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Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Diskutiere Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein? im Schachgeflüster Bereich; Weil im Zusammenhang mit Carlsens Brief an Kirsan Iljumschinow hier wieder das Thema des WM-Modus diskutiert wird, wäre es interessant, wie die Mehrheit darüber denkt, ...





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Umfrageergebnis anzeigen: Soll der Weltmeister fürs nächste Finale vorqualifiziert sein?

ja 36 66,67%
nein 18 33,33%
Teilnehmer: 54. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Alt 05.11.2010, 14:54   #1
Danalto
Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Weil im Zusammenhang mit Carlsens Brief an Kirsan Iljumschinow hier wieder das Thema des WM-Modus diskutiert wird, wäre es interessant, wie die Mehrheit darüber denkt, dass der Weltmeister fürs nächste Finale bereits vorqualifiziert ist. Soll es bei einer Qualifikation eines Herausforderers bleiben (in welchem Modus auch immer), der dann gegen den Weltmeister ein Zweier-Match spielt, oder soll sich Schach anderen Sportarten anpassen und jede Weltmeisterschaft (nach welchem Modus auch immer) unter den stärksten Spielern völlig neu ausspielen?
 
Alt 05.11.2010, 15:14   #2
Kiffing
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ich bin für den alten Modus, der sich ja auch bewährt hat. So wird sichergestellt, daß im Finale auch wirklich die besten Spieler stehen. Die Frage, ob der Herausforderer es schaffen kann, den Titelverteidiger zu bezwingen, macht einen erheblichen Reiz auf das Turnier aus. Ich finde, dadurch, daß der Weltmeister die höchste Stufe erklommen hat, hat er sich dieses Privileg auch verdient.
 
Alt 05.11.2010, 15:52   #3
Danalto
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ja, ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir die alte Tradition beibehalten sollten. Und zwar aus zwei Gründen:

1.) Der Schachweltmeister ist nicht irgendein Weltmeister, der Titel hat (noch immer und nach allem, was die FIDE und viele Schachspieler selbst dagegen unternommen haben) einen besonderen Nimbus. Er besteht darin, dass viele Menschen im Schach eben doch das Spiel des geistigen Wettstreits sehen. Der Schachweltmeister ist so eine Art Intelligenzweltmeister und hat hierbei sicher einen höheren Status als etwa Gedächtnisweltmeister, die sich die Zahl Pi auf 67890 Stellen merken können. Zu diesem Nimbus passt es oder gehört es auch, dass er sich durch den Qualifikanten herausfordern lässt. Natürlich ist es keine Notwendigkeit, aber es unterstreicht den positiven Sonderstatus des Schachweltmeisters unter allen seinen Weltmeisterkollegen.

2.) Das Match mit dem Herausforderer mündet in ein Zweier-Match, dessen Ergebnis einfach einen höheren Stellenwert genießt als Sieger in einem Rundentunier mit z.B. acht Spielern zu sein. Worin bestünde dann der Unterschied zwischen einem Superturnier und der Weltmeisterschaft? Theoretisch natürlich in der gerechten und nachvollziehbaren Qualifikation der Teilnehmer, aber seien wir mal ehrlich: Kommen da wirklich andere Namen dabei raus, als wenn ein Turnierveranstalter acht der zwölf besten Spieler einlädt?

Das altehrwürdige Herausforderer-Match hat also einen höheren Stellenwert, es ist spannender, die theoretischen Fragen werden zugespitzter ausgefochten und es macht den Weltmeister zu einer positiven Sondererscheinung in der Welt des Sports.
 
Alt 05.11.2010, 16:29   #4
spieler1
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von Danalto Beitrag anzeigen
Das altehrwürdige Herausforderer-Match hat also einen höheren Stellenwert, es ist spannender, die theoretischen Fragen werden zugespitzter ausgefochten und es macht den Weltmeister zu einer positiven Sondererscheinung in der Welt des Sports.
So ist es, wäre doch auch langweilig, wenn sich jedes jahr anand, kramnik, carlsen, topalov, aronian und noch andere spitzenspieler als weltmeister abwechseln würden...die WM wäre nichts besonderes, eben so wie ein normales Top-Turnier, von denen es ca.5 im Jahr gibt.
 
