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Sebs Schachtagebuch

Diskutiere Sebs Schachtagebuch im Schachtraining Bereich; Zitat: Zitat von PerryOde Vielleicht wäre es aber besser bei Chesstempo die Aufgaben als Standard zu lösen anstatt im Blitzen. Zum einen muss man sich ...





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Alt 02.04.2012, 19:48   #101
bogidorus
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Zitat:
Zitat von PerryOde Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es aber besser bei Chesstempo die Aufgaben als Standard zu lösen anstatt im Blitzen.
Zum einen muss man sich natürlich klar machen, dass es die gleichen Aufgaben sind. Beim Blitzmodus setzt man sich halt zeitlich etwas unter Druck, beim Standard überlegt man wie in einer Turnierpartie an einer entscheidenden Stelle.

Persönlich hab ich den Eindruck, beim Standardmodus mehr zu lernen. Das ist für mich am nutzbringendsten, mich lange mit einer Stellung an einem echten Brett zu beschäftigen. das macht auch Freude, wenn man dann am Ende doch noch die schwere Lösung findet. Gerade bin ich nach einer halben Stunde gescheitert, aber auch dieses Scheitern war ein großer Aha-Effekt.

Ach ja, hier:



Schwarz gewinnt, die Lösung ist rein taktisch nicht sonderlich schwer, es sind keine superlangen Varianten, aber dennoch schwer zu finden, gut möglich, dass es einem Anfänger sogar leichter fällt, weil der noch nicht so vorgeprägt ist. Ich hab die ersten beiden Züge überlegt und verworfen:
Zitat:
das kann es nicht sein, denn...
Eine Zeitlang hab ich vor allem rumgeblitzt bei chesstempo am Bildschirm. Das ist zwar ganz lustig, aber irgendwie wars unbefriedigend. Wenn ich gescheitert bin, waren es dann meist Sachen, die ich bei längerem Überlegen auch so gefunden hätte. Die Blitz-Zahl blieb dann auch lange ziemlich konstant und - subjektiv gesehen - schlecht. Mittlerweile mach ich bei chesstempo gefühlt - ohne festen Plan - etwa drei Viertel der Zeit Standard und ein Viertel Blitz.
 
Alt 02.04.2012, 20:02   #102
PerryOde
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Joar für ein 2100 Niveau schon ziemlich lustig, das man die hängenden Figuren so abgreifen kann. Ich glaub man lässt sich bei dieser Aufgabe vom Matt verleiten.
 
Alt 02.04.2012, 20:26   #103
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Hey, cool dass du hier interessiert mitliest

Bei der Geschwindigkeit hast du mit Sicherheit teilweise Recht.
Hatte mit dem Tigersprung eigentlich nur als ergänzendes Taktiktraining angefangen und dann hats mich relativ schnell überzeugt, woraufhin ich dann damit weiter gearbeitet habe. Der plan aktuell sieht vor dass ich alle ~2 Tage ein Kapitel mache, bis ich die ersten 12 (die Hälfte des Buches) hinter mir habe. Danach hatte ich nochmal ein großes Review aller Kapitel in denen ich schlechter als "gut" war geplant.

Dazu weiter Taktik und 1x pro Woche die Sachen aus Silman's Endgame Course wiederholen (oder wie letzte Woche L+S Matt lernen^^). Ob Blitz oder Standard bei Chesstempo bin ich mir nicht sicher. Ich brauch da fürne Aufgabe im Blitzmodus auch ab und an 2min (bei Standard auchma 15) oderso und klick auch erst wenn ich mir weitestgehend sicher bin (daher atm auch 90% richtig). Hab mir dabei gedacht, dass es für mich erstmal sinnvoller ist die Basic-2-Zug Geschichten schneller zu sehen, als die komplizierten Sachen, aber vielleicht mix ich das auch mal wieder.

