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| Schach ist Sport Zitat:
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| | #122 |
| Schach ist Sport Schach hat viele Facetten, ist von allem etwas: Spiel, Kunst, Wissenschaft und eben auch Sport. GMs kann man sicher als Leistungssportler betrachten, wenn man will. Und dass sie sich selbst so sehen, ist legitim (wegen Image, Sportförderung etc.). Nur das Alltagsverständnis von Sport steht dem entgegen. Wenn Botwinnik seine Schüler fragte: "Betreibt ihr auch Sport?", ist eben ein Ausgleich zu einer zwar wettkampfmäßigen, aber nicht körperlichen Betätigung gemeint. Wenn wir uns einigen, dass (Turnier-)Schach (auch) Sport ist, würde mich interessieren, als welche Sportart Schach zu klassifizieren wäre. Anbieten würde sich z. B. Präzisionssportart, da auf dem höchsten Niveau schon ungenaue Züge entscheiden können. | |
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| Schach ist Sport Das Problem ist, dass der Ausdruck Sport zwei verschiedene Bedeutungen hat, zum Einen die körperliche Ertüchtigung und zum Anderen Wettkampf, und dass vermischt sich in vielen Köpfern und es kommt zu unverständnissen, wieso Schach ein Sport sein soll. Meistens muss man nur diese Leute aufzufordern den begriff Sport zu Erklären, ohne die körperliche Ertüchtigung zu erwähnen, und Plötzlich passt Schach rein Ich sollte hier auch mal meine eigene Meinung bezüglich was Sport ist erwähnen. Sport ist ein Spiel oder Tätigkeit, welches mehrere Menschen im Wettkampf austragen können (so weit klar) und noch ein paar bestimmte Eigenschaften hat: -Der bessere gewinnt -Man kann sich durch Training stets verbessern -Es gibt kein erreichbares Limit der Perfektion Zum 1. das Bedeutet des weiteren, dass es keinen Glücksfaktior geben darf, oder ein Spieler bevorzugt wird. Zum 3. beim Laufen wäre das Limit die Lichtgeschwindigkeit, wenn alle Läufer nur noch Lichtgeschwindigkeit Laufen, gibts lauter tote Rennen, und es kann nicht herausgefunden werden, wer der Beste ist. Es gibt viele Sportarten, bei denen dies nicht 100% passt, z.B. ist bei Skispringen der Wind ein sehr großer Glücksfaktor, es wird aber versucht diesen auf ein Minimum zu beschränken. Schach kratzt etwas daran, dass Weiss gegenüber Schwarz einen Vorteil hat, aber bei perfektem Spiel reicht dies nur zum Remis, und ist deshalb noch in Ordnung, zumal bei großen Meisterschaften die Gegner mehrere Spiele gegeneinander Spielen und diesen Faktor somit auch geraderücken Gruß Darokan | |
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| Schach ist Sport Zitat:
(Sollten die beiden gegeneinander um die Wette laufen, wären übrigens beide sportlich tätig) | ||
| | #125 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Nach diesem Kriterium kannst du mittlerweile alles als Präzisionssportart einstufen, beim Fußball (speziell Elfmeter) musst du auch sehr präzise agieren um das Tor zu treffen. Dann wären da noch Stabhochsprung, Speerwerfen, Weitsprung usw. Macht es euch doch nicht so schwer. Schach ist eine Wettkampfsportart, aus und fertig. Und ist nur dann eine Sportart, wenn es als Wettkampf betrieben wird. | ||
| | #126 | |
| Schach ist Sport Zitat:
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| | #127 |
| Schach ist Sport Also, ich sitze öfter mal abends mit Bier und Chipstüte vor dem PC und spiele auf FICS eine Runde Schach. Und ein halbes Päckchen Zigaretten geht dabei auch noch drauf. Es liegt klar auf der Hand: Ich bin Sportler! Gleich gehe ich noch ´ne Runde Pool-Billiard spielen, drei grosse Pils vom Fass sind dabei das Minimum. Damit dürfte ich dann schon Leistungssportler sein!! Cool!! | |
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| Schach ist Sport Zitat:
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| | #129 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Irgendwie erscheint mir diese Definition nicht ganz konsequent. | ||
| | #130 |
| Schach ist Sport das wort "training" impliziert doch schon "sport", oder? dann macht man schon mal etwas nicht aus zeitvertreib, sondern um sich zu verbessern. ob es in einem wettkampf gipfelt, sei aus meiner sicht noch dahingestellt. schließlich sind auch ersatzspieler, die aber nie eingesetzt werden, sportler. in meinen augen zählt der will,e sich zu verbessern, mehr als sportkriterium als das wettkämpferische. auf der anderen seite, müssen diese ziele, zu denen man sich verbessern möchte, über dem "durchschnitt" liegen. ich meine mit dem "durchschnitt" den durchschnitt von den leuten, die sich ebenfalls dieser tätigkeit widmen, nicht den durchschnitt aller menschen zusammen! dies lässt sich in der regel eben nur erreichen, wenn