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| | #21 |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode | |
| | #22 |
| Friedrich Glauser: König Zucker Sag mal, bogidorus: Ist es überhaupt verantwortlich junge, heranwachsende Menschen mit einem Zeitvertreib wie Schach zu konfrontieren? Gekrümmte Sitzhaltungen auf zu hohen und zu niedrigen Stühlen, deren Ergonomie aus dem Steinzeitalter entstammen, werden von physiotherapeutisch ungeschulten Übungsleitern nicht korrigiert. Der Bewegungsdrang der Kinder wird unterdrückt, ihre Kommunikation spätestens im Turnierbetrieb blockiert. Und dann noch so etwas wie die süße Stappenmethode, wahrscheinlich von Nestlé, Storck usw. gesponsert. Unverantwortlich dieses Jugendschach im Grunde und überhaupt ... ![]() ![]() ...Und für die Senioren braucht man dann den "Pfleger" - so oder so. Zur Ablenkung empfehle ich die Kurzgeschichte Friedrich Glauser König Zucker ganz besonders für Schachfreunde. | |
| | #23 | |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Zitat:
Da wir hier aber ein Schach-Forum sind und kein "Wie ernähre ich mein Kind richtig", möchte ich noch einmal gerne auf meine vorherige Frage zurück kommen: Was mich interessieren würde: Hat bei euch im Verein jedes Kind ein eigenes Heft? Wer bezahlt das bei euch (und wie viel kostet es insgesamt)? Wie lange kann man im Durchschnitt für eine Stufe an Zeit einplanen (ein Training á 1 Stunde pro Woche plus vielleicht eine kleine Hausaufgabe als Vorgabe)? | ||
| | #24 | |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Zitat:
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| | #25 | |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Zitat:
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| | #26 |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Bei uns hat jedes Kind ein eigenes Heft und wir nehmen von den Eltern 5€, da es ein glatter Betrag ist. | |
| | #27 |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Und wie lange braucht ihr um ein Heft durchzuarbeiten? | |
| | #28 | |
| AW: Friedrich Glauser: König Zucker Zitat:
Man macht es sich halt einfach, wenn man mit Süßigkeiten lockt, weil das 99.9% aller Kinder sofort motiviert, was dafür zu leisten. Da muss man nur die Gummibär-Tüte rauskramen und schon klappt es. Jedenfalls oberflächlich sieht es so aus. So funktioniert vernünftige Beschulung von Kindern aber nicht, jedenfalls glaub ich nicht, dass das irgendwas mit moderner "Pädagogik" zu tun hat, wie hier jemand schon behauptet hat. Na ja - man macht es sich halt gerne einfach, vielleicht gerade dann, wenn man keine anderen Mittel hat, Kindern Schach schmackhaft zu machen... | ||
| | #29 | |
| AW: Friedrich Glauser: König Zucker Zitat:
Ein kulinarisches Belohnungssystem ist jedoch pädagogisch wohl tatsächlich kritikwürdig. Bei uns im Verein gibt es für die Kinder während des Trainings Mineralwasser und bei Jugendlichen muss der ein oder andere ab und an zur Strafe für Unfähigkeit in Kombination mit einer zu gewaltigen Klappe irgendetwas Süßes spendieren. | ||
| | #30 |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Zunächst mal danke für die Erfahrungswerte. Zur Süßigkeiten-Diskussion: Es soll auch Vereine geben, in denen die Jugendlichen für unmögliche Züge oder böse Worte Liegestützen oder Kniebeugen machen müssen. Funktioniert übrigens gut und wird von den Kindern und deren Eltern akzeptiert. Solange sowas im Rahmen bleibt, sehe ich da keine Probleme. Man sollte aber zumindest vorsorglich nach Lebensmittelunverträglichkeiten, körperlichen Gebrechen oder ähnlichem fragen. | |
| | #31 | |
| AW: Friedrich Glauser: König Zucker Zitat:
