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| | #1 |
| Post vom deutschen Schachbund Hallo zusammen, gestern abend fand ich in meinem Briefkasten ein Schreiben des Deutschen Schachbundes. Verwundert rieb ich mir die Augen: Noch niemals zuvor habe ich Briefe vom DSB erhalten. Neugierig öffnete ich das Kuvert und fand darin eine Befragung zum Thema "Geistige Leistungsverbesserung im Schachsport.". Die Fragen gehen sehr detailiert tief in den persönlichen Bereich hinein. Anynome Auswertung und vertrauliche Behandlung der Daten werden zugesichert. Finanziert wird die Befragung aus Mitteln des Ministeriums für Bildung und Forschung. Ein frankierter Rückumschlag liegt bei, wer weitere Informationen zur Studie will, kann die mit einer Mail an den freemail-account Schachspielerbefragung@gmx.de auch bekommen. Das ist natürlich eine sehr vertrauensbildende Maßnahme - man hätte eine Kontaktadresse vom Projektträger erwartet. Für mich ergeben sich folgende Fragen: 1. Wie kommt der DSB dazu, Privatadressen Dritten - für welches Vorhaben auch immer - OHNE Einwilligung der Betroffenen zu überlassen. 2. Inwieweit korreliert eine solche Aktion mit der rezenten Mitgliederbefragung auf der Onlinepräsenz Deutscher Schachbund e.V. des Deutschen Schachbundes, bei der mit einem Finanzdienstleister zusammengearbeitet wurde? Hier nochmals der Link dazu: Umfrage Schach 2012 - Survey powered by eSurveysPro.com 3. Welche Verquickungen bestehen zwischen dem Deutschen Schachbund einerseits und seinen (kommerziellen) Partnern andererseits? Ich bin zutiefst empört darüber, wie meine persönlichen Daten beim Deutschen Schachbund mißbraucht werden; die Konsequenz eines solchen Umgangs mit sensiblen Informationen kann für mich nur darin bestehen, meine indirekte Mitgliedschaft im Deutschen Schachbund aufzuheben. | |
| | #2 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund | |
| | #3 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Ist doch fast noch harmlos, wenn man bedenkt, dass der deutsche Bundestag gerade ein Gesetz beschlossen hat, nach dem Adressdaten der kommunalen Meldeämter an kommerzielle Adress-Händler weitergegeben werden dürfen. Habt Ihr das eigentlich registriert? | |
| | #4 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
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| | #5 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Dadurch dass die Antworten an die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Untere Zahlbacher Strasse 8 55131 Mainz gehen, hat man natürlich den Zugriff auf die Daten erlaubt. Ob die Umfrage anonymisiert ist oder nicht spielt keine Rolle. Was mich stört ist die Dreistigkeit, mit der hier vorgegangen wird. Nichts hätte dagegen gesprochen, vorab bspweise via dsb-homepage die Leute zu informieren und dann nur denjenigen, die das auch wollen, solche Umfragebögen zu schicken. | |
| | #6 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Ja, aber darum geht es hier nicht, zumal dieses Gesetz ja auch noch gekippt werden kann. | |
| | #7 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
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| | #8 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Es ist aber immerhin nett, dass der DSB ungefragt solche Dinge an mich schickt. Die Sitzen auf 90.000 Privatadressen und das ist ein enormes Potential. | |
| | #9 |
| Naja, es vielleicht nicht die feinste englische Art, aber einmal in hundert Jahren Post von einem Verband zu erhalten, in dem man Mitglied ist, ist kein Weltuntergang. Wirf die Post kommentarlos weg, tret aus, verklag den Verband, bell den Mond an oder mach sonst, was Du für nötig hältst. ;-) | |
| | #10 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Das ist die pragmatische Vorgehensweise - millionenfach angewandt, aber wirkungslos (die österreichische Varinate davon nennt sich: Nicht einmal ignorieren!) @de Catt Verlange doch eine Auskunft über Deine gespeicherten Daten §34 BDSG (glaube ich) und untersage dem Verband die Weitergabe Deiner Daten. Ist auch nicht viel mehr Arbeit als wegschmeißen und ärgern | |
| | #11 |
| Wieso ärgern? Wäre froh, mir schreibt mal jemand... :-D | |
| | #12 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Nun, ich sehe das aus Vereinssicht schon problematisch. Wir lassen uns bei der Aufnahme der Mitglieder eine Erklärung unterschreiben, nach der Verein, Verband und Deutscher Schachbund die Mitgliedsdaten zum Zwecke einer ordentlichen Mitgliedserfassung elektronisch erfassen darf und eine Veröffentlichung der Wertungszahlen im Interesse des Schachsports vornehmen dürfen. Es ist für mich nicht auszuschließen, daß wir als Verein für die Verwendung der Daten aus anderen Gründen haften. Gruß Klaus | |
