkeit, internationale Weltstars direkt in der Nähe im Einsatz bewundern zu dürfen? Wenn die deutschen Bundesligaclubs dank ihrer Weltstars auf der internationalen Ebene reüssieren, hat dies positive Auswirkungen für das gesamte Schachland Deutschland. Ich verweise als Exempel auf den Becker-Effekt im Tennis oder den Schumi-Effekt in der Formel1, also auf Effekte, die beide Sportarten erst so richtig Popularität verschafft haben. Hat das eigene Land in einer Sportart also Erfolg, so kommt der Boom dicht hinterhergeeilt. Von daher würde ich jede Ausländerquote im Schach strikt ablehnen und erfreue mich lieber der Tatsache, daß das Schachland Deutschland zum Magneten für den illustren Schachkreis avanciert ist. Wie denkt ihr darüber? | |
| | #2 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Also, ich sehe das eher kritisch... Immerhin sollte die Bundesliga ja den Gipfel der DEUTSCHEN Ligen sein, nicht der Russischen o.ä. Diese Spieler sollten meienr Meinung nach eher in der heimischen Liga spielen... Denn so werden wir auch weiterhin kaum deutsche weithin bekannte GM's haben, da sie letztlich nicht die Möglichkeit/Förderung bekommen selbst zuhause auf höchster Ebene zu spielen... Wo kommeh wir denn dahin, wenn jemand mit dem womöglich größtem Talent/Können der Deutschen in der 2. Liga herumschläft,dort 100% holt, aber nicht in die 1. kommt, weil dort irgendein russischer Großmeister (gut ich übertreibe jetzt... Aber mal ehrlich: Wo kommen wir hin, wenn sich ein deutscher Schachverein für die Bundesliga 8 englische Top GM's holt, dafür augf Jugendarbeit verzichtet/ nicht viel Jugendarbeit leistet? Dann stirbt das deutsche Schach erst recht aus... Meiner Meinung nach sollte es eine Spielbegrenzung von Ausländern in der Bundesliga geben, so wie es zum Beispiel auch früher in der FB-Bundesliga der Fall war... So wären zwar weitehin auslänische Vertreter dabei, wohl aber auch viele deutsche... Grüße Fabian | |
| | #3 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Ich bin der gleichen Meinung wie Mister über mir. In einer Bundesliga sollten nur Deutsche spielen dürfen. Aber wer legt das eigentlich fest? | |
| | #4 | |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Zitat:
Aber mit der Jugendarbeit hast Du bestimmt Recht. Die lohnt sich wirtschaftilch gesehen kaum für einen Spitzenverein. Der russische Grossmeister kommt den Verein immer noch viel billiger als ein anspruchsvolles Jugendtraining, und man kriegt ihn JETZT und BESTIMMT und nicht erst in 10 Jahren und vielleicht. In dieser Hinsicht könnte eine Begrenzung der Zahl ausländischer Spieler von Seiten der Verbände schon eine ganz gute Steuerwirkung haben. | ||
| | #5 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Es ist ja nicht so, dass eine Gang russischer Super-Gm's einem deutschen Muckel-GM bei Aldi auflauert und sich sagt: "Guckt mal, ein deutscher GM! Los, wir nehmen ihm den Bundesliga-Platz weg!" Wenn ein Spieler nicht in der Bundesliga spielt, dann wohl deswegen, weil er dafür zu schlecht ist. Ich bin ziemlich froh über das hohe Niveau der Schach-Bundesliga und bin natürlich auch ganz klar GEGEN eine Ausländerquote. Nur, weil ich zufällig in Hannover und jemand anders zufällig in Moskau geboren ist, dürfen wir ja alle dort Schach spielen, wo es am coolsten ist. | |
| | #6 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Ich sehe einen Riesenunterschied zwischen Spielern, die hier zwar nicht geboren sind, aber seit langem hier leben und auch regelmäßig spielen und den paar 2700ern, die für 2 Spieltage eingeflogen werden und offiziell bei x Vereinen gemeldet sind! Die sind doch das wirklich Bizarre am Schach, daß Leute in 3 Ligen gleichzeitig spielen! Ich weiß, das ist den wirtschaftlichen Umständen vieler Spieler geschuldet und wird deshalb auch nicht abgeschafft, aber ohne diese Möglichkeit hätten wir auch keine Diskussion über Ausländerquoten. | |
| | #7 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Ich kann Geck0 und tvp nur zustimmen. Bei http://www.schachbundesliga.de/ finden sich übrigens 6 Berichte zum Thema "Ist die Bundesliga zu stark?" Diese Beiträge sind interessant und lesenswert. | |
| | #8 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Generell bin ich dafür, daß starke Spieler in der Schachbundesliga spielen. Es gibt auch viele Vereine, bei denen ausländische GMs schon jahrelang als Stammspieler tätig sind. Was mich ein wenig ärgert, ist eine gewisse Legionärsmentalität von Spitzenspielern, die immer dort spielen, wo gerade das meiste Geld gezahlt wird. Paradebeispiel ist da für mich Shirov. Der sahnte erst ordentlich in Lübeck ab. Als der dortige Verein sich aus der Bundesliga zurückzog, zog es ihn und mit ihm einige andere, der sportlichen Perspektive wegen nach Baden-Baden (immer der dicksten Kohle hinterher). So einen Spieler möchte ich gar nicht in dem Verein, den ich unterstütze, haben. Zum Glück kann man im Schach, wie im Fußball, den Erfolg nicht kaufen. Für die investierte Kohle hat Baden-Baden bisher nicht viel gerissen und ein Verein wie Werder Bremen war da vergleichsweise wesentlich erfolgreicher. | |
