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| Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Hallo liebe Schachfeldler! So, es ist nun fast zwei Monaten her seit ich mein Thema "So... und nun?" eröffnet habe. Nun liegt das Abi ersteinmal hinter mir und ich habe etwas Zeit, mich neben meiner Vorbereitung auf das Studium wieder etwas intensiver mit dem Schachtraining zu beschäftigen. Inspiriert durch viele andere Schachfeld-User werde ich in diesem Zusammenhang ebenfalls meinen zukünftigen Trainingsplan für die nächsten 4 Monate posten. Es ist eine spezielle Vorbereitung auf ein Turnier Ende Oktober, beidem ich meine DWZ steigern möchte. Dem Titel dieses Themas zu entnehmen, plane ich einen Anstieg auf ü1.700. Diese Zahl sollte hier aber nur symbolisch auftreten, bekanntlich soll man sich ja keine "Zahl" als Ziel setzen. Eigentlich ist ja der Weg, also das Training, das Ziel. Da ich aber auch zu der Kategorie Mensch gehöre, welcher sich nur schwerlich selbst motivieren kann Den Einstieg zum Training bildet das Buch "Lehr- und Testbuch der Schachkombinationen" von Kolditz. Möglicherweise unvorstellbar, aber dies ist das erste Taktikbuch, welches ich bis jetzt zur Hand nehme. Ich habe es mir vor einigen Wochen bestellt und es wird wohl in einigen Tagen bei mir ankommen. Bevor ich also das "Hauptthema" bearbeite, wird ein wenig in diesem Buch geschmökert. Weiterhin nehme ich mir vor, wieder öfter auf schacharena zu spielen. Hier werde ich betont offensiv, taktisch und auf Königsangriff spielen. Davon erhoffe ich mir ein bessers Gefühl wie und vorallem wann man günstig angreiffen sollte. Weiterhin möchte ich meine Wettkampfpartien wieder gewissenhafter selbst analysieren, da dies (meiner Meinung nach) ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Spielstärke ist. Nun aber zu meinem mir vorgenommen Trainingsablauf der nächsten Monate: Das erste "große" Thema bildet der ewige Kampf "Läufer gegen Springer". Sicher kann man sich fragen, warum ich ausgerechnet dieses Thema ausgewählt habe. Bei Durchsicht meiner Partien bin ich unverhältnismäßig oft auf diese ungleiche Verteilung der Leichtfiguren gestoßen, zuweilen bis ins Endspiel hinein. Ich möchte mich gerne intensiver mit dieser Thematik beschäftigen und erhoffe mir davon eine Verbesserung der Beurteilung solcher Abtäusche, zumal ich (offen gesagt) die Springer, aufgrund ihrer Fähigkeit zwei Farben kontrollieren zu können, oft bevorzuge, dabei aber die dynamischen Eigenschaften der Läufer manchmal unterschätze (dazu aber mehr in meinen Posts später). 1.) "Läufer oder Springer?" - theoretischer und praktischer Disput Theoretische Endspiele: Wdh.: Läufer und Bauer gegen Springer I ("Erfolg im Endspiel" / Awerbach) Läufer und Bauer gegen Springer II ("Lehrbuch der Schachendspiele" / Awerbach) Wdh.: Springer und Bauer gegen Läufer I ("Erfolg im Endspiel" / Awerbach) Springer und Bauer gegen Läufer II ("Lehrbuch der Schachendspiele" / Awerbach) Seltene Remisstellungen mit zwei Mehrbauern ("Lehrbuch der Schachendspiele" / Awerbach) Praktische Endspiele: Läufer und Bauern gegen Springer und Bauern (Vorteil auf Läuferseite) ("Lehrbuch der Schachendspiele" / Awerbach) Läufer und Bauern gegen Springer und Bauern (Vorteil auf Springerseite) ("Lehrbuch der Schachendspiele" / Awerbach) Mittelspiel und Praxis: Pawns and Bishops ("Pawn Power in Chess" / Kmoch) Der moderne Läufer ("Geheimnisse der modernen Schachstrategie" / Watson) Pawns and Knights ("Pawn Power in Chess" / Kmoch) Der heutige Springer ("Geheimnisse der modernen Schachstrategie" / Watson) Mann gegen Mann: Läufer gegen Springer ("Geheimnisse der modernen Schachstrategie" / Watson) Leichtfigurenpaare gegeneinander ("Geheimnisse der modernen Schachstrategie" / Watson) Zu nächsten Thema: Ein wenig unsicher fühle ich mich noch in den "Abschlüssen" von Schwerfigurenendspielen. Hierbei werde ich mich, wie der Titel des nächsten Schwerpunktes verrät, aber eher auf die Grundlagen dieser doch recht umfangreichen Endspiele konzentrieren. Alle Themen können mit dem Lehrbuch der Schachendspiele von Awerbach nocheinmal bearbeitet werden. 