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Alt 15.05.2007, 16:30   #21
Homunkoloss
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Zitat:
Zitat von frosti85 Beitrag anzeigen
Ich werde übrigens am 8.Juni vermutlich zum ersten Mal in meinem Leben an einem Schachturnier teilnehmen
Toll! Um dich schachlich zu verbessern ist das ein ganz wichtiger Schritt! Viel Erfolg dabei , aber erwarte gerade am Anfang nicht zuviel von dir! Man glaubt gar nicht wieviel Schachspieler besser spielen, als man selbst !
 
Alt 15.05.2007, 19:12   #22
ermattet
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Zitat:
Danke, die Frage war durchaus ernst gemeint. Ich habe das Buch "Mittelspielpraxis" von Pachman und da findet man nur Taktikaufgaben.
Ludek Pachmann hat drei Bücher über MittelspielSTRATEGIE geschrieben. Die fand ich damals (vor etwa 12, 13 Jahren) ziemlich lehrreich und unterhaltsam.
 
Alt 15.05.2007, 22:01   #23
Walter
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mindestens 1 Stunde Training
und danach entspannen
 
Alt 21.05.2007, 21:41   #24
Walter
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Ich hab den 9.Platz beim Tammerjugendopen ereicht!
Dank den Tipps.
 
Alt 22.05.2007, 01:38   #25
French Magician
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Zitat:
Zitat von Walter Veit Beitrag anzeigen
Ich hab den 9.Platz beim Tammerjugendopen ereicht!
Dank den Tipps.
Herzlichen Glückwunsch! Wie viele Teilnehmer waren denn am Start?
 
Alt 22.05.2007, 06:43   #26
Walter
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9 nein Scherz 29

 
Alt 23.05.2007, 11:54   #27
ermattet
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Glückwunsch auch von mir

Sowas gibt Durchhaltekraft für schlechtere Zeiten, so sie denn irgendwann unausweichlich auch mal kommen...
 
Alt 23.05.2007, 14:21   #28
Walter
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Zitat:
Zitat von ermattet Beitrag anzeigen

Sowas gibt Durchhaltekraft für schlechtere Zeiten, so sie denn irgendwann unausweichlich auch mal kommen...
Was soll das heißen?
 
Alt 23.05.2007, 14:49   #29
French Magician
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Er meint wahrscheinlich, daß man Phasen hat wo mein sein Leistungspotential nicht abgerufen bekommt, also "unter Form" spielt.
 
Alt 25.05.2007, 16:56   #30
ermattet
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Zitat:
Er meint wahrscheinlich, daß man Phasen hat wo mein sein Leistungspotential nicht abgerufen bekommt, also "unter Form" spielt.
Auch, ja.
Und dann gibt es Phasen, wo man "über Form" spielt und insofern einen "Absturz" erleidet, wenn man zur Normalform zurückkehrt.
 
Alt 30.09.2007, 22:30   #31
Michail_Katzow
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Hallo Frosti 85!, bezugnehmend auf den theoretischen Part deines Schachtrainings, würde ich der Eröffnung etwas mehr Priorität setzen. Um erfolgreich zu sein ist es zwingend notwendig bereits in der Eröffnung gut dazustehen. Dies gilt vorallem in den höheren Spielklassen. Bei meinem letzten Turnier (Apoldaer Schachopen) habe ich dies besonders gemerkt wie wichtig eine gute Eröffnungsbehandlung ist.

Hier eine Partie von mir!

Weiß Thomas von Nordheim (1974) - Michael Katzer (1542) hatte ich damals noch.

e4 c6, d4 d5, exd cxd, c4 Sf6, Sc3 Sc6, Lg5 (also Panow Angriff bei Caro Kann) Le6! von Dr. Nunn gespielt, Sf3 h6, Lh4 ein grober Eröffnungsfehler, der Springer auf f6 war zu schlagen u dann nimmt gxf mit Angriff auf der g Linie. g5! gewinnt einen Bauer Lg3 dxc!, Le5 Da5 die Gabel droht nicht wegen o-o-o. Le2 o-o-o, o-o g4 und der schwarze Vorteil vergrößert sich, Lxf6 exf, Sd2 Txd4!! und Weiß steht total auf Verlust. Dc1 f5 verwehrt das letzte starke Feld des Gegners und nun greift Weiß fehl mit b3 und ich zog La3 und der Anziehende gab auf!

Hier siehst du wie wichtig genaue Eröffnungsbehandlung ist.

