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Diskutiere Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? im Schachgeflüster Bereich; Zitat: Zitat von Harry N. Pillsbury BL. 3.Rd. Mach mich nun langsam auf den Weg in den Arabellapark München: FC Bayern -Baden Baden, 1/7 der ...
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| | #81 | ||
| Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Zitat:
Na ja, gegen die Münchener Amateure wird es so oder so reichen. Und wenn wir schon completely off-topic sind: Remagen wieder ohne Hübner. | |||
| | #82 | |
| Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Vallelo Pons-Deglmann 1.e4 g6 2.d4 Lg7 3.Sf3 d6 4.Lc4 e6 5.Lb3 Se7 6.0–0 0–0 7.Te1 Sd7 8.c3 b6 9.Sbd2 h6 10.Sf1 Lb7 11.Sg3 Kh7 12.h4 e5 13.h5 Sg8 14.Lxf7!! Txf7 15.Sg5+ Dxg5 [15...hxg5 16.hxg6+ Kh8 17.Dh5+ Sh6 18.Lxg5+-] 16.Lxg5 1:0 im 36.Zug | ||
| | #83 |
| Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Das ist alles schön und richtig. Diese Beiträge gehen aber alle einem am A...vorbei. Schach ist(wie schon oft von mir gesagt!!) nicht populär bei uns in Deutschland. Ein 5-klassiger Fussballer(ohne jegliches Talent) hat bei üns ein vielfach besseres Renomme als ein begnadeter Schachspieler (und der Fussballer hat bei Frauen von vorn herein gewonnen ![]() ![]() Bei Frauen treffen sie auf völliges Unverständnis/ ("is das schon bezahlt"--) Die zahlreichen Schönredner usw....werden das natürlich alles abstreiten--wen wundert es. ======================================================== Schon lange wartete ich auf eine Antwort darauf aus dem Finanzministerium (hat Schach was mit Geld zu tun möchte man fragen--, mal wieder nur Ablenkung?). Ich freu mich trotzdem über die Antwort unseres Finanzministers, nicht zuletzt sind wir beide Nationalökonomen Im Prinzip wussten wir das ja alle schon lange..wenn es nich 98% Schachignoranten in Deutschland gäbe -- ---> wir sind das Land der Autogeilen--bloß nich Denken ... Warum Schach dem Fußball ebenbürtig ist Von Peer Steinbrück Das königliche Spiel kennt kein Mitleid. Es geht – wie im Leben – um den entscheidenden Zug im richtigen Moment. Man muss nicht unbedingt bei den antiken Philosophen nachlesen, um zu erfahren, dass Schach die Menschheit schon seit Jahrtausenden fesselt, aber schon hier findet man sehr frühe Beweise für die Faszination des königlichen Spiels. Aristoteles zum Beispiel nannte Schach schlicht und alternativlos das „Spiel der Spiele“. Das schlägt jeden Werbeslogan. Für mich ist Schach das Spiel der Spiele, seitdem meine dänische Großmutter mir vor vielen Jahren das Schachspielen beigebracht hat. Allerdings: Erlernen kann man Schach nie, man kann nur versuchen, besser zu sein als der Gegner. Das immerhin gelingt, jedenfalls dann, wenn man nicht wie ich aus Zeitmangel meist gegen einen Schachcomputer spielt, der offen-bar keinen Mitleids-Chip eingebaut hat. Mitleid empfand offenbar auch Wladimir Kramnik nicht, als ich mich im März 2005 gegen ihn, den damals amtierenden Weltmeister, bis zum 35. Zug durchkämpfte. Dann war Schluss für mich. Dass es im Schach wohl am allerwenigsten auf Mitleid ankommt – wem sollte das auch nützen? – , wusste ich bereits seit den zahllosen verlorenen Partien gegen meine Großmutter. Sie hat mich niemals gewinnen lassen, und das war richtig so. Bis ich sie das erste Mal matt setzen konnte, vergingen Jahre. Es waren, zumindest vor dem Schachbrett, nicht die lustigsten, aber sie gehörten zu den lehrreichsten, was zum Beispiel strategisches Denken, Disziplin und Selbstdisziplin angeht. Hätte ich schon damals einen berühmten Sachsen, Gottfried Wilhelm Leibniz, gelesen, hätte ich nicht lange über die Unnachgiebigkeit meiner sonst so großherzigen Schachpartnerin grübeln müssen. Er hatte geschrieben: „Schach ist eine Übung der Denkfähigkeit und der Erfindungsgabe: Wir müssen nämlich überall dort, wo wir uns der Vernunft bedienen, eine ausgearbeitete Methode zum Erlangen des Ziels haben.