2.) "Theoretische Schwerfigurenendspiele" - Wiederholung und Festigung der Grundlagen Theoretische Turmendspiele: Turm gegen Bauer Turm gegen zwei Bauern bzw. drei Bauern Turm und Bauer gegen Turm Seltene Remisstellungen mit Turm und zwei Bauern gegen Turm Theoretische Damenendspiele: Dame gegen Bauer/n Dame und Bauer gegen Dame Den letzten großen Schwerpunkt bildet die z.T. Neu- und Umstrukturierung meines Eröffnungrepertoires. Dabei konzentriere ich mich vorallem auf die Varianten, mitdenen ich sehr ungern konfrontiert werde. Es geht hier nicht um das "Erlernen" der Züge, mehr um das Verständnis für die daraus resultierenden Positionen. Weiterhin möchte ich mein Repertoire von 1.c4 auf 1.c4, 1.Nf3 (also eigentlich nur die Integration des "Rétianers" mit 2. ...d4) und 1.d4 (Londoner System) erweitern und mir endlich eine ordentliche Verteidigung gegen 1.d4 (Slawisch oder Tschechisches Benoni) aneignen. Nach langem Hin und Her habe ich beschlossen, die Grundstruktur meiner Eröffnungen (Englisch, Caro-Kann) beizubehalten. Ich spiele seit Monaten Slawisch ohne Theorie (und nur nach zwei Mottos: "Will Weiß e4 spielen tausch ich ab und spiel ...c5." und "Will Weiß nicht e4 spielen spiel ich ...b6, ...Bb7 und warte was passiert."). Ich denke, dass Damen- / Nimzoindisch auch zu mir passen könnte, jedoch ist mir das zu theorielastig und ich komme mit einigen Stellungstypen des Nimzoers nicht recht klar. Tschechisches Benoni lächelt mich verschmitzt aus einer Ecke an. Ich habe bis vor ein paar Wochen noch nicht viel davon gehört, mir gefallen aber die entstehenden Positionen. Leider scheut diese Eröffnung aber keine großangelegten Angriffe am Königsflügel von schwarzer Seite, was zumeist aber der einzige Weg zur Befreiung des Spieles ist. Slawisch scheint mir daher von diesen Verteidigungen, die ich in die nähere Auswahl gezogen habe, wohl die solideste und beste zu sein. Weiterhin ist die Bauernstruktur der der Caro-Kann Verteidigung oft nicht unähnlich. Lasst euch nicht von den teils willkürlichen Eröffnungs- / Variantennamen verwirren, ich benutze diese nur als persönliche Klassifikation. 3.) "Eröffnungstraining" - Restrukturierung und Vertrautmachen mit neuen Systemen Verteidigen mit ...c6 und ...d5 Caro-Kann: Panov-Angriff Caro-Kann: Anti-Caro-Kann Caro-Kann: Zweispringervariante Caro-Kann: Fantasy-Variante mit 3. ...e6 (nach 4.e5 Französisch: Vorstoßfranzösisch mit f4) Grundzüge der Slawischen Verteidigung Im englischen Sumpf der Zugumstellungen Englisch: Tarrasch-Stil Englisch: Fritz' Gegenangriff Englisch: Verbesserter Tarrasch-Stil Englisch: offener Sizilianer im Anzug Réti: 2. ...d4 Exkurs: Londoner System Ich bin für Fragen, Anregungen und vorallem für Kritik offen und hoffe auf Gedankenaustausch! Grüße, Euer Tornupto! | |
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Zitat:
Meinst du nicht, dass dich das mit 1600 unterfordert? Da sind auch viele Anfänger unterwegs. Die Zeitbegrenzung (5 Min/Zug) ist auch nicht realistisch. Besser Schnellpartien (sagen wir mal 30 min/Spieler) auf einem anderen Server, wo du auch gleichstarke und bessere Gegner bekommst, zB FICS. Da gibt es auch regelmäßig Turniere. Generell würde ich mindestens 50% Praxis (Spielen, Aufgaben lösen) veranschlagen (eher mehr), höchstens 50% Zeuch lesen und Eröffnungskram. Zu dem Endspielsachen: das ist ja ein Wahnsinnsprogramm. Ich bin bis jetzt im wesentlichen mit dem dünnen Awerbachbuch "Was man über das Endspiel wissen muss" und dem Pachmanbuch "Endspielpraxis im Schach" gut zurecht gekommen, wobei ich - Schande über mich Über Läufer und Springer (Stärken, Schwächen, wann ist Tausch günstig etc.) erfährt man auch in Mittelspielbüchern genug. Gut, besser wäre das deutsche Original (Die Kunst der Bauernführung), aber für dein Englisch ist es gut Mannomann, du nimmst dir Sachen vor. Ich bin mit dem Kmoch inzwischen zu 90% durch, der Watson soll gut sein, das hab ich auch gehört, ist auf meiner Liste, aber erstmal mach