Eröffnung wollte ich ja jetzt mal weniger machen, allerdings faszinierts mich dann doch irgendwie Siehe letzter Post bzgl. KID/QID^^


Was mich im Moment noch stört ist, dass ich zu selten zum "wirklichen" spielen komme. Im Verein finde ich nahezu nie jemand der was anderes will als Blitzen (15min Schnellschach ist für die meisten schon zulang^^) Fernschach ist nicht so mein Ding (Motivation, vergesse Pläne), Blitzen ist auch mehr Unterhaltung als Training. Dagegen beneide ich unsere Vereinsjugend. Die haben gerade JVM (und da jammern viele noch rum dass sie lieber draußen kicken wollen als spielen^^) und es aktuell auch ein 3tägiges Turnier für alle u18 gibt.




/e: Lösung zu der Aufgabe seh ich jetzt nach 2min mal noch nicht

/e#2: nach dem Lesen des Kommentars hab ichs dann sofort gesehn
 
Alt 02.04.2012, 20:51   #104
bogidorus
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Zitat:
Zitat von PerryOde Beitrag anzeigen
Joar für ein 2100 Niveau schon ziemlich lustig, das man die hängenden Figuren so abgreifen kann. Ich glaub man lässt sich bei dieser Aufgabe vom Matt verleiten.
Es gibt sicher unterschiedliche Gründe, eine Aufgabe nicht herauszufinden, für mich war die Hürde das Damenschach auf e5 zuzulassen, in einer praktischen Partie hätte ich vermutlich Se3 gespielt, allerdings ohne Hoffnung auf mehr als Remis nach 2.Dxf4 Txf4. Ich hatte gehofft, die Pointe übersehen zu haben, das ist mir auch schon bei mehr als einer Standardaufgabe passiert, das ich die richtigen Züge gefunden habe ohne Durchblick, aber diesmal war's Essig
Zitat:
Zitat von seb Beitrag anzeigen
/e: Lösung zu der Aufgabe seh ich jetzt nach 2min mal noch nicht
Die ist auch schwer. Das die Aufgabe unter meiner aktuellen Standardwertung liegt, überraschte mich ziemlich. Aber das mit der Schwierigkeit ist ziemlich subjektiv.
Zitat:
Zitat von seb Beitrag anzeigen
/e#2: nach dem Lesen des Kommentars hab ichs dann sofort gesehn
 
Alt 02.04.2012, 21:02   #105
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

wobei ich mir jetzt auch net sicher bin ob der Angriff wirklich zu "min 2 Bauern" Vortiel führt, aber sieht zumindest gut aus
 
Alt 06.04.2012, 16:00   #106
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

So nochmaln kleines update



[ ] Silman's Complete Endgame Course bis "Class A" durcharbeiten Hab gestern nochmal bis A alles wiederholt und muss mir jetzt am Wochenende nochmal die Problemstellen anschauen
[x] ein Ligaspiel machen am das nächste ist erst im Mai, in der Wallachai gegen ~DWZ 1000, hoffe ich nehms nicht zu leicht
[ ] Chesstempo 1700er Taktik Wertung spiele da aktuell nur Blitz, atm 1560 Aufgaben gesamt: 506 (Richtig: 445 Falsch: 61)
Prozent Richtig: 87.94% -> hab mir vorgenomemn Tag immer zwischen 25 und 50 zu machen


Erschreckender Weise hab ich zum einen bei Aufgaben der Art




erstmal ne Denblockade und brauch 2 min um das offensichtliche zu sehen^^ und zum anderen allgemein Probleme bei der Variantenberechnung, sobald z.b. der König viele "freie" Felder hat, das heißt Felder die von Figuren kontrolliert werden/werden können oder es um switchbacks oä. mit der Dame geht.

[x] Caro-Kann Theorie zu Panov Attack anschauen
[x] Caro-Kann Theorie Advance Variation anschauen
[x] Slawisch 4. ... a4 Theorie anschauen - weiß noch nicht obs mir gefällt oder nicht. Von dem was ich in Partien gesehn hab gefällt mir z.b. Nimzo-Indisch besser, scheint aber auch durchaus komplizierter zu sein und ich woltle ja mal weniger Zeit in die Eröffnungen stecken

Oder eher weiter am 1. d4 repertoire arbeiten
[ ] bissl Theorie zu modern defense anschauen (kommt beim blitzen oft, ka wies in richtigen Partien ist).