“ Genau darum geht es. Und daran hat sich auch in den vergangenen gut 350 Jahren nichts geändert. „Dies Spiel ist ein Probierstein des Gehirns“, ergänzte später dann Johann Wolfgang von Goethe, und auch das ist richtig. Nun lebt Schach abseits kluger Worte, die ganze Zitatenhandbücher füllen, vom eigenen Erleben, vom Selberspielen und vom Zusehen, wenn die wahren Meisterinnen und Meister dieses Sports die Figuren ziehen und den Laien in Gemütszustände zwischen Erstaunen, Begeisterung und respektvolle Erstarrung versetzen. Das ganze Spektrum des Schachspiels ist nach der Schach-Weltmeisterschaft in Bonn nun für zwei Wochen auch in einer der schönsten Städte Deutschlands live zu erleben: bei der Schach-Olympiade 2008 in Dresden. Darauf freue ich mich sehr, genauso wie Hunderttausende Schachbegeisterte, die in über 4000 Vereinen in Deutschland organisiert sind, von den Schachfreundinnen und -freunden, die in diesen Tagen auf Dresden schauen, einmal ganz zu schweigen. Zu den unerklärlichen Phänomenen unserer Zeit gehört neben der Wettervorhersage und dem Steuerrecht, dass Schach in Deutschland eine Sportart ist, die in der öffentlichen Berichterstattung sicherlich vor Sportangeln oder Bogenschießen rangiert, aber ganz weit hinter König Fußball. Das muss nicht so bleiben. Die Gelegenheit, Schach populärer zu machen, ist in diesem Jahr gleich doppelt günstig: Mit der Schach-Weltmeisterschaft in Bonn und mit der Schach-Olympiade in Dresden. Das wird gerade in einem – zu Recht – fußballverrückten Land auch endlich Zeit. Hoffentlich viele werden merken, dass Schach und König Fußball zumindest ebenbürtig sind, was Dramatik und Spannung angeht, von Strategie und Taktik ganz zu schweigen. Und dass Schach – von Trainerwechseln, Elfmetern und Platzverweisen abgesehen – viel mehr Abwechslung bietet als Fußball: Hier fallen keine Tore, sondern Bauern, Türme, Springer, Läu-fer und Damen – und am Ende der König. Klassische Zweikämpfe dauern keine zehn oder maximal 20Sekunden, sondern Stunden und gehen gelegentlich sogar über mehrere Tage. Und es gibt noch mehr Gründe, warum Schach so viele Menschen jeden Alters ans Brett fesselt: Weil es hierbei auf strategisches Denken, auf Mut zum (kalkulierten) Risiko, Durchhaltevermögen, Geradlinigkeit, Geduld und die Fähigkeit ankommt, den entscheidenden Zug im richtigen Moment zu tun – also wie im richtigen Leben. Boris Becker setzte sogar noch eins drauf, als er erklärte, Schach sei schon deshalb ein sehr realistisches Spiel, weil niemand stärker als die Dame sei. Das zu kommentieren, will ich mir mit Blick auf die Kräfteverhältnisse in der Bundesregierung und bei mir zu Hause verkneifen. Sonst bin ich schon vor dem ersten Zug schachmatt.------------ Bundesfinanzminister Peer Steinbrück spielte im Jahr 2005 in Bonn gegen den damals amtierenden Schach-Weltmeister Kramnik aus Russland. Der SPD-Politiker musste in dem Schaukampf einen sportlichen K.o. hinnehmen: Nach 35 Zügen zwang Kramnik sein Gegenüber zur vorzeitigen Aufgabe. Steinbrück sagte damals, er sei froh, dass er 20 Züge überstanden habe. Der frühere NRW-Regierungschef spielt bereits seit seinem sechsten Lebensjahr Schach und gilt in Fachkreisen als ebenso ambitionierter wie versierter Schach-Amateur. | |