ich Nimzowitsch "Mein System". Danach vielleicht mal den Watson. Oder auch nicht Wenn du schachlich weiterkommen willst, ist "Schachgeheimnisse" von Nunn ein heißer Tip. Einiges ist schachlich selbst für mich schwierig, aber es sind viele allgemeine Hinweise, die man unabhängig von schachlicher Spielstärke verstehen kann. Dein Eröffnungsrepertoire finde ich extrem solide, könnte schwierig werden gegen Leute, die mit einem Remis zufrieden sind. Da gehört meines Erachtens schon eine Portion Masochismus dazu, die Slawische Abtauschvariante als Schwarzer gewinnen zu wollen. Tschechisches Benoni sagt mir nix. Londoner System, naja, als Schwarzer freu ich mich darauf. Wie wäre es mit 1.d4 Sf6 2.Lg5 / 1.d4 d5 2.Lg5 als Alternativ-Variante zum Engländer? Besser freilich gleich richtiges 1.d4 (2.c4). | |||
| | #3 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Endlich jemand, der das Endspiel nicht vernachlässigt! Für L gegen S sind übrigens Partien von Fischer und Stein zu empfehlen.Weil Bogidorus die "Schachgeheimnisse" von John Nunn ("Secrets of practical chess") erwähnt hat: ja, eines der besten Bücher am Markt! Da findest du auch ein interessantes Kapitel zu Damenendspielen. | |
| | #4 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Ich finde, dass du im Bereich des Endspiel etwas weniger Zeit investieren solltest. Meiner Meinung nach ist Eröffnung und Mittelspiel in Amateurkreisen deutlich wichtiger. Den meisten Spielern fehlt es im Mittelspiel an der Fähigkeit, Varianten konkret und korrekt zu berechnen. Insofern könnte ich dir das Buch von Jacob Aagaard "Verbessern Sie Ihre Variantenberechnung im Schach" empfehlen. Auch hin und wieder Blindschachpartien (!) steigern die Berechnungsmöglichkeiten enorm! Blindschach mag zwar am Anfang sehr schwer sein, aber mit der Zeit "gewöhnt" man sich daran und man kann die Erkenntnisse in die Praxis umsetzen! Viel Glück | |
| | #5 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Das Nunn-Buch ist super, sehr praxisorientiert. Es zeigt was man wissen sollte und wo mehr Effekt nicht mehr bringt - lieber andere Sachen trainieren. Und nicht zu theoretisch: durch einfaches Anschauen wird in der Praxis keiner besser. Besser Endspiele gegen PC zogge, ganze Trainingspartien bsp. Und keine Killer-Trainingspläne (siehe Signatur) | |
| | #6 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Langfristig müssen gerade im Endspiel die Grundlagen sitzen. Irgendwann bekommt man Gegner, die man nicht in 20 Zügen erledigt, und wenn man dann z. B. in einem Turmendspiel keinen blassen Schimmer hat, ist die Partie vorbei, egal wie hoch der Vorteil im Mittelspiel war. (Hab ich selber oft genug erlebt, im Internetblitzen wo ich irgendwas ohne Nachdenken gezogen habe, in einem verlorenen Endspiel gelandet bin und nur darauf warten musste, dass der Gegner sich selber besiegt.) | ||
| | #7 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Ich muss sagen von dem Nunn-Buch habe ich zuvor noch nicht gehört. Eigentlich plante ich, nach dem Kolditz ein anderes Buch wie "How to reasses your chess" oder "Schach, aber richtig!" von Silman in den ersten "Block" meines Trainings zu integrieren. Das Nunn-Buch hört sich allerdings auch nicht schlecht an... was würdet ihr empfehlen? Ich möchte versuchen mein Training in zwei Teile zu splitten: Erster Teil: Taktik / Mittelspiel. Zweiter Teil: Endspiel / Eröffnung. Ich könnte den ersten Teil vielleicht zwei Tage lang trainieren und dann die nächsten zwei Tage den zweiten Teil bearbeiten. Ich denke, so kann ich meinen Plan innerhalb von 4 Monaten (vorallem tiefgründig!) abarbeiten. Halte ich für sinnvoller, als mir jeden Tag zwei Themen aufzubürden. Weiterhin halte ich gerade das Endspiel für sehr wichtig, auch auf meiner Amateurebene (siehe Post von Patt). Ich habe in vielen praktischen Turmendspielen oft Siege aus meist schlechteren Stellungen herausgepresst, weil mein Gegner einfach keinen Plan hatte. Zu den Turm- und Damenendspielen, will ich daher wirklich nur Grundlagen trainieren. Das Thema "Läufer gegen Springer" soll da schon genauer unter die Lupe genommen werden. Klar, Grau ist aller Theorie, aber ich finde gerade das Analysieren (von Stellungen aber auch eigener Partien) an sich sehr wichtig für die eigene schachliche Entwicklung (habe mir das in den letzten Monaten nur nicht sehr zu Herzen genommen). Dazu gehört natürlich auch anschließend der Vergleich mit Fritz (wobei Enspielanalysen mit Fritz eher mit Vorsicht zu genießen sind). | |