Darüber hinaus, sollten wir vielleicht mal wieder auf die Relationen schauen. Ich bin mir sicher, dass die meißten im Jugendtraining durchaus sehr engagiert sind und es sich eben nicht einfach nur leicht machen. Wer darüber hinaus Süßigkeiten und andere Belohnungen wahllos und nicht geziehlt reduzierend einsetzt leistet sich in der Tat einen Bärendienst und schadet der Arbeit mehr als dass er fördert. Auch dieses sollte hinlänglich bekannt sein. Letztlich startete dieses Thema aufgrund eines Einzelbeispiels, wobei ich bei dem Beitrag keine Verallgemeinerung wie: "Ich spendiere vor jedem Training Gummibärchen, damit ich die Hütte voll habe." gelesen. Grundsätzlich muss jeder selber bestimme welche Anreize er (ethisch, gesundheitlich, finanziell, und überhaupt) vertreten kann. Sofern Eltern grundätzlich Süßigkeiten verbieten, müssen sie grundsätzlich über fremde Betreuungen nachdeken, da ich keinen Bereich der Jugendarbeit kenne, bei dem Süßigkeiten nicht punktuell eingesetzt werden. (Ich kenne auch keine Kollegen - Haupt-, Neben-, oder Ehrenamtlich - die es grundsätzlich zu jeder Einheit machen, aber das mag auch an meiner fehlenden Erfahrung aus knapp 20 Jahren liegen) | ||
| | #32 | |||
| AW: Friedrich Glauser: König Zucker Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ich mein jedenfalls ich hab mal gehört, dass es Studien (oder eine Studie) gibt, die das mit der Konditionierung mal untersucht haben und die waren doch so, dass es nicht viel bringt, wenn man Belohnungen verwendet, die mit der Lernsache nichts zu tun haben? Bei uns gabs früher in der Schule jedenfalls nur zu Weihnachten oder Geburtstagen Süßigkeiten. Ich kann mich nicht erinnern, dass das irgendwie fürs Lernen verteilt wurde. Dass es bei Schülern gut ankommt ist klar, dass es darüber hinaus was bringt, glaub ich einfach nicht. Hier hab ich mal kurz gegoogelt und den ersten Link genommen, der mir dabei entgegen kam. Ist sogar schon ein Bild mit Kindern beim Schachspielen zu sehen! Motivation und Belohnung - Geld macht faul - Wissen - sueddeutsche.de | ||||
| | #33 |
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Sicher kann ich mit dem Flow nach Mihaly Csikszentmihalyi besser motivieren. [=> Hohes Könnes + hohe Anforderung = maximales Glück / Motivationssteigerung.] Ich habe leider keine Ronaldos und Anands bei mir in der Schachgruppe. Bei dem Fußfolk darf es auch mal was Einfaches sein. Da liegt m.E. die Schwäche des Artikels. Kinder die nur wenig Interesse haben, bekomme ich (natürlich) auch nicht mit Süßigkeiten zum Schach. Bei den Anderen wechsel ich nach einem besseren Kennenlernen die Motivatoren und individualisiere. Beziehung und Lob sind in der Tat nachhaltiger. | |
| | #34 | ||
| Nada Zucker Zitat:
![]() Die Art und Weise wie Du und bogidorus auf Siedlers Erlebnisbericht hin über ihn hergefallen seid, war und ist dermaßen überheblich und oberlehrerhaft, daß ich es mit bitterer Ironie versucht habe. Ich habe wirklich nichts dagegen, diese Zuckerbrot-Methode zu hinterfragen und ggf. zu verbessern, aber nicht in dieser Form. Ein paar Hinweise auf gesundheitliche und pädagogische Nachteile mit Begründung hätten vollkommen ausgereicht. Zitat:
Woher weißt Du, welchen Inhalt und welche Qualität das Training von z.B. dersiedler oder anderen hat? Weil er Süßigkeiten erwähnte, meinst Du mit einem derartigen Vorurteil warnen zu müssen!? ![]() Ein abgestuftes Belohnungssystem ist in vielen Lehr- und Unterrrichtsformen vorgesehen. Den Stein der Weisen für Motivation usw. hat noch niemand entdeckt und er dürfte auch sehr unterschiedlich sein (individuell, situativ). Vorsicht beim Einsatz von Äpfel, Birnen, Nüssen als Belohnung ... Lather erwähnte schon die Nahrungsmittelallergien... Auch die zusätzlichen Kalorien. Vollgestopft und gemästet vom Schachtrainer - die neue Zukunftsgefahr im Schach und für die Volksgesundheit! | |||
| | #35 | ||
| AW: Diskussion der Stappen-Methode Ich habe zwar selbst keine Erfahrungswerte, aber hier und hier (leider nur auf Englisch) wird im Hinblick auf Grundschulkinder mit bestenfalls geringen Vorkenntnissen von einem Jahr gesprochen, wobei (wenigstens mir) nicht ganz klar ist, von welchem zeitlichen Aufwand ausgegangen wird. Zwei Nebensätzen im siebten Teil nach zu urteilen, könnte von einer Stunde pro Woche die Rede sein. Zitat:
Zitat:
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| | #36 | |
| AW: Nada Zucker Zitat:
Ganz harmlos, kein Grund zur Aufregung... | ||
| | #37 |
| AW: Nada Zucker | |
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