Alt 05.11.2010, 16:34   #5
DerSiedler
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von spieler1 Beitrag anzeigen
So ist es, wäre doch auch langweilig, wenn sich jedes jahr anand, kramnik, carlsen, topalov, aronian und noch andere spitzenspieler als weltmeister abwechseln würden...die WM wäre nichts besonderes, eben so wie ein normales Top-Turnier, von denen es ca.5 im Jahr gibt.
Genau so ist es!
Ich für meinen Teil will keinen Turnierweltmeister, das Schachspiel lebt doch von den packenden Zweikämpfen, den Sticheleien im Vorfeld, den Skandalen während der Matches.
Was wäre gewesen, wenn Fischer in einem 9-rundigen Turnier WM geworden wäre? Oder wenn es die legendären Kortschnoj-Karpov, Karpov-Kasparov Kämpfe nicht gegeben hätte?
Gerade diese Wettkämpfe haben doch die Schachwelt elektrisiert, ein Carlsen, der ein Turnier gewinnt...uh, das kennt man schon.
Aber - Carlsen schlägt nach überzeugenden Kandidatenmatches in einem packenden Finale gegen Anand, wie einst Fischer gegen Spassky.
Davon träumen viele Schachspieler, und ich gehöre dazu
 
Alt 05.11.2010, 16:37   #6
Famer
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von DerSiedler Beitrag anzeigen
Genau so ist es!
Ich für meinen Teil will keinen Turnierweltmeister, das Schachspiel lebt doch von den packenden Zweikämpfen, den Sticheleien im Vorfeld, den Skandalen während der Matches.
Was wäre gewesen, wenn Fischer in einem 9-rundigen Turnier WM geworden wäre? Oder wenn es die legendären Kortschnoj-Karpov, Karpov-Kasparov Kämpfe nicht gegeben hätte?
Gerade diese Wettkämpfe haben doch die Schachwelt elektrisiert, ein Carlsen, der ein Turnier gewinnt...uh, das kennt man schon.
Aber - Carlsen schlägt nach überzeugenden Kandidatenmatches in einem packenden Finale gegen Anand, wie einst Fischer gegen Spassky.
Davon träumen viele Schachspieler, und ich gehöre dazu
nicht nur du ich auch
 
Alt 05.11.2010, 16:40   #7
Gelegenheitspatzer
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ich bin klar gegen das Privileg.

1. Ich mag keine KO-Systeme.
2. Ich halte es bei sportlichen Veranstaltungen für sinnvoll, wenn für alle Parteien die gleichen Bedingungen herrschen.

Das aktuelle System sucht nicht nach dem besten Spieler, sondern ist ganz einfach ein KO-Turnier, bei dem ein Spieler alle Runden bis ins Finale kampflos gewinnt.
(Man berechne die Chance eines Spielers, der jedem 60:40 (entspricht einem Spieler, der 70!! Elopunkte mehr hat als der Rest) überlegen ist in einem "Kandidaten"-System Weltmeister zu werden. Bei 8 Kandidaten und einem Weltmeister stehen sie gerade mal bei 13%, während der Weltmeister mit 44%iger Wahrscheinlichkeit seinen Titel behält, sofern er und alle anderen gleichstark sind. IST der beste bereits Weltmeister behält er seinen Titel trotzdem nur 60%iger mit Wahrscheinlichkeit)
 
Alt 05.11.2010, 16:52   #8
FjodorM
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Das ist Quark, ein Spieler der in einer einzelnen Partie eine 60:40 Edge hat gewinnt einen (Kandidaten)Wettkampf immer mit einer Wahrscheinlichkeit deutlich über 60%, sofern dieser über mehr als 1 Partie ausgetragen wird. Der Denkfehler sollte dir spätestens aufgefallen sein als du behauptet hast, der beste Spieler würde selbst mit Finalprivileg "nur" zu 60% gewinnen. Die Wkeit wäre in einem Turnier mit Sicherheit nicht höher als in einem Wettkampf wo er fürs Finale gesetzt ist.
 
Alt 05.11.2010, 16:56   #9
Syxx
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von spieler1 Beitrag anzeigen
So ist es, wäre doch auch langweilig, wenn sich jedes jahr anand, kramnik, carlsen, topalov, aronian und noch andere spitzenspieler als weltmeister abwechseln würden...die WM wäre nichts besonderes, eben so wie ein normales Top-Turnier, von denen es ca.5 im Jahr gibt.
Ich schließ mich an.
 
Alt 05.11.2010, 17:33   #10
klaus74
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ich bin gegen dieses Weltmeisterprivileg. Meiner Meinung nach ist das ein Überbleibsel aus den Zeiten als sich der Weltmeister seinen Herausforderer noch selbst herausgesucht hat. Konsequenterweise hätte die FIDE dieses Privileg im Jahr 1948 abschaffen sollen.
Ich empfinde dieses Privileg als unsportlich, da der Weltmeister in aller Ruhe zusehen kann, wie sich seine Herausforderer gegenseitig ausschalten. Vom sportlichen Standpunkt wäre es auf jeden Fall spannender, wenn der Weltmeister früher eingreifen müsste.
Dieses Privileg passt außerdem nicht zum KO-System, das eben davon lebt, dass der Titelverteidiger/Favorit auch vorzeitig ausscheiden kann.

