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| Schach als Schulfach | |
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| Schach als Schulfach | |
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| Schach als Schulfach Wieso sollte die Benotung ein Problem darstellen ? | |
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| Schach als Schulfach Also zum einen wird Mathe ja nicht zugunsten von Schach abgeschafft. Zweitens geht es bei solchen Projekten ja nicht darum Großmeister zu züchten. Vielmehr sollen durch regelmäßigen, parallel zum sonstigen Unterricht stattfindenden Schachunterricht allgemeine intellektuelle Potentiale der Jugendlichen trainiert werden. Sozusagen ein spielerisches Lernen lernen. | |
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| Da widerspreche ich ganz energisch!! Ab der 9.Klasse ist das Fach Mathe doch, obwohl weiterhin Pflichtfach (und in Physik obendrein noch zusätzlich extrem stark präsent), ein völlig unnützes Fach für diejenigen, die Geschichte, Politik oder Germanistik(als reine Beispiele) studieren wollen. Was bringt es mir, über Kurvendiskussionen Bescheid zu wissen? Nichts!!!!! Ein möglicher Abiturient wird weiterhin damit gequält. In einem Fach Schach könnte er seiner Begabung nachgehen, ist er bereits gut, hilft er dem Lehrer den anderen Schülern Schach näherzubringen und lernt so Führung einer Gruppe und Verantwortung für diese. Pädagogisch nicht schlecht. Und: Arbeitslose gibt es mit Mathe auch millionenfach. | |
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| Schach als Schulfach Zitat:
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| Schach als Schulfach Zitat:
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| | #68 |
| Schach als Schulfach Schach als Wahlfach wäre ein Fortschritt, weil es helfen würde, von den vielen Pflichfächern wie eben vor allem auch Mathe wegzukommen. Es gibt viel zu viele Reglementierungen. Jeder 16Jährige sollte so weit sein zu wissen, ob er Mathelehrer ( ), Schriftsteller, Architekt oder Turnschuhverkäufer werden will und so seine Fächer wählen. | |
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| Schach als Schulfach Schach ist halt sehr speziell. Mathematik (beispielsweise) kann man überall gebrauchen, egal ob für´s tägliche Einkaufen, Berechnen der Steuererklärung oder als Wissenschaftler. Bei den anderen Fächern siehts ähnlich aus: Der Anwendungsbereich ist breiter, als es bei Schach jemals der Fall sein könnte. Natürlich kann man jetzt mit dem Argument kommen, dass Schach zur Problemlösungs-Fähigkeit beitrage. Aber das tun die herkömmlichen Fächer genauso gut. | |
| | #70 |
| Schach als Schulfach Zur allgemeinen Hochschulreife müssen auch gute Mathekenntnisse gehören, schließlich kann man damit alles studieren. Für "Mathe-Hasser" bleibt vielleicht die fachgebundene Hochschulreife in entsprechenden Bereichen? Schach ist doch eher als nettes "Add-On" zu betrachten. Gute Chancen für das Schach gibt es übrigens in den offenen Ganztagsschulen, auch für die Trainer, um ein bisschen Geld zu verdienen. | |
| | #71 | |
| Schach als Schulfach Zitat:
![]() Wer nüchtern und sachlich Probleme betrachten und lösen lernt, wer lernt strukturiert und diszipliniert vorzugehen, dem hilft das auch bei Mathe oder Physik oder Bio... (Nur die Noten in Religion könnten etwas drunter leiden... | ||
| | #72 |
| Schach als Schulfach Schach tut das aber unmittelbarer. Es ist ein Spiel, das Denken lehrt. | |
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| Schach als Schulfach Zitat:
Schach als Schulfach ist sicher zu begruessen, ich wuerde es sowieso gerne sehen, wenn es im Schulsystem mehr Wahlmoeglichkeiten gaebe. Jedem Schueler das gleiche "Allgemeinwissen" einzutrichtern fuehrt zu einem erlahmenden Interesse an Bildung. Mir hat der Sportunterricht erst angefangen Spass zu machen, als man sich die Sportart in der Oberstufe aussuchen konnte. | ||
| | #74 | |
| Schach als Schulfach Zitat:
Möchte mal wissen, wer tatsächlich glaubt der real-existierende Reli-Unterricht und Religionswissenschaften sind das gleiche... ![]() Ich habe regelmäßig mit Schülern zu tun und wir sprechen auch über ihren Reli-Unterricht. Das, was dort abläuft, ist peinlich und von gestern und hat nichts mit Religionswissenschaften zu tun, schon gar nicht mit vergleichender. Wenn ein Schüler in einem naturwissenschaftlichen Fach einerseits rationale Vorgehensweise und eine wissenschaftliche Grundhaltung erlernt und im Reli-Fach mit irrationalen Glaubenssätzen und der immanenten Aufforderung diese zu glauben konfrontiert wird, dann finde ich das kontraproduktiv im Sinne der modernen Menschenbildung. Im direkten Vergleich dazu passt Schach als Schulfach perfekt in die eigentlichen Lernziele. Anders wäre es jedoch, wenn Reli-Unterricht tatsächlich in der Art einer (ggfls. sogar vergleichenden) Religionswissenschaft abgehalten werden würde. Wird er aber nicht. | ||
| | #75 |