| | #8 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Ist vielleicht mit 1600 auch bisschen früh. Schaden wird es nicht, allerdings sind keine Aufgaben drin. Zitat:
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| | #9 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Ich habe schon sehr viel positives über die Tigersprungreihe von Jussupow gelesen und bin von diesem Konzept vollauf überzeugt. Nun ist diese aber für mich als "Noch-Schüler" nicht ganz erschwinglich (3 Bände für eine Stufe à ~25 Euro). Habe schon mit dem Gedanken gespielt, mir diese über die Monate hinweg mal zu besorgen (falls nötig auch gebraucht, allerdings hat noch nichteinmal ebay günstige Angebote). Kennt jemand vielleicht noch andere guten Mittelspielbücher zu relativ erschwinglichen Preisen? | |
| | #10 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
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| | #11 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Also es stimmt zwar, dass auch ich Silman für Leute über 1500 eher nicht mehr empfehlen würde, da es einfach zu grundlegend und zu "einfach" ist (viel Text, viele Prinzipien, vergleichsweise wenige Aufgaben und eher niedriges Niveau), aber für Anfänger ist es finde ich didaktisch mit das beste, was verfügbar ist. Du bist kein Freund von Silman, ich weiß, aber nur weil man selber schon unterfordert ist von ihm und es gerne anspruchsvoll mag, sollte man diesen Schachbuchautor nicht gleich generell verteufeln, hier lernt der Anfänger eine ganze Menge nützlicher Sachen, die für uns natürlich wie Blödsinn klingen zum Teil (in "Schach aber richtig" sind einfach zu viele Prinzipien drin, die einfach zu einfach sind, um wirklich richtig zu sein, was nicht heißt, dass die deshalb total falsch sind), aber dem Anfänger halt erstmal die grundlegende Orientierung bieten. Tornupto würde ich empfehlen (als jemand, der sich spielstärkemäßig geschätzt wohl gerade in dem Bereich befindet, bzw. dort frisch angekommen ist, wo er hin will), dass er sein Hauptaugenmerk auf Schachaufgaben legt, die das ganze Spektrum umfassen, also Endspiele genauso wie Stellungen richtig bewerten und Kombinationen zum Materialgewinn oder Matt finden. Das bringt uns in unserer Spielstärke sicher am meisten. Der Rest ist Freizeitvergnügen und Naturkosmetik, die Spielstärke wird Eröffnungsstudium und lieblings-Varianten suchen nicht beeinflussen, weder positiv noch negativ....ist wohl die harte Realität, wie ich selber oft genug feststellen konnte.... @Tornupto: mach dich nicht verrückt, sondern spiel viel, analysiere mit stärkeren Spielern und beackere Schachaufgaben. Lass dich nicht auf die Idee ein, durch Schachbuchkauf die Spielstärke hochtreiben zu können, auch wenn die Titel dir noch das letzte Geheimnis versprechen, halten tun sie das nie. Ich hab mir z.B. gerade ein uraltes Aufgabenbuch von Hort/Janka ("Der beste Zug. I. Testband für den aktiven Spieler", wurde mir im Forum empfohlen) für einige Euros gebraucht über Amazon gekauft und bin begeistert. Das wird mich erstmal (immerhin 200 Aufgaben) die nächsten Wochen/Monate voll beschäftigen. Viel Spaß beim Sommertraining! | ||
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Nein! Es gibt einfach viel bessere Bücher. Ich hab mir seine Werke (Amateurs Mind, den Endspielwälzer) mehr als nur oberflächlich angeschaut und behaupte einfach mal, hier ein fundiertes Urteil fällen zu können Beides trifft sicher auch auf "Zug um Zug" von Pfleger zu, aber im Ggs zu Silman hätte ich da keine Bedenken, das einem Anfänger zu geben. | |
