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| | #221 |
| Schach und Intelligenz Ich sagte: der einzige Unterschied ist die Komplexität der Sprache. | |
| | #222 |
| Schach und Intelligenz Ja gut, aber wieso muß man den Tieren Intelligenz absprechen, um den Unterschied festzumachen? Es gibt doch auch so genug offensichtliche Unterschiede. | |
| | #223 |
| Schach und Intelligenz Lieber Marcel Becker, ich habe den Tieren nicht die Intelligenz abgesprochen. Tiere haben das, was Scheler "praktische Intelligenz" nennt, aber nicht den "Geist". Nun kann man diese Begriffsweise oder Theorie ablehnen, nur dann muss man auch Besseres liefern. | |
| | #224 |
| Schach und Intelligenz Pabst, was genau ist "Geist". Du hast bisher kein einziges Beispiel von etwas genannt, was Tiere mit Sicherheit nicht können/kennen, was Menschen tun. | |
| | #225 |
| Schach und Intelligenz | |
| | #226 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
Nun, Tiere sind lernfähig. Tiere benutzen z.B. abgebrochene Zweige als Werkzeuge. Sie können sich Nester oder andere Unterschlupfe bauen. Sie besitzen sogar Mitgefühl und die Fähigkeit zu trauern. Sicher, über die Qualität der Intelligenz kann man von Tier zu Tier streiten, aber daß sie vorhanden ist, steht m.E. außer Zweifel. Mich würde mal interessieren, woher man die Gewissheit hernimmt, daß Tiere sich ihrer eigenen Sterblichkeit nicht bewusst sind. | ||
| | #227 |
| Schach und Intelligenz @Pabst Woher weißt du es, fragte ich. Immerhin sieht es den Tod immer um sich herum. Und es kennt auch den Unterschied zwischen Leben und Tod (manche Tiere trauern um verstorbene Artgenossen). Es weiß auch, wie man töten kann. Warum denkst du dann, dass das Tier nicht den letzten Schritt dieser Kette, nämlich eigene Sterblichkeit, erfassen kann? | |
| | #228 |
| Schach und Intelligenz also manche schimpanzen, welche ich im zoo beobachten kann, kommen mir inteligenter vor als gewisse forumsmitglieder... | |
| | #229 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
@lestat: ich stimme zwar im allgemeinen mit dir überein | ||
| | #230 |
| Schach und Intelligenz | |
| | #231 |
| Schach und Intelligenz | |
| | #232 |
| Schach und Intelligenz | |
| | #233 |
| Schach und Intelligenz was diese anfeindung jetzt sollte ist mir unklar. willst du den schimpansen konkurrenz machen? meinerseits war das auf den thread "The Najdorf is not for Children!" bezogen, wobei sich bestimmt auch noch einige andere threads finden lassen, in denen eine großezahl der posts totaler nonsens sind.. und zum "instinkt".. allein schon der begriff ist schwammig aber einen solchen sachverhalt nur mit einem wort zu erklären fast schon dreist. ebenso ist es interessant mit welcher überzeugung du von deinen selbst definierten punkten ausgehst, ohne jeglichen beweis oder auch nur eine begründung zu liefern. | |
| | #234 |
| Schach und Intelligenz Ein Kirieg twischen Schimpansen ist also instinktiv? LOL. Offenbar hat du nie einen solchen aufgezeichnet gesehen. Außerdem, wäre es ein Instinkt, würden alle Schimpansen es auf gleiche Weise betreiben. Aber nein - es gibt deutliche Regionale Unterschiede, genau wie auch bei Werkzeugherstellung und -Gebrauch. Es ist kein Instinkt; es ist Tradition, die von Generation zu Generation übergegeben wird und es erlernt werden muss. Trauer um die Toten kann auch kein Instinkt sein, denn selbst bei Menschen gibt es Kulturen, in denen man dem Tod gegenüber absolut gleichgültig steht... | |
| | #235 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
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| | #236 | |||
| Schach und Intelligenz Zitat:
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| | #237 |