Für heute hab ich mir dann auch mal wieder ein Kapitel im Tigersprung vorgenommen, mal sehen wies läuft
Wäre außerdem nett wenn sich mal jemand zu dem Gedanken KID/QID anzuschauen/zu spielen mit der Idee dadurch auch mehr Verständniss für die weiße Seite zu bekommen, äußern könnte
 
Alt 06.04.2012, 16:25   #107
*Freddy*
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Zitat:
Zitat von bogidorus Beitrag anzeigen
Ach ja, hier:



Schwarz gewinnt, die Lösung ist rein taktisch nicht sonderlich schwer, es sind keine superlangen Varianten, aber dennoch schwer zu finden, gut möglich, dass es einem Anfänger sogar leichter fällt, weil der noch nicht so vorgeprägt ist. Ich hab die ersten beiden Züge überlegt und verworfen:
Irgendwie tu ich mich hier schwer, selbst mit nem Kommentar.
Ich finde da keinen Vorteil für Schwarz
Hängende Figuren sind auch schwer zu definieren
Ich hab erst Gedacht Dxe4 Sxe4 und dann Tf4, aber das sammelt keine Figur ein. Sac3 z.B. sollte reichen, oder auch Te2.

Wäre nett, wenn mir jemand die Lösung per PN zukommen lassen könnte, oder auch hier offen im Thread, mir egal.


Grüße
 
Alt 08.04.2012, 02:32   #108
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

So übers Wochenende nochmal bissl im Tigersprung gearbeitet.

1. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 1: 16/16 "sehr gut"
2. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 2: 17/20 "sehr gut"
3. Kapitel - Eröffnung - Grundprinzipien der Eröffnung: Übersprungen
4. Kapitel - Endspiel - Einfache Bauernendspiele: 15/22 "gut"
5. Kapitel - Taktik - Doppelschach: 14/16 "sehr gut"
6. Kapitel - Positionsspiel - Wert der Figuren: 10/19 "bestanden"
7. Kapitel - Taktik - Abzug: 14/15 "sehr gut"
8. Kapitel - Strategie - Zentralisierung der Figuren: 12/27 "bestanden"
9. Kapitel - Varianten berechnen - Matt in 2 Zügen: 7/12 "bestanden"
10. Kapitel - Endspiel - B.-Endspiel (Opposition): 18/26 "gut"
11. Kapitel - Taktik - Fesselung: 17/21 "gut"



Außerdem bei Chesstempo in der Standart-Wertung endlich >1700 (das spielen in der Blitzwertung hat scheinbar auch was geholfen )

Ansonsten les ich gerade "My System" oder "Mein System" von Nimzowitsch und finds ziemlich interessant und didaktisch gut aufbereitet, auch wenns natürlich schon paar Jährchen auf dem Buckel hat.
 
Alt 08.04.2012, 09:48   #109
PerryOde
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Machs ja gut Fortschritte, weiter so ! Kannst ja auch hier beim Forenturnier mitmachen da sind einige 1500-1800er dabei, also genau die Spielstärkegruppe die du suchst.
 
Alt 08.04.2012, 11:50   #110
*Freddy*
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Zitat:
Zitat von seb Beitrag anzeigen
So übers Wochenende nochmal bissl im Tigersprung gearbeitet.

1. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 1: 16/16 "sehr gut"
2. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 2: 17/20 "sehr gut"
3. Kapitel - Eröffnung - Grundprinzipien der Eröffnung: Übersprungen
4. Kapitel - Endspiel - Einfache Bauernendspiele: 15/22 "gut"
5. Kapitel - Taktik - Doppelschach: 14/16 "sehr gut"
6. Kapitel - Positionsspiel - Wert der Figuren: 10/19 "bestanden"
7. Kapitel - Taktik - Abzug: 14/15 "sehr gut"
8. Kapitel - Strategie - Zentralisierung der Figuren: 12/27 "bestanden"
9. Kapitel - Varianten berechnen - Matt in 2 Zügen: 7/12 "bestanden"
10. Kapitel - Endspiel - B.-Endspiel (Opposition): 18/26 "gut"
11. Kapitel - Taktik - Fesselung: 17/21 "gut"



Außerdem bei Chesstempo in der Standart-Wertung endlich >1700 (das spielen in der Blitzwertung hat scheinbar auch was geholfen )

Ansonsten les ich gerade "My System" oder "Mein System" von Nimzowitsch und finds ziemlich interessant und didaktisch gut aufbereitet, auch wenns natürlich schon paar Jährchen auf dem Buckel hat.