| | #13 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Umfrage der Mainzer Universität zum Thema Pharmakologisches Neuroenhancement unter Schachspielern - Deutscher Schachbund e.V. Deutscher Schachbund - Aktuelle Nachrichten Impulse 12.07.2012 Umfrage der Mainzer Universität zum Thema Pharmakologisches Neuroenhancement unter Schachspielern Liebe Schachfreunde, die in den letzten Tagen vom Deutschen Schachbund in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Mainz versendeten Fragebögen sollten sich ausschließlich an volljährige Mitglieder des Deutschen Schachbundes richten. Durch einen technischen Fehler haben leider auch einige Minderjährige diesen Bogen erhalten. Dafür bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung. Veröffentlicht von Guido Feldmann "Durch einen technischen Fehler". Wer bedient die Technik? Der Mensch. Ich tippe eher auf menschliches Versagen. | |
| | #14 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
Personenbezogene Daten sind doch solche, wo man einerseits den Namen (Identität) einer Person hat und andererseits irgend eine persönliche Info, die man dann zuordnen kann (z.B. Info A Name und Info B "Isst gerne Knoblauch"). Wenn der DSB also schon zusätzlich zur Adresse was zu deiner Person preisgegeben hätte, wäre das vermutlich der Missbrauch, den du beklagst. Eine bloße Adresse würde ich nicht dazu zählen, man muss ja mal irgendo einen Punkt machen, was die "Sensibilität" anbelangt, sonst traut sich bald keiner mehr, dich anzusprechen, weil er sofort befürchtet, verklagt zu werden aus nichtigen Gründen. Mach doch bei der Umfrage mit, dann tust du was für die Wissenschaft und ich glaube echt nicht, dass der DSB böse Dinge im Schilde führt. Und überhaupt, wieso sollte eine seriöse Organisation wie der DSB, wo du sogar Mitglied bist, erst eine vertrauensbildende Maßnahme durchführen müssen? Bei wildfremden Organisation kann ich das voll verstehen, aber beim DSB?? ![]() Woher dieses allgemeine Misstrauen? Du musst es mal so sehen, wenn der DSB erst bei jedem Mitglied um Erlaubnis fragen müsste, dann könnten solche Aktionen (die ja, wie du selber angibst, sowieso so gut wie nie vorkommen) erst gar nicht durchgeführt werden. Der Aufwand wäre viel zu groß, sowas können sich nur gewinnorientierte Betrügerbanden leisten, nicht aber Wissenschaft und Forschung.... Also cool down und etwas mehr Flexibilität, dir will keiner Böses antun, da bin ich mir sicher. | ||
| | #15 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Ich habe niemals einen Mitgliedsantrag beim DSB ausgefüllt, ich bin da nur indirektes Mitglied. Und dasss ich eingewilligt habe, meine Adresse für solche Aktionen herzugeben, bezweifle ich mal ganz erheblich. Die haben meine Adresse für ihre Mitgliederverwaltung, für alles andere entziehe ich heute noch dem DSB die Erlaubnis, meine Daten zu verwenden. Wie seriös der DSB ist, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen ![]() Mir reicht diese Aktion um meine Verpflichtungen nach der nächsten Saison zu beenden. | |
| | #16 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
Wenn du deine Erlaubnis nie gegeben hast, kannst du sie auch nicht entziehen, du kannst nur generell dem DSB untersagen, dich zu kontaktieren oder deine Daten zu verwenden. Ob das überhaupt geht? Ich meine immerhin geht es bei der Befragung um nichts als Schach, noch dazu um eine Sache des öffentlichen Interesses (Wissenschaft) - keine Ahnung. Deine Einstellung teile ich jedenfalls nicht, ist mir zu restriktiv. Stell dir mal vor alle wären so, da ginge dann nicht mehr viel... | ||
| | #17 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
Du hast einen Brief bekommen und wenn Du den in den Müll wirfst, ist die Sache beendet. Niemand außerhalb des DSB hat bisher deine Daten bekommen und niemand wird sie bekommen, es sei denn, Du gibst sie selbst raus. Und das ist es Dir wert, auf Vereinsschach zu verzichten? | ||
| | #18 |
| Jawoll, den DSB auf die Igno-Liste, weil er weiß, wo Dein Haus wohnt. Sachen gibts... | |
| | #19 |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Schöner Nebenkriegsschauplatz. Ich finde die Umfrage an sich wesentlich beunruhigender als Fragen des Datenschutzes. Das kommt so locker flockig daher, als ob das was ganz Selbstverständliches wäre, irgendwelche Pillen zu schlucken, um sich besser konzentrieren zu können. Das grenzt fast schon an Werbung! Da freuen sich die Pillendreher (Pharmaindustrie). War da nicht mal eine Anti-Doping-Kampagne vom Deutschen Schachbund, um endlich auf der richtigen Olympiade dabei sein zu können? Oder war das nicht so ernst gemeint? | |
| | #20 | |
| AW: Post vom deutschen Schachbund Zitat:
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