man sich dieses ziel setzt und darauf hinarbeitet (trainiert). dann übt man seine tätigkeit als sport aus, egal ob man dann an wettkämpfen teilnimmt oder nicht. auf die zwei läufer bezogen: der eine ist auf jeden fall sportler (der die 10km laufen will) nun ist nach der motivation des anderen zu diskutieren? normalerweise will man beim laufen seine leistung verbessern. wenn man eine durchschnittliche leistung errichen will, so läuft man aus spass und für die fitness. will man eine überdurchschnittliche leistung erbringen (und die erfolgreiche teilnahme an wettkämpfe setzt dies voraus), so trainiert man auf ein überdurchschnittliches ziel hin und betreibt sport. irgendwann wird der "spassläufer" dem "sportläufer" nicht mehr hinterher kommen. wenn nun der "spassläufer" sich das ziel setzt, mit dem "sportläufer" mithalten zu können, ist das ziel ein neues: nun will der "spassläufer" ebenfalls eine überdurchschnittliche leistung erbringen (egal ob er an wettkämpfen teilnehmen nöchte oder nicht), und wird zum sportler. DKopp PS: spassläufer = schwacher läufer, sportläufer = starker läufer aber alles läufer! | |
| | #131 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Ich finde, wenn man Schach als Sportart reklamiert, muss man sich auch Gedanken machen, welche Kategorie von Sport man meint. "Denksport" ist wohl zuwenig. | ||
| | #132 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Damit ist wohl der Glücksfaktor und die ungleiche Ausgangslage, die im übrigen in allen Sportarten besteht (da ist die Schwarz-Weiß-Problematik beim Schach noch harmlos), beseitgt. | ||
| | #133 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Ich denke, dies liegt zum einen daran, daß Schach ein strategisches Spiel ist, und zum anderen, weil Schach frei ist von Glücksmomenten wie etwa beim Kartenspiel oder beim Würfelspiel. Yahtzee (auch bekannt als Kniffel) oder Rommee erfüllen daher weniger die Sportkriterien, auch wenn Skat durch seine Strategie und seinen wettkampfmäßig betriebenen Charakter noch am ehesten die Sportbedingungen erfüllt. So gibt es jede Menge Turniere für Skatspieler. | ||
| | #134 |
| Schach ist Sport Karten- und Würfelspiele sind aber, langfristig gesehen, auch keine Glücksspiele... Ja, in einer einzigen "Partie" spielt Glück eine Rolle, doch langfristig gewinnt der Bessere, nicht der glücklichere. Backgammon etwa bedient sich zwar Würfeln, doch in einem Spiel werden so viele Züge gemacht, dass es für den Ausgaang der Partie beinahe irrelevant ist, wer was geworfen hat - es ist unwahrscheinlich, als deutlich schwächerer Backgammonspieler durch Glückswürfe zu gewinnen.... | |
| | #135 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Ich denke, daß in Würfelspielen und Kartenspielen das Glücksmoment von Spiel zu Spiel variiert. So sind die Glücksmomente beim Backgammon anders verteilt als beim Mensch-ärgere-Dich-nicht, und da wiederum anders als beim Malefiz. | ||
| | #136 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Zunächst ist Schach mathematisch betrachtet ein endliches kombinatorisches Spiel (die Anzahl legaler Stellungen ist begrenzt), wegen der 50-Züge-Regel endet das Spiel auch irgendwann, ausserdem ist es ein Nullsummenspiel(Sieg von Spieler 1 bedeutet Niederlage von Spieler 2) mit perfekter Information. Und es wird von zwei Personen gespielt. Das klingt jetzt sehr theoretisch und weltfremd, entscheidend ist, dass man bei einem solchen Spiel jede legale Stellung in eines von drei Fächern einordnen kann: Gewonnen für Weiss, Gewonnem für Schwarz oder Remis. Da dies für jede legale Stellung gilt, gilt dies auch für die Ausgangsstellung. Wäre diese nun nicht remis, würde Homunkoloss' Argumentation kippen. Wäre sein Argument entscheidend für die Einstufung als Sport, wäre die Einordnung des Schachs zumindest theoretisch problematisch. | ||
| | #137 | |
| Schach ist Sport Zitat:
Abgesehen davon ist das Remis als Ergebnis der perfekten Partie nach momentanen Kenntnisstand sehr wahrscheinlich. All das ist aber praktisch unbedeutend Daher zählt für mich in der Schwarz-Weiß-Problematik NUR die Erfahrungsbedingt ermittelte Wahrscheinlichkeit von sagen wir mal 55% der Punkte für Weiß. Verglichen mit der Wahrscheinlichkeit einer Heimmannschaft beim Fussball zu gewinnen ist das wohl sehr gering (ich habe keine aktuellen Werte gefunden, glaube mich aber an eine reine Gewinnwahrscheinlichkeit - ohne Remis (etwa 20% der Spiele enden so) versteht sich - von über 50% erinnern zu können). | ||
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| Schach ist Sport | Dieses Thema | Refback | 23.10.2007 16:19 | 3 |
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