| | #9 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Viele Legionäre leben vom Schach. Und egal wie du es drehst und wendest, in den obersten Ligen ist -abgesehen vom nicht ganz unwichtigen Aspekt der Bezahlung - der sportliche Anreiz noch immer am größten. | |
| | #10 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Es ist eine deutsche Liga in Deutschland und kein Rummelplatz für "Alle". Ich habe absolut nichts gegen Ausländer aber der Status einer Mannschaft mit deutschen Spielern über 50 % in dem Falle 5 zu 3 muß sein. also, maximal drei Ausländer und keiner mehr. Damit meine ich die Ausländer welche keinen deutschen Paß haben. Ansonsten ist das Wettbewerbsverzerrung ! Es gibt natürlich die Möglichkeit einer anderen Liga einzuführen. Nennen wir diese: 1. Profiliga und setzen fort mit 2.Profiliga sowie die 1.Amateurliga 2.Amateurliga usw. Das ergebe ein ganz anderes Bild und wäre auch leicht verständlich. | |
| | #11 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Es gibt nun mal Amateurvereine, die zu über 50% aus Ausländern bestehen. Warum sollte man denen die Teilnahme am Spielbetrieb verwehren wollen? Und selbst wenn man es auf die Bundesligen beschränkt, macht das keinen Sinn. Wenn überhaupt, sollte man eine Regelung nach Wohnort ("Lebensmittelpunkt") machen. | |
| | #12 | |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Zitat:
2.Grundsätzlich sollte die Geburt nicht über die Schachliga entscheiden. Wenn ich in die Schweiz ziehen würde, dann würde es mich aber gehörig ärgern, erst in der Liga dort antreten zu können, wenn ich nach etlichen Jahren den Pass habe, nur weil der Verein in meinem Heimattal schon 3 Franzosen hat. 3.Die Trennung von Amateurligen und Profiligen ist ansich eine gute Sache, wegen der Dopingkontrollproblematik, der Null-Toleranzsache usw.. Aber wohl kaum praktikabel, es sei denn, man lässt Amateurmannschaften bei den Profis spielen. Das wäre für die finanziell aber eher schwierig zu stemmen, wenn für die Profis höhere Auflagen gelten würden (was ja der Sinn der Profiligen wäre). | ||
| | #13 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Eine Ausländerquote wäre Diskriminierung aufgrund der Ethnie. | |
| | #14 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Nein, es sollte der Wohnsitz bzw. die Staatsbürgerschaft zählen. Mich interessiert zum Beispiel eure Bundesliga nicht, wo bei Baaden mindestens 7 Ausländer spielen, das ist keine deutsche Meisterschaft, das ist irgendein Bewerb, der zufällig auf deutschem Boden stattfindet. Ich schaue mir lieber Partien an, wo unsere local Heros spielen. Doch die österreichische Bundesliga wurde von unserem Schachbund auch verraten und verkauft, um den Ehrgeiz potenter Funktionäre zu befriedigen. Es kann dem österreichischen Schach nicht dienen, wenn nur noch Ragger spielt, denn alle anderen sind zu schwach bzw. im Vergleich zu Profis aus dem Osten zu teuer. | |
| | #15 | |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Zitat:
Genau bei der Schacholympiade: Wo war die deutsche 1.Mannschaft ? Bei der Nächsten geben wir dann: Anand, Carlson, Ivanchuk und Kamsky den deutschen Paß und lassen diese dann spielen.**KLASSE** | ||
| | #16 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Die hatten doch alle den deutschen Pass, wie willst du die noch deutscher machen? | |
| | #17 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Namen eindeutschen | |
| | #18 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Die Olympiade ist ein schlechtes Beispiel, denn das ist die letzte Bastion, wo man nicht die besten globalen Spieler zusammenkaufen kann, sondern unter den natinalen Spielerm wählen muss. Das entspricht auch noch dem Wettstreit der Nationen (und Kulturen) und somit dem olypischen Gedanken und nicht dem Wettstreit des potentesten Sponsors. | |
| | #19 | |
| Ausländerquote in der Bundesliga? Zitat:
Was ist blos aus der Welt geworden ? | ||
| | #20 |
| Ausländerquote in der Bundesliga? @piky naja, der Pass oder Wohnsitz macht die Spieler zu Einheimischen, auch wenn sie "Zugereiste" sind und vielleicht auch ganz anders aussehen, als der Durchschnittsdeutsche. Wenn also Friedmann und Khenkin den Pass haben, sollen sie auch spielen dürfen. | |
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