| | #84 |
| Leute, ich glaube, es gibt doch noch Hoffnung für Deutschland. Schaut euch mal die Elo-Entwicklung von Georg Meier an. Der Junge schraubt sich immer weiter nach oben. Und mich würde es nicht überraschen, wenn er nächstes Jahr die 2700 knackt - und damit Naiditsch als Deutschlands Nummer Eins ablöst. Irgendwelche Einwände? | |
| | #85 |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? ja würd ich mir auch wünschen, ist sehr sympathisch. und drück ich ihm die daumen. | |
| | #86 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Das Umfeld für Schachamateure ist exakt aus den genannten Gründen in Deutschland ein Gutes. Für einen Profi bzw.jungen Spieler mit hohen Ambitionen ist es genau entgegengesetzt.Die Opens sind ohne Ausnahme uninteressant um sich zur Weltspitze hin schachlich weiterzuentwickeln. Was hat ein einheimischer Spieler aus schachlicher Hinsicht davon, dass Anand und Co in der Bundesliga spielen,wenn er nie die Möglichkeit erhält,gegen diese zu spielen bzw.fast alle in der selben Mannschaft spielen?! Das einzige starke Rundenturnier in Deutschland (Dortmund) legt offensichtlich bisher keinen Wert darauf deutsche Spieler zu fördern.Generell habe ich den Eindruck dass die Wertschätzung eines deutschen bzw.deutschstämmigen Spielers beim Großteil der Turnierorganisatoren keinesfalls oder nur unerheblich über der ausländischer bzw.eingewanderter Spieler liegt. Ganz nebenbei ist die Situation für einheimische Spieler in den meisten anderen europäischen Ländern weit besser als in Deutschland. Viele der angeführten Thesen für das Fehlen deutscher Super-GMs erscheinen mir an den Haaren herbeigezogen angesichts der Tatsache dass in Deutschland schon lange keine Perspektiven für die Eigengewächse vorhanden sind. Aufschlußreich ist es sich die deutsche Elo-Rangliste anzusehen,wenn man alle eingewanderten Spieler herausstreicht.Dann kann man sehen wo Deutschland wirklich im Spitzenschach steht. Es ist durchaus möglich dass ich 12 Monate verbringe ohne eine Turnierpartie mit klassischer Bedenkzeit in Deutschland zu spielen,mangels interessanten Gelegenheiten. Noch Fragen? | ||
| | #87 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
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| | #88 |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? | |
| | #89 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Auf solche Events kann man sich als Spieler gut vorbereiten,und durch die Herausforderung gegen stärkere Gegner antreten zu können entsteht auch eine große Motivationsgrundlage um sich weiterzuentwickeln. Auch Identifikationsfiguren können durch solche Turniere geschaffen werden,schließlich liegt im Gegensatz zu den Opens hier ein Schwerpunkt auf den Individuen. Dazu wie die Unterstützung durch einen Verband selbst aussehen soll,kann ich weniger sagen,denn das hängt natürlich insbesondere beim Spitzenschach vom jeweiligen finanziellen Spielraum des Verbandes ab. | ||
| | #90 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Und warum - wenn die naive Frage gestattet ist - wird dies nicht längst gemacht? | ||
| | #91 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Andererseits besteht in einigen Fällen sicherlich einfach Desinteresse einheimische Spieler auf diesem Level gezielt zu fördern.Symptomatisch ist auch die Tatsache dass in Deutschland die nationale Meisterschaft zugunsten der Amateure wie ein Open strukturiert ist(obwohl es sogar eine sogenannte Deutsche Amateur-Meisterschaft gibt),während es in den meisten anderen Ländern Tradition ist ein Rundenturnier mit den besten Spielern und einigen Qualifikanten auszutragen. | ||
