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| | #81 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Das kann ich nur bestätigen. Flow ist bei mir ein Kreativitäts-Boost ähnlich einem Trancezustand. Ich bin aber im Gegensatz zu dir dabei völlig ruhig und bekomme gar nichts mit. Wobei der Flowzustand bei mir regelmäßiger beim Zeichnen vorkommt. Der Flow ist nicht zu verwechseln mit einem Lauf. Auf jeden Fall passiert etwas im Hirn. Es könnte sein, dass bestimmte Hirnareale dabei unterdrückt werden und andere Bereiche die für kreatives Denken zuständig sind die Oberhand bekommen. Da ist im Augenblick ja ein Experiment am Start, wo man Hirnareale kurzzeitig lahmlegt. Die Versuchspersonen können bestimmte Dinge auf einmal viel besser. Man will geniales Denken gewissermaßen künstlich erzeugen. | |
| | #82 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer | |
| | #83 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Hier noch ein Beispiel zur Reaktion auf gegnerische Drohungen. Weiß hat gerade Da4 gezogen und droht nun mit Lxc6 nebst Dxa7 oder Dxc6. Wie soll Schwarz reagieren? | |
| | #84 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
Und? Woran hapert's? Warum bist du noch kein GM? | ||
| | #85 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
Alles sehr spontan, ohne großes Rechnen. | ||
| | #86 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zum Beispiel von Morgain: Ich würde 1. ... Lg7 spielen. 2. Lxc6 bxc6 3. Dxc6 0-0 und nun hat Schwarz für den Bauern doch ein ganz schönes Entwicklungsplus. Offene b-Linie, der b-Bauer etwas schwächlich, vielleicht die Option e5. | |
| | #87 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
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| | #88 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Im Prinzip richtig. Allerdings hat Schwarz statt der Rochade den stärkeren Zug Ld3 zur Verfügung, der die weiße Rochade verhindert und Damenfang mit Lb5 droht. | |
| | #89 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
C.: "Die Tätigkeit hat ihre Zielsetzung bei sich selbst (sie ist autotelisch)." Das heißt, dass das Resultat der Partie eigentlich unerheblich ist. Ich denke, dass man es im Schach fast ausschließlich bei der Kombinationssuche (Variantenberechnung) findet. Die Kombinationen an sich sind schön, das Ergebnis, was daraus folgt, ist zweitrangig. So kommt es bei mir schonmal vor, dass ich interessante Dauerschachkombinationen finde, die ich gerne spielen würde, weil sie gut aussehen. Nur wacht man dann irgendwann auf und ruft sich ins Gedächtnis, dass man gegen einen Gegner spielt, den man schlagen sollte. So muss man dann nolens volens die Kombi sausen lassen und stattdessen in ein leicht vorteilhaftes Endspiel abwickeln und es bis zum Ende durchreiten. | ||
| | #90 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer | |
| | #91 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
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| | #92 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
Aber, die Flow-Diskussion scheint schwierig zu sein, da solche geistigen Prozesse kaum beschreibbar sind, schon gar nicht vermittelbar. | ||
| | #93 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
Ohne Zeitdruck gibt es jede Menge andere Gedanken, man kann nach jedem Zug aufstehen und abschalten oder kibitzen. So kann es keinen Flow geben. Geht die Uhr jedoch im Turnierschach unter die für mich magische Grenze 30 Minuten Restzeit fange ich an, auch während des gegnerischen Zuges am Brett zu sitzen und wenn die Stellung spannend genug ist kommt es dann irgendwann auch vor, dass ich die letzte halbe Stunde bis zur Zeitkontrolle nur noch Brett und Schachuhr kenne. Da muss schon eine Glasflasche vom Tisch fallen um mich abzulenken. | ||
| | #94 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
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| | #95 |
| Meinen Erfahrungen nach schliessen sich Flow und Blitz gegenseitig aus. Man kann zwar gut drauf sein, aber 5 Minuten von Eröffnung bis Endspiel sind zu wenig um da in so ein (m.E. seltenes) Phänomen wie Flow reinzukommen. Man kann allerdings sich vorstellen, während einer langen Partie in eine ausserordentlich gute Phase zu verfallen und diese noch mitzunehmen in die Zeitnotphase und dort alles easy abzuwickeln, als sei es die normalste Sache der Welt. Ich meine mich zu erinnern, dass C. sagt, dass das auch nur im Leistungssport passiert - in einer freien Traingspartie passiert das nie. | |
| | #96 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Wichtig ist natürlich auch, - den Rest schreib ich teilweise in weißer Schrift, weil es bei der Lösung des folgenden Diagramms helfen könnte. Wichtig ist natürlich auch, die innere Ruhe zu bewahren. Am besten geht das im Flow Zum Üben ein Beispiel: Schwarz am Zug. Der letzte weiße Zug war Tb1, Weiß meint es ernst | |
| | #97 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Das Problem an dieser Stellung ist in meinen Augen, dass eine hübsche, aber wenig effektive Verführung besteht (die hätte ich gespielt, glaub' ich). Auch dies ist etwas zum Lernen: Nicht die erstbeste Möglichkeit nehmen. Nur weil man froh ist, nicht zu verlieren, musss man das Gewinnen nicht vergessen | |
| | #98 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Ein sehr gutes Beispiel. Dem Abzugsschach auszuweichen wäre natürlich feige, kommt also nicht in Frage. Ignorieren kann man die Drohung aber auch nicht. Bleibt also noch ein Gegenangriff. Da fallen mir zwei Kandidatenzüge ein 1... Sxf2 oder 1. Sc5. Berechnen würde ich zuerst Sxf2, weil es aktiver aussieht und auch noch einen Bauern gewinnt. Nach 2. Lxe6+ fxe6 3. Dxe6+ Dd7 steht Schwarz jedenfalls auf Gewinn. 1. Sxc5 würde genauso funktionieren, aber ich nehme auf jeden Fall den Bauern noch mit. | |
| | #99 |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Interessant, wie sich die Gedankengänge unterscheiden. Ich hab erstmal 1.-Sb4+ geprüft, allerdings führt das nur zum Remis, wenn Weiß den Springer frißt, wenn nicht, hat Schwarz auch nichts Großartiges. Nach 1.-Sc5 steht Weiß sicher nicht berühmt, aber hält sich mit 2.Dc4 über Wasser. Nach 1.-Sxf2 (natürlich richtig ) kann Weiß auch 2.Dc4 spielen, aber nach Damentausch verliert er auf g4 einen zweiten Bauern, auf e3 hängt gleich der Nächste mit Schach. | |
| | #100 | |
| AW: Die persönliche DWZ-Schallmauer Zitat:
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