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Diskutiere Trainings- und Tagesplan der Profis im Schachgeflüster Bereich; Ich suche mittlerweile schon einige Zeit im Web nach sowas wie einer Tagesschilderung von GMs; ich meine jeder Spitzensportler, der seine Arbeit ernst nimmt, ja ...
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| | #1 |
| Trainings- und Tagesplan der Profis Ich suche mittlerweile schon einige Zeit im Web nach sowas wie einer Tagesschilderung von GMs; ich meine jeder Spitzensportler, der seine Arbeit ernst nimmt, ja gewissermaßen dafür leben muss Wie sieht nun sowas im Schach aus? Ein Botwinnik, ein Tal, ein Kasparov sind zumindest während ihrer aktiven Wettkampfjahre bestimmt nicht nach Lust und Laune ans Brett gegangen, haben Eröffnungen-Mittelspiel-Endspiel mal hier ’ne Std., mal dort 5 Minuten durchgewuselt, um abends bis in die Puppen als „Ausgleich“ alkoholgeprägte Partys zu feiern Wer in dieser Hinsicht Interviews, Buch-Auszüge, Kolumnen, Zeitschriftenartikel oder was auch immer hat, meinetwegen auch gerne von anno dazumal, den würde ich bitten, das mal hier reinzustellen ! Womöglich interessiert’s ja auch noch andere. Mit bestem Dank im Voraus, Mythus84 | |
| | #2 |
| AW: Trainings- und Tagesplan der Profis Find ich ebenfalls spannend, kann das Anliegen nur unterstützen. | |
| | #3 |
| AW: Trainings- und Tagesplan der Profis Meinst Du jetzt den Top-Ten bzw. Top-Fifty-Spieler oder aber den Durchschnitts-GM? Durchschnitts-GM hat als Deutscher (oder Westeuropäer) oft genug einen soliden bürgerlichen Beruf oder studiert halt noch. Das Modell des "Staatsamateurs" war früher beliebter, heutzutage gibt es das noch in einigen wenigen Ländern (Island? Kuba? Katar? - ohne Gewähr. Oder auch in Ländern, wo es nur 1-2 GMs gibt) Oder man schlägt sich halt durch, mit Training und dgl. Als "Selbstvermarkter" mit Imagepflege könnte man z.B. Gustafsson sehen, früher z.B. Wahls. Ggf. auch Schach-Journalismus. Tischbierek hat eher ne 60-Stunden-Woche ohne überhaupt eine Schachfigur angefaßt zu haben. Es soll aber auch GMs geben, die verbringen ihre Tage mit Spät-Aufstehen, Taschengeld-Zock auf Pokerservern, endlosen Spielchen auf Schach-Servern (da dreht sich der Trainingseffekt bei "exzessiv" eher um ...), "Lebenswandel" und ok bisserl Eröffnungsanalysen. Sichere Kohle gibt's ansonsten beim Mannschaftskampf, Preisgeldjägerei auf Schnellturnieren und dgl. Vielleicht hat man einen privaten Gönner oder etwas Hilfe vom Amt. Das sollen aber alles nur böse Gerüchte sein Die Top-Tens und etwas darunter arbeiten aber alle hart, vor allem ständig neue Eröffnungstüfteleien. Die müssen auch nicht auf Open zum Preisgeld-Verdienen. | |
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