Bei chesstempo schon über 1700? Na da herzlichen Glückwunsch Da soll noch mal jemand sagen in der Taktik liegt deine Schwäche
Ich habe lange nichts gemacht bei chesstempo aber habe mich grad mal wieder einige Minuten rangesetzt und bin grad bei ~1675. Es geht bergauf

Deine Ergebnisse im Tigersprung sind auch sehr gut. Weiter so

Warum du dich allerdings zusätzlich noch mit Nimzowitschs Buch beschäftigst weiß ich nicht. Könnte halt schnell zu viel werden. Aber wenn du es locker schaffst, dann nur zu
 
Alt 08.04.2012, 18:10   #111
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Naja, Taktik Standard 1700, Blitz komm ich atm net über 1550 Aber das wird schon, ich merke wies langsam besser wird, zumindest was Mustererkennung angeht, Variantenberechnung ist noch ne andere Sache.

Mein System les ich atm auch wieder eher wie nen Roman Abends im Bett, kA wie Sinnvoll das ist Also ergänzt sich mit dem "Durcharbeiten" des Tigersprungs ganz gut.






Hab hier noch ne Blitzpartie von heute die ich gerne mal kurz (ist ja Blitz ) analysieren würde, da ich irgendwie recht selten bis nie aggresiv mit meinen Isolanis vorgehe.



[Event "ChessCube Game"]
[Site "www.chesscube.com"]
[Date "2012.04.08"]
[Round "-"]
[White "kollantes95@chesscube.com"]
[Black "seb_@chesscube.com"]
[Result "0-1"]
[WhiteElo "1779"]
[BlackElo "1713"]
[ECO "B13"]
[Time "17:40:46"]
[TimeControl "300"]

1. e4 c6 2. d4 d5 3. exd5 cxd5 4. Bd3 Nf6 5. Ne2 Nc6 6. O-O Bg4 7. f3 Bh5 8. c3 Bg6 9. Nf4 Bxd3 10. Qxd3 e6 11. Be3 Bd6 12. Nd2 O-O 13. Ne2 Rc8 14. Bf4 Re8 15. Bxd6 Qxd6 16. Ng3 e5 17. dxe5 Nxe5 18. Qc2 d4 19. Nde4 Qb6 20. Kh1 d3 21. Nxf6+ Qxf6 22. Qd2 Rcd8 23. Ne4 Qb6 24. b3 Ng4 25. Nf2 Nxf2+ 26. Rxf2 Re7 27. Re1 Rxe1+ 28. Qxe1 Qxf2 29. Qxf2 d2 30. h3 d1=Q+ 31. Kh2 Qd6+ 32. Kh1 Qc7 33. Qe2 Qd7 34. Kh2 Qd6+ 35. Kg1 Qd1+ 36. Kf2 Qxe2+ 37. Kxe2 Kf8 38. g3 f6 39. Ke3 Kf7 40. f4 Rd1 41. g4 Ra1 42. a4 Ra3 43. Kd4 Rxb3 44. h4 Ra3 45. a5 Rxa5 46. c4 Ra4 47. Kd5 a5 0-1


Da es ne Blitzpartie ist will ich da auch garnet groß einzeln was Taktisch analysieren (ala 25. Te2!, der ist mir im Zug danach aufgefallen^^ und auch am Ende hätte man das mit der Dame sicher sauberer zuende spielen können aber war schon arge Zeitnot) sondern mir gehts grad mal nur um n paar grobe Ideen/Fehler in der Strategie zu beleuchten. Vielleicht klärt sich das ja auch demnächst wenn ich das Kapitel dazu bei Nimzwotisch lese, aber hier paar Ideen zu bekommen kann ja auch nicht schaden
 
Alt 15.04.2012, 21:01   #112
HoundZ
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Hallo

Hab mir nun ein paar deiner Partien angeschaut und muss sagen: Respekt! Dafür, dass du erst so kurz am schachspielen bist, findest du ausgesprochen gute Züge und einen zumindest für mich guten Plan. Hast auf jeden Fall Potential, sofern ich das beurteilen kann.
 