| Schach als Schulfach naja den reli-unterricht lass ich jetzt mal dahingestellt, bei uns jedenfalls wird alles sehr kritisch behandelt und niemand wird dazu aufgefordert Glaubenssätze anzunehmen. Schach als Fach ist auf jeden Fall sehr interessant, aber wenn dann auch nur als Wahlfach oder als Teilgebiet eines Wahlfachs z.B. hatten wir Mathe als Differenzierungsangebot bei uns an der Schule. Da haben wir auch Programmierung durchgenommen und das fast ein halbjahr! Dagegen spricht natürlich, dass Schach selbst keine Allgemeinwissensanforderung (oh gott, was für ein wort!! soviel erstmal von mir mfg | |
| | #76 |
| Schach als Schulfach Persönlich hätte ich nichts gegen das Schulfach Schach- Jedoch nur als Wahlfach. Und man sollte noch mehr dafür tun dass Schach AG's entstehen können. Das wäre wohl das wichtigste. | |
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| Schach als Schulfach Zitat:
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| | #78 |
| Schach als Schulfach Viel Beiträge gehen meines Erachtens am eigentlichen Sinn des angedachten Schachunterricht vorbei. Viele Schachspieler gehen davon aus das es darum geht hier explizit Schachspieler auszubilden darum wohl auch den Wunsch dies beispielsweise ab Klasse 10 als Wahlfach zu tun - das ist in keiner Weise angedacht. Die eigentliche Idee ist es heute auftretende Defizite, wie die Konzentrationsfähigkeit auf ein begrenztes Problem zu vebessern. Heute werden die Kinder eher ständig berieselt und lernen sich weniger mit Dingen konkret auseinander zu setzten. Beispielweise die Trierer Studie bzw die Vergleichsstudien der Schulen in Coswig haben eindeutig gezeigt das speziell Kinder der ersten beiden Schulklassen davon profitieren. Und in dieser Gruppe speziell die "lernschwachen" Kinder überproportional. Die Leistungsstarken proftieren kaum. Den Nebeneffekt das mehr Kinder Schach spielen lernen, sollten wir als Schachspieler zu Nutzen versuchen um mehr Kinder für die Vereine zu gewinnen. | |
| | #79 |
| Schach als Schulfach Hallo zusammen, wir alle hier sind Schachfreunde, das ist klar: wir mögen dieses Spiel sehr. Aber ist das ein Grund, gerade unser geliebtes Spiel als Schulfach einzuführen? Wohl kaum. Es gibt sicherlich viele Denkspiele, die z.T. womöglich noch fordernder sind als Schach. Wieso sollte ausgerechnet das Schach zum Schulfach erwählt werden? - etwa weil es in unseren Breiten als Denkspiel relativ populär und anerkannt ist? Auch das scheint mir ein eher dürftiges Argument zu sein. Wenn wir also ein bestimmtes Denkspiel tatsächlich zum Schulfach machen möchten, dann sollte zumindest vorher die Tatsache bedacht werden, dass das in erster Linie ein ziemlich willkürliches Unterfangen ist, das dringend guter Argumente bedarf. Das Argument, dass Schach Konzentration und kognitive Fähigkeiten fördere/fordere, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, jedoch: das kann man mit anderen Denkspielen ebenso erreichen; dazu gehören mitunter auch jene Inhalte, die (bspw. in Form von Matheaufgaben oder sonstigen pädagogischen Denkaufgaben) unlängst das tägliche Brot in der Schule darstellen. Was macht hier Schach so besonders? Es mag ja sein, dass an Schulen mit Pilotprojekten einige Erfolge erzielt werden konnten, aber hat das wirklich mit Schach zu tun, oder liegt das nicht vielleicht eher daran, dass den Schülern eine Abwechslung geboten wurde, dass sie also zusätzlich motiviert wurden, da sie etwas machen konnten, was sonst nicht alltäglich ist? Kurzum: ich bin der Ansicht, dass Schachunterricht an Schulen keine ausreichende Berechtigung hat. Aber ich bin durchaus dafür, dass man (als Beispiel) den Matheunterricht farbenfroher gestaltet und gelegentlich auch diverse Knobelspiele thematisiert, dann jedoch nicht einseitig auf nur ein Denkspiel bezogen und auch nicht unter dem Damoklesschwert einer ggf. schlechten Note: es sollte also Spaß machen und damit zu unbelasteterem Selberdenken anregen. Das fände ich pädagogisch sinnvoller und hätte mir damals (zu meiner Schulzeit) sicherlich zugesagt. Ich war früher selbst in einer Schulschach-AG. Das hat mir Freude bereitet, obgleich ich einer der schlechtesten Spieler dieser AG war. Hätte ich nun jedoch Noten (Prüfungen) im Schach ablegen müssen und wären mir also auch in diesem schönen Hobby alsbald die schlechten Noten um die Ohren geflogen (ich bin mir sicher, dass das der Fall gewesen wäre), so säße ich vermutlich heute nicht hier und hätte unlängst vom Schach Abstand genommen. Fazit: ich bin für einen vielseitigeren und bunteren Schulunterricht, aber nicht auf Kosten der Verschulung (und damit zugleich auch Veralltäglichung) nur eines Denkspieles - selbst wenn es sich das königliche Spiel schimpft. Herzliche Grüße, gisi | |
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| Schach als Schulfach Schach als Schulfach gibt es teilweise doch schon lange ( 1823 )... Bildung: Schach als Schulfach hilft beim Lesen - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE Netter Kommentar dort, hehe : E.T. sagt: Da bringt man schon den Kleinkindern mörderische Killerspiele bei, deren einziges Ziel die Vernichtung eines Feindes ist - und später wundert man sich dann, wenn das Gelernte praktisch angewendet wird.... | |