| | #92 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Was die deutsche Meisterschaft im Schach angeht, so kann man sicherlich darüber streiten, ob das Konzept einen Sinn ergibt. Ich würde dir zustimmen und sagen, es hat keinen Sinn. Zumal die Leute, die sich über die Bundesländer qualifizieren, gar nicht die besten aus den Bundesländern sind. Das fängt schon bei den Bezirkseinzelmeisterschaften an. Da spielen auch nicht die besten mit, sondern die, die "gerade Zeit haben". Das führt schon auf dieser Ebene zu skurrilen Ergebnissen. Wenn man die Sache hart sieht, müsste man eigentlich auswandern. In D ist der Leistungsgedanke nicht weit verbreitet. Komischerweise war es früher aber noch schlimmer. In der BRD gab es bis auf Ausnahmetalente wie Hübner keine Spieler, die mit der Weltspitze mithalten konnten - vermutlich weil es außer der goldenen Ananas nichts zu gewinnen gab. | ||
| | #93 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Gruss Klaus | ||
| | #94 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Jeder Landesverband pocht darauf, einen Vertreter entsenden zu dürfen. So kann es kein Rundenturnier mit 10 oder 12 Teilnehmern werden, in dem (beinahe) jeder jeden schlagen könnte. | ||
| | #95 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Ein Open ist meistens für jeden Spieler offen unabhängig von dessen Spielstärke. Talentierte Spieler brauchen aber starke Gegner, welche eine Herausforderung stellen an der sie wachsen können. | ||
| | #96 |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Also, ich schaue mir jetzt die Teilnehmer der letzten Einzelmeisterschaft an und frage mich welcher deutscher Spitzenspieler (gebürtig) denn da nun fehlt und wie man das hätte besser machen können, aber ich habe da jetzt keine Idee. Gruss Klaus | |
| | #97 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
Ein Spieler mit 2650 oder mehr erhält bei einem solchen Open fast nur deutlich schwächere Gegner.Die 1-2 Partien gg gleichwertige Gegner entscheiden dann über Erfolg oder Mißerfolg.Eine Herausforderung fehlt und die Endtabelle ist häufig fast zufällig. In einem Rundenturnier hat man naturgemäß ein mehr oder weniger homogenes Teilnehmerfeld.Das Endergebnis spiegelt objektiv die gebrachte Leistung im ganzen Turnier wieder,ein Unfall kann nicht alles verderben. Aus meiner Sicht muss es bei der Ermittlung des besten Spielers einer Nation darum gehen sich überwiegend im Wettkampf mit direkter Konkurrenz zu beweisen,statt den Titel danach zu vergeben wer besser gg schwache Gegner punktet. Ich habe absolut nicht gegen Opens,aber für die schachliche Entwicklung eines guten Großmeisters,der sich gen Weltspitze weiterentwickeln will,sind diese im Vergleich zu Rundenturnieren fast wertlos. | ||
| | #98 | |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Zitat:
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| | #99 |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Jemand, der 0 aus 8 erzielt und nur deswegen mitspielen darf, weil er vorher die Meisterschaft von Brandenburg (14 Teilnehmer) mit 4,5 Punkten aus 7 Partien gewonnen hat, ist dort definitiv fehl am Platze. | |
| | #100 |
| AW: Warum hat Deutschland keinen Spitzen-GM? Folgende Ankündigung sah ich gerade: www.uep-worldchess.com - Short vs. Efimenko 2009 Short sollte irgendwo in Deutschland gegen Buhmann, Baramidze (die beiden kennen sich noch vom letzten Worldcup | |
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