Alt 16.04.2012, 16:32   #113
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Danke danke

Im Moment muss schau mal wieder ein bißchen kürzer treten, da sich einige Uni-Sachen angestaubt haben und das Semester wieder losgeht
Werd hier wieder updaten wenn ich nochmal was geschafft hab
 
Alt 28.04.2012, 19:34   #114
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

So gitbs hier auch nochmal ein Update


Schach kommt im Moment ein bißchen kurz neben Uni und endlich gutem Wetter Aktuell mach ich Trainingsmäßig daher nicht viel außer bissl chesstempo und blitzen. Außerdem bin ich immernoch auf der Suche nach einer Verteidigung gegen 1.d4 mit der ich gut klar komme :<


Außerdem hat bei uns gestern die Vorrunde der Schnellschachmeisterschaft angefangen und ich hab in meiner Gruppe gegen 2200, 2000, 1800, 1200 2/4 geholt (mehr war wohl auch nicht drin) und immerhin paar Punkte für die Gesamtwertung mitgenommen.

Folgende Partie konnte ich dank den Eröffnungsrepertoirevideos von chessexplained relativ leicht gewinnen.
[Event "30min"]
[White "Seb"]
[Black "1800"]
[Result "*"]
[PlyCount "61"]

1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. cxd5 exd5 5. Bg5 Be7 6. e3 O-O 7. Qc2 c6 8. Bd3
Nbd7 9. Nge2 Re8 10. O-O Ne4 11. Bxe7 Qxe7 12. f3 Nef6 13. e4 dxe4 14. fxe4 Ng4
15. Rf3 Qh4 16. h3 Nh6 17. e5 g6 18. Raf1 Nb6 19. Ne4 Nd7 20. Bc4 Rf8 21. Qb3
Qe7 22. Nd6 Nxe5 23. dxe5 Qxe5 24. Nxf7 Nxf7 25. Rxf7 Rxf7 26. Rxf7 Kh8 27. Qc3
Qxc3 28. Nxc3 b5 29. Rf8+ Kg7 30. Rg8+ Kh6 31. Be6



Und Schwarz gab auf da ich auch noch 10min mehr auf der Uhr hatte.

12. f3 ist in retrospektive kein guter Zug wegen Sxc3 gefolgt von Qxe3 und Vorteil für Schwarz. Allgemein ist die Abwicklung wohl nicht so super für Weiß nach Bxe7 und man sollte eher Bf4 spielen.

Im Mittelspiel weiß ich nicht ob man es noch zwingender Spieler kann, wahrscheinlich ja. Schwarz versucht mit dem Figurenopfer nochmal irgendwie rauszu kommen, aber dazu ist es wohl auch schon zu spät.

Statt 27. Qc3 hätte man das ganze sicher besser zuende spielen können, aber ich dachte mir dass es so + deutlichem Zeitvorsprung sicherer ist als da jetzt noch nach was anderem zu suchen.


Die gegen 1200 und 2200 bekomm ich nichtmehr hin und waren auch beide wenig spektakulär :P

Die gegen 2000 versuch ich später mal noch am Brett hinzubekommen.
 