MfG Michael
 
Alt 01.10.2007, 00:29   #32
Gast3172
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Naja,daß seh ich anders.Bis zu einem gewissen Niveau bringt es Eröffnugsvorbereitung und auswendig lernen von Varianten nicht wirklich-wenn dann Pläne studieren,typische Stellungen anschauen.Wir sind doch alles Amateure und mit den Profis und deren Geheimvarianten können wir sowieso nicht mithalten,die erfährt man auch nicht in Büchern
einfaches Beispiel:Valerie Beim hat ein Buch über Leningrader geschrieben,die Hauptvariante,und auch ein c6 Aufbau werden darin behandelt,was Beim,der selbst(nur) Leningrader spielt nicht sagt,ist,daß er selbst
1d4 f5 2sf3 Sf6 3g3 g6 4Lg2 Lg7 5 0-0 0-0 6 c4 d6 7Sc3 Sc6!? spielt-eine Variante,die in seinem Buch überhaupt nicht erwähnt wird.
Es war z.b. das Rezept Aljechins den Gegner möglichst früh aus der Theorie zu locken,um ihn zum selbstständigen Denken zu zwingen.Und er hatte damit Erfolg.Ähnliches auch bei Nimzowitsch(obwohl der teilweise übertrieben hat)
 
Alt 02.10.2007, 21:32   #33
Michail_Katzow
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Ja da hast Du sicherlich Recht das es gut sein kann den Gegner aus der Theorie zu locken, aber das kann auch mal ganz schnell ein Griff ins Klo - wie man so schön sagt - sein. Ich persönlich studiere fast hauptsächlich für meine Schachvorbereitung Taktik mit Kombinationen verschiedener Arten, Felderstrategie und andere strategische Pläne, auch das Endspiel kommt nicht zu kurz.

Aber dennoch bin ich der Meinung das die Eröffnung und die wichtigsten Variationen ein Muss sind, um besser zu werden. So habe ich zumindest die Erfahrung gemacht.

allerdings kann man nicht alles bis ins Detail von Eröffnungen lernen, da wird man ja verrückt bei der fast unendlichen Vielzahl.

MfG Michael
 
Alt 02.10.2007, 21:43   #34
M.Hahn
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Hier und da bekannte Eröffnunge lernen am besten hauptvarianten und sich auf ein paar eröffnungen spezialisieren die einem liegen
 
Alt 02.10.2007, 21:50   #35
G.W. Pabst
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Zitat:
Zitat von Michail_Katzow Beitrag anzeigen
Hallo Frosti 85!, bezugnehmend auf den theoretischen Part deines Schachtrainings, würde ich der Eröffnung etwas mehr Priorität setzen.
Da gebe ich dir recht. Ich merke auch, dass ich nach Jahren der Pause schneller "in die Bälle komme", je mehr ich die Theorie beherrsche. Man hat einfach mehr Zeit für's Mittelspiel.
 
Alt 02.10.2007, 22:05   #36
Michail_Katzow
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Zitat:
Zitat von G.W. Pabst Beitrag anzeigen
Da gebe ich dir recht. Ich merke auch, dass ich nach Jahren der Pause schneller "in die Bälle komme", je mehr ich die Theorie beherrsche. Man hat einfach mehr Zeit für's Mittelspiel.
Genauso ist das, ich habe eine 3 Jährige Pause hinter mir, siehe DWZ Datenbank, ob es ein Fehler war, ich weiß es nicht. In diesen 3 Jahren hatte ich Fußball gespielt aber nie die Lust am Schach verloren, sondern ab und zu Theorietraining absolviert. Nach meiner Pause bin ich wieder in meinen alten Verein eingetreten und bin innerhalb weniger Jahre von früher (max. Gewinn gegen Spieler mit 1300-1400) bis heute zu einem Niveau aufgestiegen wo ich bereits gegen Spieler mit einer Elozahl von 2150 Remis spiele oder 1900er bezwingen kann.
Das liegt vorallem daran, dass ich viele Eröffnungsvarianten kenne und somit nicht schlechter in ein Mittelspiel gegen spielstarke Gegner gehen muss!
 
Alt 14.10.2007, 10:24   #37
mash
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Auf Grund einer Berufstätigkeit (knappe Zeit...), Langzeitspaß/-Motivation und Effektivität musste ein Kompromiss her:

50% Endspiele
25% eigene Partieanalyse (u.a. nur dann rekapituliere ich Eröffnungen )
25% Mittelspiel/Strategie

 
Alt 14.10.2007, 20:30   #38
hase
Trainingsplan

Apropos Training:

GM Rowson empfiehlt folgendes:

Eine Kritische Stellung vornehmen, z.B. aus einem Buch. Schachuhr danebenstellen! Und dann: Die Stellung 20 Minuten analysieren und Fortsetzungen konkret durchrechnen! Also kein allgemeines Gelaber!
Dies soll eine der besten Methoden sein, um die eigene Spielstärke und vor allem die eigene Konzentration zu schärfen!