| Schach und Intelligenz ich denke zum jetztigen zeitpunkt sind computer absolut nicht intelligent (die fortschritte der künstl. intelligenz halten sich soweit ich weiss ziemlich in grenzen). die programmierung eines computers ist keinesfalls mit dem lernprozess eines menschen zu vergleichen. das programm ist eine liste von rechen-anweisungen (ist somit eher analog zu dem fall, wo der mensch eine liste von wörtern von einer tafel liest oder z.B. motorische handlungen ganz genau gemäss einer liste durchführt). der mensch lernt, indem er seine sinneswahrnehmungen eigenständig interpretiert. ein programm mit künstl. intelligenz, müsste auch die fähigkeit zum lernen haben, dh. seine eigenen wahrnehmungen (sensorik) interpretieren und daraus neue schlüsse ziehen (was auch immer das bedeuten mag). ein beispiel für künstl. intelligenz: ein programm das jedes brett-spiel nur durch zusehen erlernen und meistern kann. davon sind rybka & co meilenweit entfernt. viel spass beim programmieren.. meiner meinung beweist rybka, dass zum schachspielen keinerlei intelligenz nötig ist. es reicht über ausserordentl. fähigkeiten zum varianten-rechnen und einer guten positions-bewertung zu verfügen. das schachspielen zu erlernen erfordert jedoch eine gewisse intellligenz, dass hat rybka aber auch nicht geschafft, sondern dessen programmierer. | |
| | #238 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
Für mich ist Sprache nur der Weg, die Gedanken an die anderen Menschen/Lebewesen weiterzugeben. Die Gedanken selbst sind Bilder, wobei diese Bilder können nicht als Sprache bezeichnet werden, da sie keine "Grammatik" oder ähnliche "Struktur" aufweisen. Ich kann durchaus über etwas denken, wofür kein Wort existiert. Zu Computern: der Mensch muss aber erst lernen, zu interpretieren und Schlüsse zu ziehen! Und dafür braucht er eben ein "Programm". | ||
| | #239 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
der mensch scheint ein "intelligentes programm" von geburt (vermutl. genetisch festgelegt) an zu besitzen, sodass er seine wahrnehmungen "interpretieren" und daraus lernen kann. gerade die art und weise wie der mensch seine wahrnehmungen "interpretiert" wird durch das "lernen" auch verändert. in einem gewissen rahmen modifiziert das programm "menschl. gehirn" sich selbst... ein "un-intelligentes" programm wie rybka kann seine wahrnehmnung nur statisch interpretieren (positions-bewertung) aber nicht daraus lernen. in der gleichen stellung wird es immer wieder den gleichen fehler machen. | ||
| | #240 | |
| Schach und Intelligenz Zitat:
Programme wie Crafty haben einen "Stellungs-Lernalgorithmus": Das ist ein permanenter Hash-Table, also eine Datei, die gespeichert wird. Hier wandern Stellungen immer dann rein, wenn die Maschine einen Zug sucht und die beste Zugbewertung am Ende deutlich schlechter ist als bei der letzten Suche. Immer wenn die Maschine einen Zugbaum durchsucht, wandern diese gespeicherten Stellungen und die Bewertungen mit in die normale Hash-Tabelle im RAM-Speicher. Der Lern-Effekt kommt so zustande: Angenommen, die Maschine spielt gerade Weiß und findet in der vorliegenden Stellung folgende Züge: 1. Sg5 (+.277) h6 2. Sh7 (+.321) Kg8 3. Dh5 (+.133) Dg7 4. Sg5 (-2.122) hxg5 Der Springer wurde also auf h7 eingesperrt und beim 4. Zug merkt die Maschine, das dies dämlich ist und "lernt" jetzt diese Stellung. Jetzt wird die gleiche Partie erneut gespielt. Nun gibt es an der exakt gleichen Stelle 2 Möglichkeiten: a) Der Springer kann hier im ersten Zug NUR nach g5 ziehen, d.h. die Zugfolge ist forciert. Die Suche würde jetzt 1. Sg5 (-2.122) bei einer Suchtiefe von 8 Halbzügen liefern (8 Halbzüge ist so gut wie gar keine Rechenzeit). Die Maschine hat gelernt, das 1.Sg5 dämlich ist. Es speichert jetzt also diese Position auch in die Positions-Datei. Wird die Partie bzw. dieselbe Falle wieder gespielt, sieht die Engine das Problem schon 4-5 Züge eher, daß der Springer kaputt ist, wenn er nach g5 ziehen muß. Daher wird die Maschine schon einige Züge im Voraus abweichen, und hat somit seinen "Horizont" erweitert. b) Sg5 ist nicht erzwungen, und die Maschine weiß ja aus der allerersten Partie, daß Sg5 die Figur für einen Bauern einstellt, daher wird sie also jetzt nicht mehr Sg5 spielen, sondern was anderes. --> Lerneffekt! Ähnlich wie sich das Eröffnungsbuch selbstständig erweitert, erweitert sich auch das Positionsbuch der Engine. | ||
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| Schach und Intelligenz Schach und Intelligenz: Schachliche Qualitäten können, müssen aber nicht... | ||||