Alt 28.04.2012, 21:16   #115
bogidorus
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Zitat:
Zitat von seb Beitrag anzeigen
12. f3 ist in retrospektive kein guter Zug wegen Sxc3 gefolgt von Qxe3 und Vorteil für Schwarz.
Sehr diplomatisch ausgedrückt

Partie gefällt mir - bei relativ oberflächlichem Durchspielen - gut, hast eine gut dosierte Grundaggressivität in deinem Spiel, nicht zu viel, nicht zu wenig, . Dein Gegner hat es irgendwie zu plump gespielt, schon 14.-Sg4 gefällt mir nicht, 15.-Dh4 auch nicht. spontan hätte ich da wohl 14.-Sf8 gespielt. Auch im 17.Zug hätte ich eher 17.-Sf8 gespielt, ist allerdings auch nicht mehr schön, sehr passiv. Nach 17.-g6 sieht die schwarze Stellung einfach unappetitlich aus, ist da wohl einfach schon verloren.
Zitat:
Zitat von seb Beitrag anzeigen
Statt 27. Qc3 hätte man das ganze sicher besser zuende spielen können
27.Dc3 ist doch okay, die Dame ist seine einzige aktive Figur, weg damit. Vielleicht - vielleicht wohlgemerkt! - wäre es noch genauer gewesen, 28.Tf8+ Kg7 29.Tg8+ einzuschieben, und erst dann die Dame zu nehmen, wegen der Fesselung des Lc8, aber in der Stellung ist das wirklich unnötig, sich über solche Feinheiten Gedanken zu machen. Vielleicht findet Houdini ein abenteuerliches Matt in 20 Zügen, aber dafür gibts dann auch nur 1 Punkt.
 
Alt 01.05.2012, 17:11   #116
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Hab ich mir dann auch gedacht vorallem wollte ich nicht nur ums irgendwie "schön" zuende zu spielen am Ende derjenige sein der in Zeitnot ist.





Hab mich in den letzten Tagen/Wochen mal wieder weiter mit der Frage nach einer Antwort auf 1.d4 beschäftigt. Ich weiß nun immerhin was ich NICHt spielen will :P Hab hier nun auch noch paar fragen, vll gibts ja ne antwort ansonsten muss ich mal was in den betreffenden Unterforen dazu schreiben


Hab mich ein bißchen am Nimzo+Dameninder propbiert (wobei hier aucheher Theorie als Praxis) und es, obwohl mir die entstehenden Stellungen eigentlich gefallen aktuell erstmal verworfen, weil insbesondere der Dameninder schon recht theoretisch ist und ich den eindruck hab dass die "doppelbelastung" gerade am Anfang vll. nicht so sinnvoll ist. Also, dass ich mir "Theorie" für zwei Eröffnungen anschauen muss, aber vll ist es ja auch so, dass es trotzdem weniger/genausoviel wie bspw. beim Slawen ist?


Danach hab ich mir ein paar kommentierte Partien zum Benko-Gambit und zum Königsinder angeschaut und muss sagen, dass, obwohl mir die Partien generell gefallen, das Ganze wohl nicht ganz zu meinem Stil passt (gilt insb. für Benko).


Ich hatte mir dann noch ein paar Sachen zum (4.-a6) Slawen angeschaut, jedoch wurde mit hier von verschiedener Seite wegen zu hoher remieslichkeit von abgeraten (wobei ich glaube dass, das auf meinem Niveau eigtl ziemlich egal ist, weils nur drauf ankommt wer den schweren Fehler macht^^).

Zum Slawen allg. hab ich bisher leider kein Material gefunden, wäre aber wohl auch eine Möglichkeit, wobei Meran/botvinnik auch viel Theorie sind oder? Vll. hat hier ja jemand ne gute Ressource.


Klassisches Damengambit wüßte ich nicht welche Variante ich spielen soll, ist aber aufgrund der "Komptaktheit" sicher eine Möglichkeit.

Als "letzte", aber nicht destotrotz interessante Möglichkeit, schaue ich mir im Moment die Tarrasch Verteidigung an. Und hier hab ich mal eine Frage: Die "verbesserte" Tarrasch Verteidigung, ist die wirklich besser?^^ Also klar, man vermeidet den Isolani, aber ob das Ganze deshalb besser scored? Außerdem, machts einen unterschied ob Weiß Sc3 oder Sf3 zuerst spielt?
Was Theorie angeht ist hier die Hauptvariante sicher auch nicht ohne. Alles andere dagegen spielt sich m.E. relativ intuitiv, insb. das direkte anbohren des Weißen Zentrums gefällt mir hier echt gut (erinnert mich bissl an 3.c5!? im Vorstoß Caro-Kann).