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Ich weiß nicht (weil du ja nichts dazu sagst) wo du genau das Problem bei Silman siehst, macht er Fehler, erklärt er falsche Sachen? Oder magst du einfach seinen Schreibstil/Humor nicht? Solls ja auch geben... Egal, brauchen hier ja nicht unseren woanders schon im Sand verlaufenen Silman-Diskurs fortsetzen. Mir hat sein Endspielbuch jedenfalls nachhaltig was gebracht. Auch ohne S+L-Matt.... Ende der Durchsage. | ||
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Was sein Buch "Amateurs Mind" anbelangt, lautet meine Antwort JA. Seitenlang wird beschrieben, wie 1300er angeblich denken, wie 1600er angeblich denken, wie 1900er angeblich denken, und und und. Endlose Kapitel werden damit gefüllt. Der hört einfach nicht auf damit. Sporadisch auch mal paar inhaltliche Häppchen, aber das geht dann im Rest unter. Dann lieber den ollen Nimzowitsch, seinen Humor finde ich nicht unbedingt besser als den von Silman, aber inhaltlich ist da viel mehr Substanz drin. | ||
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
@Tornupto: "How to reassess your chess" ist hervorragend und hat mir selbst noch eine ganze Menge gebracht, als ich schon bei 2100+ war. | ||
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Diese Äußerungen der Spieler, die ja nicht von Silman erfunden sind (so hört sich das an, wenn du "angeblich" schreibst), sondern aus Befragungen stammen, verwendet Silman dann, um auf typische Denkprobleme/Urteilsprobleme hinzuweisen und diese den schwächeren Spielern bewusst zu machen. Dass auch hier das Niveau sehr einfach ist, das ist klar, aber sehr unterhaltsam ist es und die schwächeren Spieler können da schon was davon lernen. Auch manche stärkeren Spieler werden sich hier und da mal ertappt fühlen, gerade diejenigen unter uns Amateuren, die in jeder Lage auf Königsangriff spielen, ganz egal, ob das jetzt in die Stellung passt oder nicht...nach dem Motto: was nicht passt, wird passend gemacht.... Dir passt Silman nicht, was ja in Ordnung ist, du rätst von ihm ab, ich empfehle ihn - so gleicht sich das am Ende wieder aus... | ||
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| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Mir gings immer so, daß ich wenn ich ein Buch gelesen hatte mich wie ein Grandmaster gefühlt hatte und beim nächsten Turnier war ich ganz der Alte. wtf? Spielt einfach komplette Partien - dann habt ihr Traing in allen Partienstadien, analysiert es (wegen mir mit Engines, bevorzugt mit Trainern) und macht es das nächste Mal besser. Klartext: erst selbst probierem, dann Analyse und nicht: erst Theorie, dann umsetzen (was eher zweifelhaft klappt) | ||
| | #18 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Wenn Tornupto z.B. London-System spielen will, sollte er mal gucken, wie man die Symmetrie-Variante behandelt (das machen gerade auf seinem Spielstärke-Niveau viele Gegner) und wie man auf frühes Db6 und Sh5 so reagiert. Das spart Körner am Brett und gibt Sicherheit. Nur nicht übertreiben und immer schön kreativ bleiben, nie Züge machen, nur weil man denkt, das irgendwie irgendwo schonmal in der Theorie gesehen zu haben...das wäre fataaal! | ||
| | #19 | |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Zitat:
Das Buch hat mich von 1580 auf 1750 gebracht Gibt es schon für 2,74 euro als gebundene Ausgabe. Was auch super ist, ist das Buch Schach für Meister von morgen. Das Schachbuch für Meister von Morgen: Ein Lehr- und Trainingswerk - nicht nur für den Nachwuchs: Amazon.de: Juri Awerbach, Michail Judowitsch, Alexander Kotow: Bücher | ||
| | #20 |
| AW: Tornupto's steiniger Weg zur 1.750? Secrets of practical chess von Nunn, gibts das auch in Deutsch (wenn ja, wie heißte es) und lohnt es sich das in der Übersetzung zu holen? Es empfehlen die ganzen 2100er.. Ist das Buch denn auch für 1600 geeignet? Weil Variantenberechnung im Schach wurde hier auch empfohlen, aber ich finds definitiv zu schwer für 1600.. klar kann man das lesen, aber meiner Meinung bringen andere Sachen mehr auf dem Niveau.. | |