Weiterhin möchte ich noch auf einige Argumente eingehen, die hier angeführt wurden.

Zitat:
Ich bin für den alten Modus, der sich ja auch bewährt hat. So wird sichergestellt, daß im Finale auch wirklich die besten Spieler stehen.
Durch diesen Modus wird keineswegs sicher gestellt, dass die besten Spieler im Finale stehen. Oder will jemand allen Ernstes behaupten, dass mit Short 1993 der beste Spieler Herausforderer von Kasparow wurde? Short, der damals nicht einmal in den Top Ten war?

Außerdem bräuchte man keinerlei Qualifikation, wenn man die besten Spieler im WM-Finale sehen will, dann könnte man auch die Nr. 1 der Weltrangliste (bzw. die Nr. 2, falls der WM Nr. 1 ist) gegen den WM antreten lassen (eben wie beim Boxen).

Zitat:
Das Match mit dem Herausforderer mündet in ein Zweier-Match, dessen Ergebnis einfach einen höheren Stellenwert genießt als Sieger in einem Rundentunier mit z.B. acht Spielern zu sein.
Das ist aber vom Privileg des Weltmeisters unabhängig. Wenn der WM früher ins KO-Turnier eingriff, gäbe es genauso Zweier-Matches.
 
Alt 05.11.2010, 19:05   #11
Nordlicht_70
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ich würde ein Turnier von z.B. acht Spielern gut finden. Da spielt dann jeder gegen jeden mit S und W = 14 Runden. Qualifikation: Der Weltmeister ist für's Turnier im nächsten Jahr qualifiziert, die zwei ELO-stärksten Spieler zu einem konkreten Stichtermin ebenfalls. Die anderen fünf Plätze werden bei vorher definierten FIDE-Turnieren vergeben, Modus "egal".

Ich fände es spannender, wenn sich der Weltmeister gegen mehrere Spieler behaupten und entsprechend vorbereiten muss. Außerdem denke ich, dass man eine größere Variantenvielfalt sehen kann.
 
Alt 05.11.2010, 19:55   #12
alexmagnus
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Das ist Quark, ein Spieler der in einer einzelnen Partie eine 60:40 Edge hat gewinnt einen (Kandidaten)Wettkampf immer mit einer Wahrscheinlichkeit deutlich über 60%, sofern dieser über mehr als 1 Partie ausgetragen wird.
Mal ein etwas anderes Szenario:

Stell dir vor, alle Kandidaten und der Weltmeister sind absolut gleichstark. Dann ist:

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein konkreter Kandidat WM wird: 6,25%

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Weltmeister den Titel behält: 50%.

Ich finde den von mir vorgeschlagenen Modus (Matchturnier, mit Matchpunkten als Hauptkriterium) am Besten.
 
Alt 05.11.2010, 20:23   #13
Sf3
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Natürlich!!!
 
Alt 06.11.2010, 15:06   #14
dimonso
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

find ich eine interessante Frage

ich denke darüber lässt sich sicherlich streiten aber ich bin jedenfals mal dafür
 
Alt 06.11.2010, 22:59   #15
hoppelstoppler
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von klaus74 Beitrag anzeigen
...
Ich empfinde dieses Privileg als unsportlich, da der Weltmeister in aller Ruhe zusehen kann, wie sich seine Herausforderer gegenseitig ausschalten. Vom sportlichen Standpunkt wäre es auf jeden Fall spannender, wenn der Weltmeister früher eingreifen müsste...
Nicht wenige finden es aber gerade spannend, daß der neue König den alten stürzen muß, um selbst König zu werden.
Spannend ist hier das falsche Kriterium.
Vielfältiger und interessanter ist es, wenn der Titelverteidiger früher einsteigen muß.
Spannender muß nicht sein - insbesondere wenn die Topfavoriten überraschenderweise vorher ausscheiden und eher 2 Außenseiter im Finale stehen. Für viele ist es dann egal, wer von beiden gewinnt. Darunter leidet die Spannung, wenn man nicht dem Herausforderer oder dem Titelverteidiger emotional gewogen ist.