Wäre hier für jegliche Tipps dankbar
 
Alt 01.05.2012, 17:36   #117
PerryOde
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Hallo Seb,

wenn du dich nicht recht entscheiden kannst bei deiner Eröffnungswahl dann kann ich dir nur von Chessbase das Eröffnungslexikon empfehlen. Denn dort wird wirklich jede Eröffnung behandelt und es gibt sogar über 500 Theorieartikel die wohl aus dem Chessbase Magazin stammen bzw. 80.000 kommentierte Partien.
 
Alt 01.05.2012, 22:36   #118
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Danke für dne Hinweis, werd ich mir definitiv mal anschauen



Noch was zum klassischen Damengambit:

Hier gefällt mir z.b. Cambridge Springs ganz gut, jedoch hab ich (unter anderem durch die vids von chessexplained + selbst bissl DB geschaut <hab nur ne 5mio DB aufm handy> n bissl Angst vor der Abtausch Variante mit Bg5, nachdem ich sie selbst jetzt auch mit Weiß paar mal gespielt hab. Gibts dazu irgendwelche Ratschläge oder Kommentare?









Achja, Tigersprung hab ich letzte Woche auch nochmal n bissl gemacht



1. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 1: 16/16 "sehr gut"
2. Kapitel - Taktik - Mattkonstruktionen 2: 17/20 "sehr gut"
3. Kapitel - Eröffnung - Grundprinzipien der Eröffnung: Übersprungen
4. Kapitel - Endspiel - Einfache Bauernendspiele: 15/22 "gut"
5. Kapitel - Taktik - Doppelschach: 14/16 "sehr gut"
6. Kapitel - Positionsspiel - Wert der Figuren: 10/19 "bestanden"
7. Kapitel - Taktik - Abzug: 14/15 "sehr gut"
8. Kapitel - Strategie - Zentralisierung der Figuren: 12/27 "bestanden"
9. Kapitel - Varianten berechnen - Matt in 2 Zügen: 7/12 "bestanden"
10. Kapitel - Endspiel - B.-Endspiel (Opposition): 18/26 "gut"
11. Kapitel - Taktik - Fesselung: 17/21 "gut"
12. Kapitel - Taktik - Doppelangriff: 16/17 "sehr gut"
13. Kapitel - pos. Spiel - Realisierung eines mat. Vorteils: 12/21 "bestanden"
 
Alt 01.05.2012, 22:56   #119
PerryOde
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

Im Chessbase Magazin im Mai und Juli 2007 wird die Variante besprochen, soweit ich mich erinnern kann. Die Abtauschvariante ist wohl die schärfste Waffe für Weiss aber bei genauen Spiel hat Schwarz keine Probleme. Nach 7. cxd5 Sxd5 8.Dd2 Lb4 9.Tc1 h6 10.Lh4 c5 kommen wir zu folgender Stellung.



Hier muss sich dann Weiss entscheiden zwischen 11. Ld3 und 11. a3, denn 11. e4 wäre ein Fehler, da Schwarz einfach S5f6 spielt und die Stellung ausgleicht.
 
Alt 01.05.2012, 23:10   #120
seb
AW: Mein persönliches Schachtagebuch

[Event "Blitz 5m"]
[Site "?"]
[Date "????.??.??"]
[Round "?"]
[White "seb"]
[Black "Fritz 13"]
[Result "*"]
[PlyCount "23"]

1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. cxd5 exd5 5. Bg5 Be7 6. e3 c6 7. Bd3 Nbd7 8.
Qc2 O-O 9. Nge2 Re8 10. O-O Nf8




Meinte eher so was in der Art wo in meiner (kleinen DB) Weiß mit 50% win 30% remis (500 Partien) meines Erachtens schon sehr ordentlich da steht. Vll ist das Ganze aber auch nur halb so schlimm und sieht auf hohem Niveau ganz anders aus, während die Zahlne nur zustande kommen weil schwarz leicht Fehler machen kann
 
 

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