Kennengelernt, hat er diese Methode bei einem Aufenthalt bei GM Jussupow!
Dieser hat ihm täglich mehrere Aufgaben dieser Art gestellt. Rowson hat dann öfters auch die ersten Züge herausgefunden, aber erkannt, daß er nicht weit genug gerechnet hat und ist so an seine Grenzen gekommen!

Er empfiehlt diese Methode dringend und behauptet dies sei besser als manch herkömmliches Training! Getreu seiner Methode:

KÖNNEN IST WICHTIGER ALS WISSEN!!
 
Alt 15.10.2007, 10:35   #39
Boris Laurent
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Zitat:
Zitat von hase Beitrag anzeigen
Apropos Training:
GM Rowson empfiehlt folgendes:
Eine Kritische Stellung vornehmen, z.B. aus einem Buch. Schachuhr danebenstellen! Und dann: Die Stellung 20 Minuten analysieren und Fortsetzungen konkret durchrechnen! Also kein allgemeines Gelaber!
Dies soll eine der besten Methoden sein, um die eigene Spielstärke und vor allem die eigene Konzentration zu schärfen!
Hallo,
ähnlich ist die Stoyko-Methode, auf die vor einem Jahr im Internet gestoßen bin. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht:

Dabei wird eine Stunde lang am Brett ohne Berühren der Figuren eine kritische Stellung analysiert. Alle guten und schlechten Kandidatenzüge werden notiert und wie von Fritz bewertet, also +1,50, +0,5 oder so. Zusätzlich können besondere Stellungsmerkmale aufgeschrieben werden. Varianten und Verzweigungen werden natürlich ebenfalls notiert. Da können also schon mal 3-3 Blätter zusammenkommen.

Das ganze entspricht also einer konkreten Partiesituation, wobei der eigene Denkprozess dokumentiert wird. Anschließend wird die eigene Analyse mit Vereinskameraden bzw. mit Fritz abgeglichen.

Ziele dieses Trainings:
- Typische Denkfehler (Visualisierung etc.) fallen auf, so daß ihnen entgegengewirkt werden kann
- die Entscheidungsfindung für oder gegen einen Zug in künftigen Partien wird verbessert
- generell schadet es nie, eine Stellung gründlich zu analysieren
- keine "Faulheit" durch vorzeitiges Ziehen bzw. Einschalten des PC-Programms möglich
- das Ganze kann auch noch Spaß machen!

Für die Analyse sind unklare Positionen mit mehreren deutlich unterschiedlich guten Zügen ideal. Positionen mit 5 mehr oder weniger gleichstarken Alternativen machen nícht so viel Spaß.

Ich mache diese Übung jetzt alle paar Wochen im Verein mit zwei gleich starken Mitspielern. Im Wechsel sucht einer eine geeignete Stellung heraus und bereitet die PC-Lösung vor, die anderen beiden lösen. Unserer Spielstärke hat das ganz bestimmt nicht geschadet.

Gruß Boris
 
Alt 18.10.2007, 18:21   #40
hase
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Also, mittlerweile denke ich immer mehr, daß diese Methode wirklich gut ist. Nachdem ich den ROSON etwas weiter gelesen habe, bin ich auf eine Stelle gestossen, an der er bemängelt, daß viele Amateurspieler einfach nur Informationen aufsaugen. Sie wollen eigentlich eine Art Anleitung für bestimmte Stellungen! Eine Art "Allgemeinrezept"! Viele "Spielverbesserungsbücher" kommen diesem Verlangen nach! Das selbstständige Denken bleibt so oft auf der Strecke. Rowson bemängelt insbesondere, das viele Partien eine Art Rückschau zeigen, a la: Das kann passieren, wenn ein isolierter Bauer entsteht und blockiert wird. Man spielt eibne solche Partie nach, ließt die Kommentare und weiß mehr. Aber kann man auch mehr. Interessanter ist die Frage: Kann die Blockade in Zukunft aufrecht erhalten werden? Und vor allem - was steckt sonst noch in dieser Stellung? Abgesehen von diesem isoliertem Bauern! Die Kunst ist: Alles vorauszusehen und nicht in der Rückschau zu betrachten!

Ich denke, ich werde mein Training in Zukunft auch "partienäher" gestalten!
 
 

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