Zitat:
Zitat von klaus74 Beitrag anzeigen
...
Durch diesen Modus wird keineswegs sicher gestellt, dass die besten Spieler im Finale stehen. Oder will jemand allen Ernstes behaupten, dass mit Short 1993 der beste Spieler Herausforderer von Kasparow wurde? Short, der damals nicht einmal in den Top Ten war?...
Der Kandidatenmodus hat es bewirkt, daß über Jahre der beste oder zweitbeste Spieler der Welt Herausforderer des Titelverteidigers wurde.
Erst mit Short hat es nicht "geklappt" - bestimmt kein Fehler des Systems sondern von Short, der damals eben die Nr.2 Karpov, den hochgewetteten Timman und Jungstar Gelfand ausschaltete.
Ich denke, mit solchen Überraschungen kann man leben.
 
Alt 12.11.2010, 15:34   #16
Widukind
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Ich bin für ein System wie beim Boxen, einmal pro Jahr muss der WM sich meinetwegen gegen den ersten der Weltrangliste verteidigen, ansonsten kann er gegen Boerse auch andere WM-Kämpfe aushandeln.
 
Alt 12.11.2010, 15:54   #17
caissa66
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Eine jährliche WM würde den Titel m.E. entwerten. Alle drei, evtl. auch alle zwei Jahre wären okay. Erschwerend kommt ja hinzu, dass bei der heutigen Dichte von starken Spielern eine recht langwierige Qualifikation nötig wäre.
 
Alt 12.11.2010, 16:58   #18
hoppelstoppler
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Schach ist kein schneller Sport.
Ein WM-Match sollte auf 16 Partien konzipiert sein - bloß nicht 14 oder weniger als 12.

Der Titelverteidiger sollte früher einsteigen.
Da er länger und erfolgreicher als die anderen im vorherigen Turnus gespielt hat, sollte ihm ein gewisser Bonus eingeräumt werden - abhängig von der genauen Anzahl der Kandidatenmatches und der Partieanzahl (Viertelfinale, Halbfinale).

Ein zeitlich straffer, und eingehaltener Zyklus verkürzt ohnehin die Diskussion um das Vorrecht.
Es wird ja umso wertvoller, je länger es gilt - 1, 2 ,3 oder 4-5 Jahre ohne "Pflichtpartie" sind irgendwann nicht akzeptabel.
 
Alt 12.11.2010, 17:08   #19
schoentalegg
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Also ich bin auch für das Weltmeisterprivileg, aber mit Auflagen:

Alle drei Jahre ein WM-Kampf und der WM muss an einer bestimmten menge an Top-Turnieren teilnehmenn und darf bis zu Beginn der Kandiatenwettkämpfe nicht schlechter als Rang 5 platziert sein.

Aber auch die Idee von hoppelstoppler hat etwas für sich:

Zitat:
Zitat von hoppelstoppler Beitrag anzeigen
Schach ist kein schneller Sport.
Ein WM-Match sollte auf 16 Partien konzipiert sein - bloß nicht 14 oder weniger als 12.

Der Titelverteidiger sollte früher einsteigen.
Da er länger und erfolgreicher als die anderen im vorherigen Turnus gespielt hat, sollte ihm ein gewisser Bonus eingeräumt werden - abhängig von der genauen Anzahl der Kandidatenmatches und der Partieanzahl (Viertelfinale, Halbfinale).

Ein zeitlich straffer, und eingehaltener Zyklus verkürzt ohnehin die Diskussion um das Vorrecht.
Es wird ja umso wertvoller, je länger es gilt - 1, 2 ,3 oder 4-5 Jahre ohne "Pflichtpartie" sind irgendwann nicht akzeptabel.
 
Alt 12.11.2010, 17:39   #20
chessychess
AW: Soll der Weltmeister für das Finale einer WM vorqualifiziert sein?

Zitat:
Zitat von schoentalegg Beitrag anzeigen
Also ich bin auch für das Weltmeisterprivileg, aber mit Auflagen:

Alle drei Jahre ein WM-Kampf und der WM muss an einer bestimmten menge an Top-Turnieren teilnehmenn und darf bis zu Beginn der Kandiatenwettkämpfe nicht schlechter als Rang 5 platziert sein.
Das ist doch eine schöne Idee: Den früheren Einstieg des WM in den aktuellen Zyklus von seinem Rang abhängig machen!

Ist er erster, bleibt er gesetzt! (Natürlich muss er eine Mindestzahl an Turnierpartien innerhalb einer vorgegebenen Periode absolvieren!)

Ist er zweiter mit weniger als 30 Ratinpunkten Abstand zum ersten, bleibt er gesetzt. Beim größeren Abtand muss er früher einsteigen. (Wann müsste man dan herausarbeiten.)

Ist er dritter...usw.
.
.
.

Ist er schlechter als Rang fünf, muss er schon am Anfang des Zyklus ran.

So ein System könnte mir gefallen.
 
 

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